Aktuelles Leitprojekt

Das Leitprojekt des Forschungsschwerpunktes „Ökonomie und Zivilgesellschaft“ adressiert tiefgreifende Transformationsprozesse in Wissens- und Innovationsgesellschaften, die durch disruptive Ereignisse gekennzeichnet sind. Das Leitprojekt „Post-Office“ verfolgt das Ziel, die Veränderungsdynamiken in der wissensgenerierenden Zusammenarbeit mit ihren disruptiven Elementen zu verstehen und daraus resultierende Konsequenzen für städtische und ländliche Regionen zu diskutieren. mehr info

Aktuelle Drittmittelprojekte

Das Projekt „Remaking: REmote-working Multiple impacts in the Age of disruptions: socioeconomic transformations, territorial rethinKING, and policy actions” versteht Remote Work als Hebel, der zur Gestaltung der laufenden sozialen, wirtschaftlichen und räumlichen Strukturveränderungen beiträgt. Das Projekt zielt darauf ab, einen politikorientierten Rahmen zu schaffen, der die neuen und vielschichtigen Realitäten von Arbeit widerspiegelt und es den politischen Entscheidungsträgern erleichtert, eine ortsbezogene Politik zu verfolgen, die die Chancen und Risiken von remoten Arbeitsformen ausgleicht, und Praktiken auszutauschen, um das gegenseitige Lernen in Bezug auf Remote Work in vor dem Hintergrund von Disruptionen und Megatrends zu fördern. mehr info

Disruptive Ereignisse wie die Neuordnung der Grenzen nach dem Zweiten Weltkrieg haben einen tiefgreifenden Einfluss darauf, wie Gesellschaften und Räume sich verändern. Dies führt zu einer grundlegenden Frage: Wie erinnern wir uns an diese Grenzen, und welchen Einfluss hat diese Erinnerung auf das Konzept eines grenzenlosen Europas? Die Emmy Noether-Nachwuchsforschungsgruppe „The Social-Spatial Memory of European Borders: Dispositifs of Remembering and Forgetting“ erforscht, wie vergangene disruptive Ereignisse, wie Kriege, geopolitische Konflikte und politische Vereinigungen, den aktuellen Zustand der Grenzen beeinflusst haben. mehr info

Aktuelle Qualifizierungsprojekte

Das Projekt befasst sich mit den Machtungleichgewichten, die mit lebensstilbedingten Arbeitsmobilitäten einhergehen, indem es untersucht, wie mobil Arbeitende ihre relativ privilegierte Position im neuen räumlichen Kontext der Ankunft nutzen. Durch die Fokussierung auf ihre sozialräumlichen Praktiken und die Aushandlung ihrer eigenen Position innerhalb des lokalen Umfelds, liefert das Dissertationsprojekt Erkenntnisse darüber, wie lebensstilgeleitete Arbeitsmobilitäten lokale Gemeinschaften und sozialräumliche Transformationen beeinflussen. mehr info

In seinem Dissertationsprojekt untersucht Jonathan Hussels, inwiefern Innovationsprozesse in ländlichen Räumen Mehrwert entfalten. Hierzu wird ein sozialkonstruktivistischer Zugang gewählt, welcher ein besonderes Augenmerk auf die Aushandlung von Bewertungen legt. mehr info

Abgeschlossene Drittmittelprojekte

Abgeschlossene Qualifizierungsprojekte