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Für ländliche Regionen geht die zunehmende Digitalisierung einher mit sozialen, kulturellen und wirtschaftsräumlichen Veränderungen.

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During the past three decades we have witnessed nothing less than a digital revolution. Digitalisation refers to a long-term process in the course of which more and more parts of social and economic life are being captured by digital technologies and the digitisation of human action. Digitalisation can thus be seen as the most disruptive part of the history of the mediatization of societies.

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Die Zeit, in der ländliche Räume pauschal abgeschrieben wurden, ist vorbei. Dieser Imagewandel ist jedoch schon länger zu beobachten. Ländliche Kleinstädte erfreuen sich wachsender Attraktivität. Zuziehende und Alteingesessene beleben Dörfer neu, teils auch in zentrenfernen, strukturschwachen Regionen.

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Im Modedesign werden ganz unterschiedliche Kompetenzen zusammengeführt, um etwas Neues zu schaffen. Das geschieht zunehmend über spezialisierte digitale Plattformen. Das Zusammenspiel verschiedener Plattformen in kreativen Design-Prozessen – die „Plattform-Ökologie“ – und das Zusammenspiel von Online und Offline-Interaktion, untersucht die Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ in ihrem Leitprojekt.

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Verkehr, Energie, Kommunikation – wie kommen Infrastrukturnetze dazu als „kritische Infrastrukturen” eingestuft zu werden? In ihrem Leitprojekt untersucht die Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter” die Konstruktion von Kritikalität. Städtische Klimaanpassung und die Energiewende dienen als Untersuchungsfelder.

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Digitalisierung ist mehr als Breitbandversorgung. Wie nutzen und gestalten Dörfer digitale Technologien, um ihre Probleme zu lösen? Wer sind die Treiber und welche Probleme treten auf? Die Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ fragt in ihrem Leitprojekt nach den Wegen der Digitalisierung im ländlichen Raum.

Im Forschungsprojekt untersucht, wie strukturschwache Städte Zuwanderungspolitiken formulieren, welche Konflikte im Umgang mit Zuwanderung entstehen und wie mit migrationsbezogenen Segregationsprozessen umgegangen wird.

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Lange stand in der historischen Forschung zu DDR und BRD der Systemgegensatz im Vordergrund. Doch es gab auch parallele Entwicklungen. Die Historische Forschungsstelle untersucht in ihrem Leitprojekt die Entwicklung sozialräumlicher Disparitäten in beiden deutschen Staaten und spürt dabei Unterschieden wie auch Gemeinsamkeiten nach.

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Das IRS erforscht die Raumbezüge und Raumkontexte sozialen Handelns in ihrer Prozesshaftigkeit und ihrer historischen Dimension mit sozialwissenschaftlichen Methoden. In besonderem Fokus stehen die soziale Konstruktion von Räumen und handlungstheoretische Zugänge.

Aktuelles

13. Oktober | 2021
Interview with Early Stage Researchers Federica Ammaturo and Chen Gao on the CORAL Innovative Training Network’s Introductory Event

In September 2021, the members of the EU-funded Marie Sklodowska Curie Innovative Training Network (2021-2024) “CORAL ” met online for their one-week Introductory Event. For the first time, all 15 newly recruited Early Stage Researchers (ESRs) employed by the network’s nine partner organisations were able to meet and exchange. At the IRS and supervised by Suntje Schmidt, Federica Ammaturo and Chen Gao are currently starting their research on the roles of rural collaborative workspaces in regional development and in entrepreneurial ecosystems respectively. Here, they share their impressions of the event and their experiences of starting work in an EU-network – and in almost-rural Erkner, where the IRS is located. mehr Info

29. September | 2021

Ein Fachartikel von IRS-Forscher Peter Eckersley, geschrieben in Ko-Autorenschaft mit Charlotte Burns (Department of Politics, University of Sheffield) und Paul Tobin (School of Social Sciences, University of Manchester), wurde vom Journal of Public Policy mit dem “Best Paper Prize” für das Jahr 2020 ausgezeichnet. Der Aufsatz „EU Environmental Policy in Times of Crisis“ quantifiziert den Grad der Ambitioniertheit der EU-Umweltgesetzgebung und zeichnet den Rückgang ihres Ambitionsniveaus in Folge der globalen Finanzkrise von 2009 nach. mehr Info

10. September | 2021

Am 1. September 2021 nahm der neue Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“ seine Arbeit auf. In ihm vereinen sich 20 Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft, deren Spektrum von den geschichts- und kulturwissenschaftlichen über die sozial- und umweltwissenschaftlichen Institute bis hin zu den Forschungsmuseen reicht. Das IRS ist mit seiner Historischen Forschungsstelle im Verbund vertreten. mehr Info

31. August | 2021

Der Flughafen Berlin Schönefeld hat eine wenig bekannte Vorgeschichte: In der Zeit des Nationalsozialismus fungierte der erste Flugplatz in Schönefeld als Standort des Flugzeug- und Bombenbaus. Er diente damit der Kriegspolitik des nationalsozialistischen Regimes. Die Historische Forschungsstelle des IRS war an der Aufarbeitung dieser Geschichte beteiligt. mehr Info

30. August | 2021

Typische Problemlagen einer Region bieten oftmals auch Gelegenheiten für Innovationen. Um diese Gelegenheiten zu erkennen und zu nutzen, müssen bestehende Sichtweisen auf Probleme hinterfragt und neue Perspektiven eingebunden werden. Innovation Salons sind ein Format, das solche Perspektivwechsel einzuleiten vermag. Im Rahmen des Projekts „Open Region“ fand im Sommer 2021 das zweite von drei Innovation Salon-„Tandems“ statt. In der Veranstaltungsreihe, wie auch im gesamten Projekt, steht Südbrandenburg im Fokus. mehr Info


Publikationen

31. August | 2021

Forschende des IRS und der Universität Potsdam haben erstmals ein vergleichendes Ranking für die Aktivität von Städten in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung erarbeitet. Sie betrachteten 104 Groß- und Mittelstädte in Deutschland. Der Beitrag "Ranking Local Climate Policy: Assessing the Mitigation and Adaptation Activities of 104 German Cities" wurde in der Fachzeitschrift Climatic Change veröffentlicht. mehr Info

01. Juli | 2021

Universitäten investieren zunehmend in Standorte im Ausland, unter anderem um Einnahmen in Form von Studiengebühren oder auch Reputationsgewinne zu erzielen. Derzeit gibt es weltweit fast 500 Offshore-Campusse. Zugleich werden jedes Jahr Campusse auch wieder geschlossen. Die Nachwuchsgruppe TRANSEDU untersucht unter Leitung von Jana Kleibert die Internationalisierungsstrategien von Hochschulen. Unter dem Titel „Strategy First: Ten Questions to Answer before Starting an International Campus“ haben Jana Kleibert, Tim Rottleb, Marc Schulze und Alice Bobée nun ein Policy Paper vorgelegt, das sich an die Verantwortlichen in Hochschulen und politische Entscheidungsträger*innen richtet und die Risiken von Auslandscampus-Entwicklungen analysiert. mehr Info

15. Juni | 2021

Unter dem Titel „Nationale Solidarität und ihre Grenzen. Die deutsche ‚Nationalsozialistische Volkswohlfahrt‘ und der französische ‚Secours national‘ im Zweiten Weltkrieg“ erschien im Stuttgarter Franz Steiner-Verlag die Dissertationsschrift von Daniel Hadwiger, Postdoktorand in der Historischen Forschungsstelle. In seiner Dissertation untersuchte Hadwiger die politische Instrumentalisierung von Fürsorge im NS-Staat und im Vichy-Regime in einem transnationalen Vergleich. mehr Info

Weitere Publikationen