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Das IRS erforscht die Raumbezüge und Raumkontexte sozialen Handelns in ihrer Prozesshaftigkeit und ihrer historischen Dimension mit sozialwissenschaftlichen Methoden. In besonderem Fokus stehen die soziale Konstruktion von Räumen und handlungstheoretische Zugänge.

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Die IRS Spring Academy 2018 beschäftigt sich mit den vielfältigen Auswirkungen der Digitalisierung und darauf bezogenen sozialwissenschaftlichen Raumkonzepten.

Wissenschaftler/-innen des IRS führen einen intensiven Dialog mit der Praxis in Politik, Planung, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft. Dabei transferiertes Wissen und - beiderseits - aufgenommene Impulse zeichnet das Format "Forschung und Praxis im Dialog" nach. Erfahren Sie mehr über Transferaktivitäten zum Thema "Soziale Innovationen in ländlichen Räumen"

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Die Komplexität von Raum, sozialem Handeln und (sozio-räumlichen) Transformationsprozessen zu beschreiben und zu analysieren sowie deren wechselseitige Beziehungen zu verstehen, sind Kernanliegen der IRS-Forschung.

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Neben Nordamerika und Skandinavien ist Polen einer der Fokusräume in der IRS-Internationalisierungsstrategie. Mit Partnern aus dem östlichen Nachbarland verbinden das Institut seit zwanzig Jahren vielfältige Beziehungen, die im Zuge der Internationalisierungsstrategie und durch mehrere aktuelle Forschungsprojekte nochmals vertieft wurden.

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Die neue Ausgabe von IRS aktuell widmet sich mit seinem Schwerpunktthema „Raumbezogene Forschung und Praxis im Dialog“ den Zielen, Strategien und Formaten des IRS-Wissenstransfers in die Gesellschaft.

Aktuelles

23. April | 2018
Seminar zu Sozialunternehmertum in ländlichen Regionen

In einem IRS Seminar am 18. April 2018 stellte Dr. Richard Lang, Assistant Professor am Institut für Innovationsmanagement (IFI) der Johannes-Kepler-Universität Linz, ein Mehrebenenmodell für Sozialunternehmen und deren institutionelles Umfeld in ländlichen Regionen vor. Lang entwickelte das Modell gemeinsam mit Prof. Matthias Fink (IFI). Dabei griffen sie auf Konzepte aus regionaler und ländlicher Entwicklung, aus Forschungen zu Sozialunternehmen, Innovationen, Sozialkapital sowie aus der Netzwerkforschung zurück. Empirisch stützt sich das Modell auf Feldforschungen im Kontext des EU-Projekts „RurInno“, in welchem das IFI und das IRS die leitenden akademischen Partner sind. Das Seminar fand als Teil eines Gastaufenthalts von Lang zwischen dem 16. und 20. April 2018 statt. mehr Info

12. April | 2018
Call for Papers for International Conference in September

Understanding the challenges associated with new energy landscapes and exploring potential solutions is the focus of the Energy Days 2018. The conference will foster the exchange between land-use-oriented energy research at the UFZ and the national and international scientific community. call for Papers for oral presentations with or without a conference paper is open until May 14, 2018. mehr Info

11. April | 2018

Am 9. Juni 2018 findet in Berlin und Potsdam die traditionelle Lange Nacht der Wissenschaften statt. Einen ganzen Abend lang können sich Wissenshungrige bei zahlreichen Experimenten, Vorträgen, Workshops und Mitmachaktionen über die vielfältige Wissenschaftslandschaft der Hauptstadtregion informieren. Das IRS präsentiert sich erneut in den Räumen der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin-Mitte, dieses mal zu den Themen Wohnungspolitik und Zukunft ländlicher Regionen sowie mit einer Ausstellung zu Leben und Werk des Architekten und Stadtplaners Egon Hartmann (1919-2009). mehr Info

09. April | 2018

Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V.) verleiht seit 2009 den Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung an innovative und praxiserprobte Projekte, die der Erwachsenenbildung neue Impulse geben. Die Auszeichnung macht damit neue und vielversprechende Ansätze in der Weiterbildung publik und stellt sie einer breiteren Öffentlichkeit zur Diskussion. Verliehen wird der Preis von einer Expertenjury, zu der im Jahr 2018 die IRS-Abteilungsleiterin Prof. Dr. Gabriela Christmann zählt. mehr Info

05. April | 2018

In den vergangenen 20 Jahren ist die Zahl der Studierenden, die ein Hochschulstudium im Ausland absolvieren, stetig gestiegen. Zudem investieren viele Hochschulen in internationale Campus (international branch campuses, IBC) im Ausland. Dies sind erste Indizien für eine parallele Globalisierung wissensintensiver Wirtschaftszweige und der Universitätslandschaft. Die am 1. April am IRS gestartete Leibniz Junior Research Group „Constructing Transnational Spaces of Higher Education“ (TRANSEDU) befasst sich mit diesem Zusammenhang von globalisierten ökonomischen Prozessen und der Internationalisierung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft. mehr Info


Publikationen

22. März | 2018
Aufsatz zu Sozialunternehmen in ländlichen Räumen im "Journal of Rural Studies"

Obgleich Sozialunternehmen einhellig die Fähigkeit zugesprochen wird, neuartige Lösungen für soziale Problemlagen in ländlichen Räumen zu entwickeln und zu etablieren, bestehen in der Forschung noch große Wissenslücken zu den Fragen, wie deren innovative Praxis genau aussieht und welche Charakteristika ihrer unternehmerischen Tätigkeit sie in besonderem Maße zur Problemlösung qualifiziert. Basierend auf Forschungen im EU-Projekt "RurInno" hat Dr. Ralph Richter diese Desiderate in einem Aufsatz im „Journal of Rural Studies“ adressiert. mehr Info

18. Januar | 2018

Vulnerabilität und Resilienz sind seit rund 50 Jahren etablierte Konzepte, um die Bedrohungen und Schutzmechanismen von unterschiedlichsten Systemen zu analysieren. Vielfältige Anwendung finden sie beispielsweise in der Erforschung von Gefährdungen durch Naturkatastrophen, aber auch in Bezug auf wirtschaftliche, politische oder soziale Krisen. Moderne sozialwissenschaftliche Perspektiven auf Vulnerabilität und Resilienz betonen, dass Gefahren keine objektiv bestimmbaren Größen sind, sondern Systeme ¬– etwa Gesellschaften, Personen oder Städte – durch interne Faktoren individuell unterschiedlich vulnerabel gegenüber der „gleichen“ Gefahr sind. Ein Special Issue des „International Journal of Mass Emergencies and Disasters“, das von Prof. Margarethe Kusenbach (University of South Florida) und Prof. Gabriela Christmann (IRS) herausgegeben wurde, wirft nun einen detaillierten Blick auf den Zusammenhang von sozialer Marginalisierung und Gefährdung. mehr Info

18. Oktober | 2017

Die angespannten Wohnungsmärkte vieler Großstädte erschweren das Ankommen von Flüchtlingen auf dem regulären Wohnungsmarkt. Das zeigt eine vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegebene Forschungsarbeit, die sich auf Fallstudien in zehn deutschen Kommunen stützt − darunter Köln, Mainz und Hannover. Die Studie wurde unter anderem in der IRS-Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ durchgeführt, in der der Zusammenhang von Migrations- und Stadtentwicklungsprozessen im Mittelpunkt der Forschungen steht. mehr Info

Weitere Publikationen