Forschungsdatenmanagement

Forschungsdaten sind am IRS die Grundlage für wissenschaftliche Arbeit und Erkenntnisgewinn. Sie entstehen durch Beobachtung, Erhebung, Sammlung und Weiterverarbeitung mit dem Zweck, Forschungsergebnisse zu generieren und zu validieren. Das IRS bekennt sich zu einem verantwortungsvollen und transparenten Umgang mit Forschungsdaten im Rahmen eines nachhaltigen und qualitätsbewussten Forschungsprozesses. Das IRS hat „Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten“ verabschiedet und ein Forschungsdatenmanagement etabliert. Dieses beinhaltet:

  • den strukturierten und Datenschutz-konformen Umgang mit Forschungsdaten über den gesamten Daten-Lebenszyklus hinweg, unterstützt durch Datenmanagementpläne,
  • die Sicherstellung der Interoperabilität durch die Dokumentation von Metadaten und die Verwendung eindeutiger Identifikatoren,
  • den Schutz personenbezogener Daten, u. a. durch das Einholen des informierten Einverständnisses in empirischen Erhebungen,
  • die Sicherstellung der Reproduzierbarkeit von Daten durch die Aufbewahrung von Rohdaten, Analysedaten und Metadaten für mindestens 10 Jahre,
  • die Bereitstellung geeigneter qualitativer und quantitativer Forschungsdaten für die Nachnutzung über das IRS-Datenarchiv oder externe Repositorien.

Die Forschungsdatenmanagerin/der Forschungsdatenmanager

Zur Unterstützung der Wissenschaftler*innen beim Umgang mit Forschungsdaten hat das IRS eine Stelle für das Forschungsdatenmanagement geschaffen. Die/der Forschungsdatenmanager*in berät bei der Beantragung von Forschungsprojekten zu forschungsdatenrelevanten Themen und erstellt und aktualisiert Vorlagen, u. a. für Datenmanagementpläne und informierte Einverständniserklärungen. Sie/er fördert mit Beratungs- und Weiterbildungsangeboten den qualitätsbewussten Umgang mit Forschungsdaten. Ferner unterstützt sie/er bei der geschützten Archivierung von Forschungsdaten und sichert so die Reproduzierbarkeit und Nachnutzbarkeit der Daten.