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The fifth edition of the Spring Academy seeks to rejuvenate the intersections of spatial, social, historical and medical sciences, not only to make sense of the COVID-19 experiences but also to think more broadly on the complex interrelationships of virus borne diseases and socio-spatial conditions and development.

Fotos v.l.n.r.: Tom Klimmeck/stock.adobe.com; Luke Abiol © 2012 Solomon R. Guggenheim Foundation/CC BY-NC-ND 2.0/flickr.com; Oh-Berlin.com/CC BY 2.0/flickr.com; Sven/stock.adobe.com

Großwohnsiedlungen haben in den letzten Jahren verstärkt Zuzüge einkommensschwacher Haushalte verzeichnet, unter ihnen auch viele Migrant*innen. Entsprechend mehren sich Beiträge, die die „soziale Mischung“ in diesen Gebieten unter Gefahr sehen.

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Disruption – kritische Momente sozial-räumlichen Wandels

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Der Forschungsschwerpunkt untersucht, wie Räume durch interaktives, innovatives, kreatives, wissensbasiertes und unternehmerisches Handeln geschaffen und verändert werden. Er fokussiert dabei das komplexe Zusammenwirken von zivilgesellschaftlichen, öffentlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren.

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Der Forschungsschwerpunkt analysiert die politische Aushandlung, planerische Gestaltung und Transformation der sozialen und räumlichen Entwicklung von Städten und Regionen. Er untersucht dabei vor allem die Governance von zunehmend unsicheren, komplexen und mehrdeutigen Problemsituationen.

Foto: Andreas Praefcke /Eigenes Werk/CC BY 3.0/commons.wikimedia.org

Der Forschungsschwerpunkt befasst sich mit der Gestaltung, Planung und Aneignung von Räumen in der neueren Geschichte. Aktuell stehen dabei die Geschichte der Urbanisierung, die Architektur- und Städtebaugeschichte der DDR, die Bedeutung von Materialität im historischen Wandel der gebauten Umwelt sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Raumentwicklung im Mittelpunkt des Interesses.

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In dieser Ausgabe von IRS aktuell widmen wir uns den Städten und ihrer – möglichen – Rolle als Vorreiter der Klimapolitik. Bereits seit Längerem forscht das IRS zu den räumlichen Dimensionen der Energiewende. Neu hinzu kam vor drei Jahren die Frage nach klimapolitischen Ansätzen in Städten, in Deutschland wie auch im europäischen Rahmen.

Foto:Christian Müller/stock.adobe.com

Das IRS erforscht die Raumbezüge und Raumkontexte sozialen Handelns in ihrer Prozesshaftigkeit und ihrer historischen Dimension mit sozialwissenschaftlichen Methoden. In besonderem Fokus stehen die soziale Konstruktion von Räumen und handlungstheoretische Zugänge.

Aktuelles

Foto: IRS, Felix Müller
12. Mai | 2022 | Aktuelles
Angehende Stadtplaner*innen informierten sich über das IRS und integrierte Stadtentwicklung in Erkner und Umgebung

Am 20. April 2022 besuchten etwa 50 Studierende der Stadtplanung von der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg das IRS, um über integrierte Stadtentwicklung in der Gerhart-Hauptmann-Stadt Erkner zu diskutieren. Das Interesse hatte einen ganz konkreten Hintergrund: Der Besuch war Teil einer intensiven Ortsanalyse im Rahmen des Studienprojektes „PB4 Quartier Umbau“ am Fachgebiet Stadtplanung. Die Studierenden lernten bei ihrem Besuch die Arbeit des IRS besser kennen und setzen sich mit den aktuellen stadtplanerischen Herausforderungen Erkners auseinander, besonders vor dem Hintergrund der Ansiedlung der Tesla-Gigafactory in Grünheide. mehr Info

Foto: Georg Slickers, Berlin-tempelhof ufafabrik-photovoltaics 20071010 563, CC BY-SA 4.0/commons.wikimedia.org
04. Mai | 2022 | Aktuelles

Das Verbundprojekt „Energiewende im Sozialen Raum“ (ESRa) ist abgeschlossen. Es untersuchte, welche Faktoren Regionen, die der Energiewende vorwiegend positiv gegenüberstehen, von solchen unterscheiden, in denen eine ablehnende Haltung vorherrscht. Es betrachtete außerdem, wie sich diese Faktoren im Hinblick auf eine gelingende Energiewende beeinflussen lassen. Die Forschenden griffen dabei eine aktuelle Frage von hoher Brisanz auf: Das Auseinanderdriften von Räumen – zum einen solchen, die aus der Globalisierung Vorteile zu gewinnen vermögen und solchen, denen entsprechende Ressourcen und Fähigkeiten fehlen. Erste Ergebnisse wurden in zwei Forschungsberichten veröffentlicht, die in der IRS-eigenen Reihe IRS Dialog erschienen. mehr Info

29. März | 2022 | Aktuelles

Seit 2018 erforscht das Projekt ExTrass der IRS-Forschungsgruppe Urbane Nachhaltigkeitstransformationen, wie aktiv deutsche Städte – insbesondere Mittelstädte und kleinere Großstädte – in der Klimapolitik sind: Was sie unternehmen, um sich an zunehmende Extremwetterereignisse anzupassen, aber auch, um ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren. In Kooperation mit der Universität Potsdam und weiteren Partnern erarbeitete das Team sowohl eine quantitative Übersicht als auch detaillierte qualitative Fallstudien. Nun begann eine zweijährige Transferphase, in der die ExTrass-Forschungsergebnisse noch stärker in Empfehlungen für die planerische und kommunalpolitische Praxis übersetzt werden. mehr Info

Screenshot der Eingabemaske der Bildverwaltungssoftware easydb, mit der wir im Rahmen des Projektes gearbeitet wird.
Screenshot der Eingabemaske der Bildverwaltungssoftware easydb, mit der im Rahmen des Projektes gearbeitet wird.
15. März | 2022 | Aktuelles

Im Dezember 2021 startete in den Wissenschaftlichen Sammlungen des IRS, in Kooperation mit dem Unternehmen Programmfabrik GmbH, das bürgerwissenschaftliche Projekt „CitizenArchives“. In dem auf zwei Jahre angelegten Projekt werden Prozesse und ein Produkt zur einfachen Digitalisierung, Erschließung und Veröffentlichung von Beständen kleinerer, spezialisierter Archive entwickelt. Solchen Archiven fehlen oftmals die personellen und finanziellen Möglichkeiten für eine flächendeckende Digitalisierung. Die Wissenschaftlichen Sammlungen nutzen für die Entwicklung ihre eigenen Bestände, greifen aber auch auf die Hilfe verschiedener Pilotnutzer*innen zurück. Im Frühjahr 2022 beginnt mit der Ansprache interessierter Bürger*innen die konkrete Citizen Science-Arbeit des Projekts. mehr Info

28. Februar | 2022 | Aktuelles

Wir sind erschüttert über den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine, der vom russischen Präsidenten Wladimir Putin begonnen wurde. Wir sind tief betroffen von dem Leid, welches den Menschen der Ukraine zugefügt wird. Wir sind zudem in großer Sorge um Kolleginnen und Kollegen, um Freunde und Familienangehörige, die durch den Krieg in der Ukraine persönlich in Gefahr sind. Die von der russischen Führung lange vorbereitete Invasion ist auch ein Angriff auf die uns wichtigen Werte Freiheit, Demokratie und Menschenwürde. Als Mitglieder der internationalen Wissenschaftscommunity stehen wir ein für Gewaltfreiheit, Selbstbestimmung und einen wahrheitsbasierten Diskurs – Prinzipien, die durch die kriegerische Aggression fundamental verletzt werden. mehr Info

Publikationen

19. Mai | 2022

IRS-Doktorandin Alica Repenning untersucht in ihrem Dissertationsprojekt im Forschungsschwerpunkt „Ökonomie und Zivilgesellschaft“ die Räume kreativer Arbeit im Modedesign. Nun ist ihr Paper „Workspaces of Mediation: How Digital Platforms Shape Practices, Spaces and Places of Creative Work“ in der Fachzeitschrift „Tijdschrift voor Economische en Sociale Geografie (TSEG)“ erschienen. Die Analyse von Berliner Modedesigner*innen zeigt, dass diese sich in einem komplexen Geflecht von digitalisierten Arbeitsräumen, Arbeitsorten und Arbeitspraktiken bewegen. Digitale Plattformen wie beispielsweise Instagram bestimmen dieses Geflecht durch ihre Strukturen und Mechanismen mit. mehr Info

29. April | 2022

Kommunen fehlen oft die Ressourcen, um eine effektive Klimapolitik zu betreiben. Dabei ist der Handlungsdruck hoch: Gerade Stadtkommunen sind stark von der Klimaerwärmung betroffen, zugleich verursachen Städte einen Großteil der Treibhausgasemissionen. In einem neuen Policy Paper stellen Forschende des IRS drei erprobte Handlungsmodelle vor, die gut in die kommunale Praxis integrierbar sind: den kommunalen Klimarat (erprobt in Potsdam), den Klima-Check in der Bauleitplanung (Remscheid) und die Einrichtung einer Klima-Stabstelle (Würzburg). mehr Info

22. März | 2022

Besonders in Ländern, die danach streben, sich von einer Rohstoff- zu einer Wissensökonomie zu transformieren, ist die Ansiedlung von „Transnational Education Hubs“, also Clustern von Ablegern internationaler Universitäten, ein beliebtes standortpolitisches Gestaltungsmittel. Doch die Hoffnungen auf eine transformative Wirkung auf die lokale Ökonomie werden nicht immer erfüllt. Die IRS-Nachwuchsgruppe TRANSEDU hat in ihrem neuen Policy Paper „Developing Successful Transnational Education Hubs: Key Challenges for Policy Makers“ (IRS Dialog 4/2022) die zentralen Herausforderungen benannt und Empfehlungen formuliert. mehr Info

Weitere Publikationen