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Das IRS Jahrbuch erscheint in zweijähriger Folge und bietet allen Interessierten einen spannenden Einblick in die IRS-Aktivitäten der vorangegangenen zwei Jahre in den Bereichen Forschung, Wissenstransfer, Archivtätigkeit, internationale Vernetzung, Karriereunterstützung und Publikationen.

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Im Modedesign werden ganz unterschiedliche Kompetenzen zusammengeführt, um etwas Neues zu schaffen. Das geschieht zunehmend über spezialisierte digitale Plattformen. Das Zusammenspiel verschiedener Plattformen in kreativen Design-Prozessen – die „Plattform-Ökologie“ – und das Zusammenspiel von Online und Offline-Interaktion, untersucht die Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ in ihrem Leitprojekt.

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Verkehr, Energie, Kommunikation – wie kommen Infrastrukturnetze dazu als „kritische Infrastrukturen” eingestuft zu werden? In ihrem Leitprojekt untersucht die Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter” die Konstruktion von Kritikalität. Städtische Klimaanpassung und die Energiewende dienen als Untersuchungsfelder.

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Digitalisierung ist mehr als Breitbandversorgung. Wie nutzen und gestalten Dörfer digitale Technologien, um ihre Probleme zu lösen? Wer sind die Treiber und welche Probleme treten auf? Die Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ fragt in ihrem Leitprojekt nach den Wegen der Digitalisierung im ländlichen Raum.

Im Forschungsprojekt untersucht, wie strukturschwache Städte Zuwanderungspolitiken formulieren, welche Konflikte im Umgang mit Zuwanderung entstehen und wie mit migrationsbezogenen Segregationsprozessen umgegangen wird.

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Lange stand in der historischen Forschung zu DDR und BRD der Systemgegensatz im Vordergrund. Doch es gab auch parallele Entwicklungen. Die Historische Forschungsstelle untersucht in ihrem Leitprojekt die Entwicklung sozialräumlicher Disparitäten in beiden deutschen Staaten und spürt dabei Unterschieden wie auch Gemeinsamkeiten nach.

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Das IRS erforscht die Raumbezüge und Raumkontexte sozialen Handelns in ihrer Prozesshaftigkeit und ihrer historischen Dimension mit sozialwissenschaftlichen Methoden. In besonderem Fokus stehen die soziale Konstruktion von Räumen und handlungstheoretische Zugänge.

Aktuelles

19. Juli | 2021
Ein Rückblick auf die internationale und transdisziplinäre Konferenz „Emerging from Emergencies. Exploring CRISIS as a Dynamic Opportunity Structure“

Brexit, Klimawandel, bewaffnete Konflikte – leben wir tatsächlich in Zeiten permanenter Krise? Und was folgt daraus für die Art, wie die Gesellschaft mit Krisen umgehen soll? Wie können Krisen produktiv genutzt werden, um langfristig zu lernen? Diese Fragen und weitere wurden auf der Online-Konferenz „Emerging from Emergencies“ adressiert. Die Konferenz eröffnete eine Perspektive auf einen proaktiveren, stärker reflektierten und offeneren Umgang mit Krisen. mehr Info

16. Juni | 2021
Tesla und die Folgen im Raum Oderland-Spree

Ein erhoffter Durchbruch für die E-Automobilität, Investitionen in Milliardenhöhe, 12.000 angekündigte Arbeitsplätze - auf der anderen Seite Sorgen um Wasserversorgung und Verkehrsinfrastruktur. Seit der Entscheidung von Tesla, eine Gigafactory für E-Autos im brandenburgischen Grünheide zu bauen, gibt es viele Diskussionen über das Projekt. Die Kommunikation zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft lässt dabei auch Konflikte deutlich werden, die dieses größte deutsche Industrievorhaben der vergangenen Jahrzehnte mit sich bringt. Direkt zu Wort kamen beim 50. Brandenburger Regionalgespräch Experten aus Wissenschaft, Planung, Politik und Verwaltung mit ihren Einschätzungen zu den Folgen der Tesla-Ansiedlung im Raum Oderland-Spree. Sie diskutierten den Umgang mit aktuellen und zukünftigen Problemlagen sowie die Herausforderungen, die mit diesem Großprojekt im Land Brandenburg verbunden sind. mehr Info

14. Juni | 2021

Den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichem Wandel und räumlicher Transformation erforschen – das ist die Mission des IRS. In Zukunft wird das Institut sich verstärkt auf disruptive Formen des Wandels, auf Krisen, Konflikte, technologische und wirtschaftliche Umbrüche, konzentrieren, denn diese prägen mehr und mehr das Handeln gesellschaftlicher Akteure. mehr Info

11. Juni | 2021

Verstärkte Stadtflucht, Einbruch des Welthandels, Vertiefung sozialer Spaltung – die COVID-19-Pandemie hat scheinbar drastische Konsequenzen für die Raumentwicklung. Doch wie gut lassen sich diese und andere Auswirkungen belegen, und wie sollte die Raumentwicklungspolitik darauf reagieren? Das Raumwissenschaftliche Kolloquium 2021 des Netzwerks Leibniz R bündelte unter dem Titel „Raumentwicklung und Corona – eine Zwischenbilanz“ den Stand der raumwissenschaftlichen Forschung zum Thema. Als wichtigste raumwissenschaftliche Transferkonferenz bot das Kolloquium auch Raum für den Dialog zwischen Forschung und Praxis. mehr Info

27. Mai | 2021

Zivilgesellschaftliches Engagement ist für lebendige ländliche Räume unerlässlich. Für dieses Engagement werden digitale Werkzeuge und Kompetenzen benötigt. Doch das Wissen über den Stand der Digitalisierung des ländlichen Ehrenamts ist noch sehr begrenzt. Ein neues Forschungsprojekt des IRS in Kooperation mit neuland21 schafft hier Abhilfe. mehr Info


Publikationen

01. Juli | 2021

Universitäten investieren zunehmend in Standorte im Ausland, unter anderem um Einnahmen in Form von Studiengebühren oder auch Reputationsgewinne zu erzielen. Derzeit gibt es weltweit fast 500 Offshore-Campusse. Zugleich werden jedes Jahr Campusse auch wieder geschlossen. Die Nachwuchsgruppe TRANSEDU untersucht unter Leitung von Jana Kleibert die Internationalisierungsstrategien von Hochschulen. Unter dem Titel „Strategy First: Ten Questions to Answer before Starting an International Campus“ haben Jana Kleibert, Tim Rottleb, Marc Schulze und Alice Bobée nun ein Policy Paper vorgelegt, das sich an die Verantwortlichen in Hochschulen und politische Entscheidungsträger*innen richtet und die Risiken von Auslandscampus-Entwicklungen analysiert. mehr Info

15. Juni | 2021

Unter dem Titel „Nationale Solidarität und ihre Grenzen. Die deutsche ‚Nationalsozialistische Volkswohlfahrt‘ und der französische ‚Secours national‘ im Zweiten Weltkrieg“ erschien im Stuttgarter Franz Steiner-Verlag die Dissertationsschrift von Daniel Hadwiger, Postdoktorand in der Historischen Forschungsstelle. In seiner Dissertation untersuchte Hadwiger die politische Instrumentalisierung von Fürsorge im NS-Staat und im Vichy-Regime in einem transnationalen Vergleich. mehr Info

02. Juni | 2021

Schon lange wird in Europa über Grenzen hinweg kooperiert. Die EU hat seit ihrem Bestehen zahlreiche grenzüberschreitende Kooperationen angestoßen. Doch werden solche formalen Kooperationsbeziehungen auch von der Bevölkerung vor Ort mit Leben erfüllt? Der Politikwissenschaftler Peter Ulrich hat diese Frage in seinem Promotionsprojekt anhand von vier europäischen Beispielregionen untersucht. Vor kurzem ist seine Dissertation als Buch erschienen. mehr Info

Weitere Publikationen