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Am 11. Juli 2018 hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft mit einer positiven Stellungnahme das wissenschaftliche Evaluierungsverfahren des IRS abgeschlossen. Dem Institut wird eine überzeugende Weiterentwicklung attestiert, die nächste Evaluierung erfolgt in sieben Jahren.

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Das IRS erforscht die Raumbezüge und Raumkontexte sozialen Handelns in ihrer Prozesshaftigkeit und ihrer historischen Dimension mit sozialwissenschaftlichen Methoden. In besonderem Fokus stehen die soziale Konstruktion von Räumen und handlungstheoretische Zugänge.

Wissenschaftler/-innen des IRS führen einen intensiven Dialog mit der Praxis in Politik, Planung, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft. Dabei transferiertes Wissen und - beiderseits - aufgenommene Impulse zeichnet das Format "Forschung und Praxis im Dialog" nach. Erfahren Sie mehr über Transferaktivitäten zum Thema "Soziale Innovationen in ländlichen Räumen"

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Die Komplexität von Raum, sozialem Handeln und (sozio-räumlichen) Transformationsprozessen zu beschreiben und zu analysieren sowie deren wechselseitige Beziehungen zu verstehen, sind Kernanliegen der IRS-Forschung.

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Neben Nordamerika und Skandinavien ist Polen einer der Fokusräume in der IRS-Internationalisierungsstrategie. Mit Partnern aus dem östlichen Nachbarland verbinden das Institut seit zwanzig Jahren vielfältige Beziehungen, die im Zuge der Internationalisierungsstrategie und durch mehrere aktuelle Forschungsprojekte nochmals vertieft wurden.

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Die neue Ausgabe von IRS aktuell widmet sich mit seinem Schwerpunktthema „Raumbezogene Forschung und Praxis im Dialog“ den Zielen, Strategien und Formaten des IRS-Wissenstransfers in die Gesellschaft.

Aktuelles

13. Juli | 2018

In der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ sind zum 1. Juli 2018 zwei Forschungsprojekte gestartet, die institutionellen Wandel und sozialräumliche Transformation in Quartieren von ost- und mitteleuropäischen Städten untersuchen. Das von der DFG und dem polnischen Pendant Narodowe Centrum Nauki (NCN) im gemeinsamen Beethoven-Programm geförderte Projekt „Similar but Different: Neighbourhood Change in Halle (Saale) and Łódź“ thematisiert unterschiedliche Pfade der Entwicklung von Innenstadtquartieren, Großwohnsiedlungen und neuen Vorortsiedlungen in den beiden Städten nach dem Systemwechsel vor gut 25 Jahren. Das BMBF-geförderte Projekt „Estates after Transition“ fokussiert sich auf den Vergleich von sechs Großwohnsiedlungen in Deutschland, Estland und Russland. mehr Info

12. Juli | 2018

Am 11. Juli 2018 hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft mit einer positiven Stellungnahme das wissenschaftliche Evaluierungsverfahren des IRS abgeschlossen. Der Senat verweist auf die überzeugende Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts des Instituts, deutlich verbesserte Sichtbarkeit durch die Umbenennung in „Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung“, die gut profilierten und bis zu „sehr gut bis exzellent“ bewerteten Forschungsabteilungen, die überzeugenden Publikationsleistungen sowie die einzigartigen Bestände der Wissenschaftlichen Sammlungen zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR. Nicht zuletzt bescheinigt der Senat dem IRS, in seiner Forschung gesellschaftlich relevante Themen zu bearbeiten und diese erfolgreich in einen Dialog mit Politik und Gesellschaft zu bringen. Das IRS begrüßt die positive Beurteilung und sieht sich in seiner Entwicklung hin zu einer wissenschaftlichen Kapazität für eine hervorragende, interdisziplinär ausgerichtete und international vernetzte Raumbezogene Sozialforschung bestätigt. mehr Info

11. Juli | 2018

Die internationale Forschung zu Energiewenden ist so vielfältig wie das Phänomen selbst. So wie sich die Herausforderungen und Konflikte in den jeweiligen Energiewenden unterscheiden, so unterscheiden sich die sie analysierenden Forschungsperspektiven. Und trotzdem oder gerade deshalb – so lautet das durchweg positive Fazit der ersten internationalen Konferenz des Leibniz-Forschungsverbundes Energiewende (LVE) – sind die Diskussionen über Fragestellungen und empirische Gegenstände in einem internationalen Setting besonders fruchtbar. Unter dem Titel „Breaking the Rules! Energy Transitions as Social Innovations“ fanden sich am 14. und 15. Juni 2018 etwa 180 Wissenschaftler/-innen im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) ein, um ihre Sichtweisen auf die Energiewenden, ihre Forschungsergebnisse oder Projektideen zu präsentieren und miteinander zu diskutieren. Schwerpunkt der Konferenz war die soziale Dimension der Energiewende und ihrer gesellschaftlichen Erfolgsfaktoren. mehr Info

11. Juli | 2018

Gemeinsam mit anderen raumwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft gibt das IRS seit vielen Jahren die Fachzeitschrift „Raumforschung und Raumordnung“ heraus. Mit dem Jahreswechsel 2018/2019 gehen die Herausgeber neue Wege und wechseln mit dem Verlag auch das Publikationsmodell der Zeitschrift. Einher mit dem Wechsel zu De Gruyter Open geht der Umstieg auf das Open-Access-Publikationsmodell „Goldener Weg“, der eine parallele Print- und Onlinepublikation der Beiträge vorsieht und das Verwertungsrecht für die Publikation im Besitz der Autor/-innen verbleibt. Die digitale Version ist grundsätzlich kostenfrei lesbar und kann heruntergeladen werden. Weiterhin werden sechs Ausgaben pro Jahr erscheinen. mehr Info

11. Juli | 2018

Zum 1.6.2018 hat das IRS novellierte „Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis am IRS und Verfahren zum Umgang mit Vorwürfen zu wissenschaftlichem Fehlverhalten“ in Kraft gesetzt. Bei der Umsetzung dieser Regeln orientiert sich das IRS an den “Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und zum Umgang mit Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens der Leibniz-Gemeinschaft“ sowie an den Empfehlungen der Kommission „Selbstkontrolle der Wissenschaft“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur „Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“. mehr Info


Publikationen

04. Juni | 2018

Der Umgang mit migrationsbedingter kultureller Vielfalt gehört zu den größten Herausforderungen von Kommunen in Deutschland. Trotz der hohen stadtpolitischen und gesellschaftlichen Relevanz fehlte bislang eine systematisierende Betrachtung zum Stand der wissenschaftlichen Diskussion zu diesem Thema. Diese Lücke zu schließen war das Ziel einer heute erscheinenden Studie, die von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegeben und von Wissenschaftlerinnen des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) und der Technischen Universität Berlin erstellt wurde. Darin analysierten sie, auf welche Herausforderungen Städte reagieren müssen, welche Widerstände und Konflikte zu erkennen sind und wie diese überwunden werden können. mehr Info

22. März | 2018
Aufsatz zu Sozialunternehmen in ländlichen Räumen im "Journal of Rural Studies"

Obgleich Sozialunternehmen einhellig die Fähigkeit zugesprochen wird, neuartige Lösungen für soziale Problemlagen in ländlichen Räumen zu entwickeln und zu etablieren, bestehen in der Forschung noch große Wissenslücken zu den Fragen, wie deren innovative Praxis genau aussieht und welche Charakteristika ihrer unternehmerischen Tätigkeit sie in besonderem Maße zur Problemlösung qualifiziert. Basierend auf Forschungen im EU-Projekt "RurInno" hat Dr. Ralph Richter diese Desiderate in einem Aufsatz im „Journal of Rural Studies“ adressiert. mehr Info

18. Januar | 2018

Vulnerabilität und Resilienz sind seit rund 50 Jahren etablierte Konzepte, um die Bedrohungen und Schutzmechanismen von unterschiedlichsten Systemen zu analysieren. Vielfältige Anwendung finden sie beispielsweise in der Erforschung von Gefährdungen durch Naturkatastrophen, aber auch in Bezug auf wirtschaftliche, politische oder soziale Krisen. Moderne sozialwissenschaftliche Perspektiven auf Vulnerabilität und Resilienz betonen, dass Gefahren keine objektiv bestimmbaren Größen sind, sondern Systeme ¬– etwa Gesellschaften, Personen oder Städte – durch interne Faktoren individuell unterschiedlich vulnerabel gegenüber der „gleichen“ Gefahr sind. Ein Special Issue des „International Journal of Mass Emergencies and Disasters“, das von Prof. Margarethe Kusenbach (University of South Florida) und Prof. Gabriela Christmann (IRS) herausgegeben wurde, wirft nun einen detaillierten Blick auf den Zusammenhang von sozialer Marginalisierung und Gefährdung. mehr Info

Weitere Publikationen