16. Februar 2022
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Noch bis zum 6. Juni 2022 ist im Zeiss-Großplanetarium in der Prenzlauer Allee in Berlin die Ausstellung „Der Ernst-Thälmann-Park. Komplexe Planungen für ein Prestigeprojekt“ zu sehen. Sie ist dort bereits zum zweiten Mal aufgebaut: Schon im Winter 2020/21 war sie hier präsentiert worden – pandemiebedingt war sie jedoch nicht einen einzigen Tag lang für das Publikum zugänglich gewesen. Das war für alle Beteiligten enttäuschend, die das Projekt mit viel Engagement verfolgt hatten, allen voran als Kurator IRS-Mitarbeiter Paul Perschke, der kurz zuvor an der TU Berlin seine Masterarbeit zur vielschichtigen Entstehungsgeschichte des Parkensembles geschrieben hatte, und Dr. Kai Drewes als Projektleiter im IRS. War es doch mit viel Aufwand gelungen, eine sehenswerte Ausstellung über den 1986 eingeweihten Ernst-Thälmann-Park zu verwirklichen, einen Höhepunkt des sozialistischen Städtebaus, der seit 2014 unter Denkmalschutz steht und heute wieder großes Interesse auf sich zieht. Ein zentrales Anliegen dieses Ausstellungsprojekts ist es, die bemerkenswerte Verknüpfung von Thälmann-Denkmal, Wohnungsbauten, Parklandschaft und Gesellschaftsbauten herauszuarbeiten.
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