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ForschungsschwerpunktÖKONOMIE UND ZIVILGESELLSCHAFT

Der Forschungsschwerpunkt untersucht, wie Räume durch interaktives, innovatives, kreatives, wissensbasiertes und unternehmerisches Handeln geschaffen und verändert werden. Er fokussiert dabei das komplexe Zusammenwirken von zivilgesellschaftlichen, öffentlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren. Damit verfolgt der Forschungsschwerpunkt das Ziel, sozialräumliche Transformationsprozesse in Richtung einer digitalisierten Wissens- und Innovationsgesellschaft sowie die Wechselwirkung zwischen globalen Prozessen und deren lokalen Auswirkungen besser zu verstehen und die damit verbundenen Herausforderungen herauszuarbeiten. Konkrete Forschungsgegenstände sind die Entstehung und räumliche Ausbreitung neuer Ideen, neue Formen von erwerbs- und nicht-erwerbsbezogener Arbeit, digitale soziale Innovationen und gesellschaftliche Initiativen sowie Globalisierungsprozesse in der Wissensökonomie. Durch interaktiven Wissenstransfer unterstützt der Forschungsschwerpunkt Städte und Regionen darin, sozio-ökonomische Transformationsprozesse zu gestalten, ihre Anpassungsfähigkeit an übergreifende Entwicklungen der Globalisierung und Digitalisierung zu erhöhen, und Strategien für den Umgang mit neuen räumlichen Ungleichheiten zu entwickeln. Das Expertise-Angebot des Forschungsschwerpunkts richtet sich an Verantwortliche in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft von der lokalen bis zur supranationalen Ebene, die sich mit Themen der Wirtschaftsförderung, Regionalentwicklungspolitik, ländlichen Entwicklung und Innovationsförderung sowie Hochschulpolitik beschäftigen.

Aktuelles Leitprojekt

In Zeiten der Polykrise entwickeln kollektive Akteure alternative Formen des Wirtschaftens und sozialen Miteinanders. Dazu gehören zum Beispiel kollektive Betriebe, Genossenschaften oder Modelle geteilten Eigentums, die als Reaktion auf gesellschaftliche Herausforderungen in lokalen Nischen entstehen. Durch innovative Organisationsstrukturen und Praktiken tragen sie zu Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bei. Das Projekt „Caring – Valuating – Transitioning“ untersucht, wie diese neuen Formen des Wirtschaftens und sozialen Miteinanders zu größeren Transitionen beitragen und wie die ihnen zugrundeliegenden Werte verhandelt und legitimiert werden. Dafür arbeiten die Forschenden eng mit lokalen Initiativen und Organisationen zusammen. mehr info

Aktuelles

31. Juli 2026 | Nachricht

Die Erforschung von Grenzen stand bislang nicht im Zentrum der Soziologie. Mit der Gründung des Arbeitskreises Grenzsoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie soll sich dies ändern. Daran beteiligt ist auch die IRS-Nachwuchsgruppenleiterin Vivien Sommer. Gemeinsam mit Kolleg*innen hat sie nun ein Dossier veröffentlicht. mehr Info

21. Mai 2026 | Nachricht
Rückblick auf das Brandenburger Regionalgespräch „Der Zukunft einen Raum geben“

Damit ländliche Räume eine Zukunft haben, brauchen sie Orte, an denen Menschen zusammenkommen und etwas auf die Beine stellen können. Lassen sich solche Orte schaffen? Was brauchen sie und wie lassen sie sich nachhaltig bewirtschaften? Das Brandenburger Regionalgespräch in Beeskow zeigte: Es kommt auf langfristiges Engagement an und auf niederschwellige Angebote. mehr Info

Forschungsgruppen

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Die Forschungsgruppe interessiert sich für die Wechselwirkungen zwischen Kreativprozessen, Arbeit sowie wirtschaftlichen und sozialen Wandlungsprozessen. In diesem Zusammenhang werden lokale Ausprägungen von Dynamiken wie Digitalisierung, gesellschaftlicher Transformationsprozesse und zunehmender Multilokalität von Erwerbsarbeit erforscht. mehr Info

Die Forschungsgruppe geht aus der Leibniz-Nachwuchsgruppe TRANSEDU hervor, die sich von 2018 bis 2023 mit der Globalisierung und Kommerzialisierung von Hochschulbildung beschäftigt. Auf dieser Basis verfolgt die Gruppe eine breiter angelegte Forschungsagenda zur Globalisierung der Wissensökonomie. mehr Info