Foto Buchcover: Taylor & Francis
06. Dezember | 2018 | Publikation

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz, die gerade in Katowice stattfindet, führte die polnische Regierung vorübergehende Grenzkontrollen ein. Begründung: Die öffentliche Sicherheit sei durch ausländische Aktivisten bedroht. Die abwehrende Haltung gegen eine offene Auseinandersetzung mit dem Klimawandel ist nicht nur repräsentativ für die aktuelle Regierungspolitik in Polen, sondern auch für einen kulturellen Kontext, in welchem Klimaschutz eine sehr geringe Priorität hat. Ist Klimaschutz also eine Kulturfrage? Der Kulturwissenschaftler und Soziologe Dr. Thorsten Heimann sagt „ja“. In seinem Buch „Culture, Space and Climate Change – Vulnerability and Resilience in European Coastal Areas”, das heute bei Routledge erscheint, zeigt er, wie kulturelle Hintergründe Klimaschutz und Klimaanpassung hemmen und fördern. mehr Info

Foto: IRS
30. November | 2018 | Aktuelles

Was tun, wenn der letzte Laden geschlossen hat und der Bus kaum noch fährt? Gemeinden im ländlichen Raum stehen oft vor besonderen Herausforderungen, wenn es darum geht, ihren Einwohnern gleichwertige Lebensbedingungen zu bieten. Doch oft sind die Bürgerinnen und Bürger in Landgemeinden auch besonders kreativ beim Umgang mit solchen Problemen. Sie finden neue, unkonventionelle Lösungen. Das IRS hat solche „sozialen Innovationen“ in Landgemeinden untersucht. Am 29. November 2018 kamen innovative Praktiker/-innen aus dem ländlichen Raum nach Erkner, um die Projektergebnisse zu diskutieren. mehr Info

Prof. John Mollenkopf. Foto: IRS
21. November | 2018 | Aktuelles

Wie reagieren Städte in unterschiedlichen Regionen auf Einwanderung? Was unterscheidet dabei kleinere von größeren Städten, Universitäts- von Industriestädten? Die Forschungsabteilung „Regeneration von Städten“ erforscht derzeit sowohl proaktive Einwanderungsstrategien als auch Reaktionen auf Einwanderung in einer Vielzahl deutscher Städte. Zugleich sucht sie den Austausch mit internationalen Expertinnen und Experten. Im Rahmen der 13. IRS International Lecture sprach Prof. John Mollenkopf von der City University of New York (CUNY) am 15. November 2018 über den Zusammenhang zwischen Einwanderung und politischer Repräsentation in amerikanischen Städten. Er zog dabei auch Vergleiche zu Europa, insbesondere zu Deutschland. mehr Info

Foto: RSA
19. November | 2018 | Aktuelles

Dr. Jana Kleibert wurde am 15. November 2018 in London mit dem RSA Routledge Early Career Award ausgezeichnet, der von der Regional Studies Association (RSA) vergeben wird. Sie erhielt die Auszeichnung für ihr Paper „Global Production Networks, Offshore Services and the Branch-Plant Syndrome“, das 2016 in Regional Studies veröffentlicht wurde. mehr Info

Foto: Jan Zwilling
19. November | 2018 | Publikation

Wer in kleinen Ortschaften und Dörfern im österreichischen Bundesland Vorarlberg unterwegs ist, dem mögen markante, architektonisch sehr anspruchsvolle Gebäude auffallen, die sich zwar harmonisch in die Landschaft fügen, aber so gar nicht in die allgemeine Vorstellung von Provinzialität. Errichtet werden sie von den „Vorarlberger Baukünstlern“, einem Kollektiv von Architekten und Handwerkern, die sich die „Peripherie“ bewusst als Arbeits- und Lebensort gesucht haben und sich dem architektonischen Mainstream der Metropolen verweigern. Die Vorarlberger Baukünstler werden in einem Artikel des Hamburger Wirtschaftsgeographen Prof. Dr. Gernot Grabher beschrieben, der nun gemeinsam mit sechs anderen Beiträgen im Themenheft „Creativity in arts and sciences: collective processes from a spatial perspective“ der Fachzeitschrift „Environment and Planning A: Econmy and Space“ erscheint. mehr Info

LucyKaef/pixabay.com
10. Oktober | 2018 | Aktuelles

Zum ersten Oktober 2018 startete die Hauptförderphase des Verbundprojektes ExTrass, welches bereits von Mai 2017 bis Juni 2018 als BMBF-Definitionsprojekt gefördert wurde. ExTrass ist das Akronym für „Urbane Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen – Typologien und Transfer von Anpassungsstrategien in kleinen Großstädten und Mittelstädten“. Hinter dem etwas sperrigen Titel verbirgt sich ein hochaktuelles Thema, wie der lange Sommer 2018 noch einmal deutlich gemacht hat: Städte müssen sich an die sich verändernden klimatischen Bedingungen in Deutschland und Europa anpassen. mehr Info

Foto: Jan Zwilling
02. Oktober | 2018 | Aktuelles

Am 30. September 2018 schied die langjährige Direktorin des IRS, Prof. Dr. Heiderose Kilper, altersbedingt aus dem Institut aus. Ab dem 1. Oktober wird das Institut kommissarisch von Prof. Dr. Gabriela Christmann, Leiterin der Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ und bisherige wissenschaftliche Stellvertreterin der Direktorin, geleitet. Das Verfahren zur Neubesetzung der Direktorenstelle dauert derzeit noch an. mehr Info

01. Oktober | 2018 | Aktuelles

Stadt und Land werden oftmals als Gegensatz gesehen. Doch oft gelingt eine nachhaltige Flächenplanung, die Entwicklung von Verkehrsinfrastrukturen oder von Bildungsangeboten nur gemeinsam. Die Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“ des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) ist seit dem 1. Oktober 2018 an dem Projekt „ReGerecht – Integrative Entwicklung eines gerechten Interessensausgleichs zwischen Stadt, städtischem Umland und ländlichem Raum“ beteiligt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. In diesem Projekt erarbeiten Partner aus Wissenschaft und Praxis in den nächsten fünf Jahren Lösungen, um Konflikte zwischen Stadt, Umland und ländlichen Räumen abzubauen und neue Wege für den Ausgleich unterschiedlicher Interessen zu etablieren. mehr Info

© Taylor & Francis
31. August | 2018 | Publikation

Internationale Migration steht weit oben auf der politischen Agenda vieler nationaler Regierungen und internationaler Organisationen. Das liegt zum Teil an den Zahlen, viel mehr aber noch an den Dynamiken des Migrationsprozesses. Mehr Menschen aus immer vielfältigeren Herkunftsländern haben eine schrumpfende Zahl von Ländern im Globalen Norden zum Ziel. Will man hinter die Zahlen schauen und verstehen, was die Menschen antreibt und welche Vorstellungen, welche mentalen Bilder, („Imaginaries“) sie mit auf ihre Wanderung nehmen, muss man sich mit den zugrunde liegenden Handlungslogiken befassen. Die 19 Autoren des neu erschienenen Sammelbandes „Trajectories and Imaginaries in Migration: The Migrant Actor in Transnational Space“ beschäftigen sich mit der „soft side of migration“, die hilft, die einmal initiierten Migrationsbewegungen in ihren kollektiven Verläufen in Raum und Zeit, ihren Pfaden („Trajectories“), zu verstehen. Herausgegeben wurde der Prof. Dr. Felicitas Hillmann (IRS Erkner) in Kooperation mit zwei niederländischen Kollegen. Der Band trägt zur Forschungsliteratur über transnationale Migrationsdynamiken bei. mehr Info

© DFG-Graduiertenkolleg 1913
13. August | 2018 | Aktuelles

Seit 2014 ist das IRS maßgeblich an dem DFG-Graduiertenkolleg „Kulturelle und technische Werte historischer Bauten“ an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg beteiligt. Die IRS-Direktorin Prof. Dr. Heiderose Kilper und der Leiter der „Historischen Forschungsstelle“ des IRS, Prof. Dr. Christoph Bernhardt, haben als Mit-Antragsteller bzw. Assoziierte Wissenschaftlerin im Lenkungskreis des Kollegs mitgewirkt sowie Lehrveranstaltungen angeboten und Doktoranden betreut. Mit der jüngst bewilligten zweiten Förderphase erhält das Kolleg für weitere viereinhalb Jahre insgesamt 5,2 Millionen Euro. mehr Info

23. Juli | 2018 | Publikation

Das neu erschienene Policy Paper „Do It!“ aus dem IRS-Forschungsprojekt „Open Creative Labs in Deutschland“ leuchtet Potenziale sowie politische Gestaltungsaufgaben und Förderoptionen für Open Creative Labs aus. Die Empfehlungen basieren auf quantitativen und qualitativen Erhebung und Analysen von Labs in deutschen Metropolregionen. In Mittelpunkt des Projekts stand die Frage, ob Labs an sie gestellte Erwartungen, Gelegenheiten für Innovationen und zur Partizipation von Bürger/-innen an Prozessen der Forschung und Technologieentwicklung zu bieten, erfüllen können. Die Erwartungen seien im Kern berechtigt, müssten aber auch relativiert werden, so das Fazit der Autor/-innen. mehr Info

© Harald Henkel
13. Juli | 2018 | Aktuelles

In der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ sind zum 1. Juli 2018 zwei Forschungsprojekte gestartet, die institutionellen Wandel und sozialräumliche Transformation in Quartieren von ost- und mitteleuropäischen Städten untersuchen. Das von der DFG und dem polnischen Pendant Narodowe Centrum Nauki (NCN) im gemeinsamen Beethoven-Programm geförderte Projekt „Similar but Different: Neighbourhood Change in Halle (Saale) and Łódź“ thematisiert unterschiedliche Pfade der Entwicklung von Innenstadtquartieren, Großwohnsiedlungen und neuen Vorortsiedlungen in den beiden Städten nach dem Systemwechsel vor gut 25 Jahren. Das BMBF-geförderte Projekt „Estates after Transition“ fokussiert sich auf den Vergleich von sechs Großwohnsiedlungen in Deutschland, Estland und Russland. mehr Info

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12. Juli | 2018 | Aktuelles

Am 11. Juli 2018 hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft mit einer positiven Stellungnahme das wissenschaftliche Evaluierungsverfahren des IRS abgeschlossen. Der Senat verweist auf die überzeugende Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts des Instituts, deutlich verbesserte Sichtbarkeit durch die Umbenennung in „Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung“, die gut profilierten und bis zu „sehr gut bis exzellent“ bewerteten Forschungsabteilungen, die überzeugenden Publikationsleistungen sowie die einzigartigen Bestände der Wissenschaftlichen Sammlungen zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR. Nicht zuletzt bescheinigt der Senat dem IRS, in seiner Forschung gesellschaftlich relevante Themen zu bearbeiten und diese erfolgreich in einen Dialog mit Politik und Gesellschaft zu bringen. Das IRS begrüßt die positive Beurteilung und sieht sich in seiner Entwicklung hin zu einer wissenschaftlichen Kapazität für eine hervorragende, interdisziplinär ausgerichtete und international vernetzte Raumbezogene Sozialforschung bestätigt. mehr Info

Fotos: WZB/Vladimir Bondarenko
11. Juli | 2018 | Veranstaltung

Die internationale Forschung zu Energiewenden ist so vielfältig wie das Phänomen selbst. So wie sich die Herausforderungen und Konflikte in den jeweiligen Energiewenden unterscheiden, so unterscheiden sich die sie analysierenden Forschungsperspektiven. Und trotzdem oder gerade deshalb – so lautet das durchweg positive Fazit der ersten internationalen Konferenz des Leibniz-Forschungsverbundes Energiewende (LVE) – sind die Diskussionen über Fragestellungen und empirische Gegenstände in einem internationalen Setting besonders fruchtbar. Unter dem Titel „Breaking the Rules! Energy Transitions as Social Innovations“ fanden sich am 14. und 15. Juni 2018 etwa 180 Wissenschaftler/-innen im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) ein, um ihre Sichtweisen auf die Energiewenden, ihre Forschungsergebnisse oder Projektideen zu präsentieren und miteinander zu diskutieren. Schwerpunkt der Konferenz war die soziale Dimension der Energiewende und ihrer gesellschaftlichen Erfolgsfaktoren. mehr Info

11. Juli | 2018 | Aktuelles

Gemeinsam mit anderen raumwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft gibt das IRS seit vielen Jahren die Fachzeitschrift „Raumforschung und Raumordnung“ heraus. Mit dem Jahreswechsel 2018/2019 gehen die Herausgeber neue Wege und wechseln mit dem Verlag auch das Publikationsmodell der Zeitschrift. Einher mit dem Wechsel zu De Gruyter Open geht der Umstieg auf das Open-Access-Publikationsmodell „Goldener Weg“, der eine parallele Print- und Onlinepublikation der Beiträge vorsieht und das Verwertungsrecht für die Publikation im Besitz der Autor/-innen verbleibt. Die digitale Version ist grundsätzlich kostenfrei lesbar und kann heruntergeladen werden. Weiterhin werden sechs Ausgaben pro Jahr erscheinen. mehr Info

11. Juli | 2018 | Aktuelles

Zum 1.6.2018 hat das IRS novellierte „Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis am IRS und Verfahren zum Umgang mit Vorwürfen zu wissenschaftlichem Fehlverhalten“ in Kraft gesetzt. Bei der Umsetzung dieser Regeln orientiert sich das IRS an den “Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und zum Umgang mit Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens der Leibniz-Gemeinschaft“ sowie an den Empfehlungen der Kommission „Selbstkontrolle der Wissenschaft“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur „Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“. mehr Info

19. Juni | 2018 | Veranstaltung
Spitzenforscher und Nachwuchswissenschaftler auf der IRS Spring Academy 2018

Die dynamische Entwicklung von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien, insbe-sondere das Internet, hat enorme Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Räumen und auf das raumbezogene Handeln eines großen Teils der Weltbevölkerung. Dies findet in neuen Praktiken der Arbeit (ortsungebundene, digitale Arbeit), der Forschung und Entwicklung (Wissensteilung auf Online-Plattformen, Crowdfunding, Virtuelle Labore) oder im Alltag (synchrone und asynchrone Kommunikation, neue raumbezogene Identitäten) ihren Ausdruck. Die hohe gesellschaftliche Relevanz dieser Entwicklung und die große Bedeutung für die raumbezogene Forschung war für das IRS der Anlass, die zweite „IRS Spring Academy“ diesem Thema zu widmen und gemeinsam mit renommierten Wissenschaftler/-innen und Nachwuchsforscher/-innen aus aller Welt dem sich rasant verändernden Verhältnis von sozio-materiellen und virtuellen Räumen konzeptionell, methodisch und empirisch zu nähern. mehr Info

15. Juni | 2018 | Veranstaltung
Besucherrekord im Haus der Leibniz-Gemeinschaft – starkes Interesse an IRS-Themen

Erneut beteiligte sich das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) am 9. Juni 2018 im Haus der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin-Mitte an der Langen Nacht der Wissenschaften. An diesem Samstag kamen zwischen 17:00 und 24:00 Uhr sage und schreibe 1.400 Besucher/-innen in die Chausseestraße 111 und informierten sich über Forschungen des IRS und weiterer Leibniz-Einrichtungen. mehr Info

Fotos von li. nach re.: Thomas Söllner/fotolia.com; Stefan Fussan/commons.wikimedia.org; Photographee.eu/fotolia.com
14. Juni | 2018 | Aktuelles

Die Brandenburger Regionalgespräche des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner sind eine etablierte Plattform für den Dialog zwischen Forschung und Praxis zu gesellschaftsrelevanten Themen in Berlin und Brandenburg. Am 27. Juni 2018 ist der grundlegende Wandel der Arbeitswelt Thema der 44. Veranstaltung der Reihe: Globale Trends wie Arbeiten in Coworking Spaces oder die Organisation freiberuflicher Arbeit über Onlineplattformen haben für Berlin und Brandenburg ganz eigene lokale und regionale Auswirkungen. Das Regionalgespräch diskutiert widersprüchliche Entwicklungslinien in der Hauptstadtregion mit Vertretern aus Forschung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. mehr Info

Covergestaltung: Bertelsmann Stiftung
04. Juni | 2018 | Publikation

Der Umgang mit migrationsbedingter kultureller Vielfalt gehört zu den größten Herausforderungen von Kommunen in Deutschland. Trotz der hohen stadtpolitischen und gesellschaftlichen Relevanz fehlte bislang eine systematisierende Betrachtung zum Stand der wissenschaftlichen Diskussion zu diesem Thema. Diese Lücke zu schließen war das Ziel einer heute erscheinenden Studie, die von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegeben und von Wissenschaftlerinnen des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) und der Technischen Universität Berlin erstellt wurde. Darin analysierten sie, auf welche Herausforderungen Städte reagieren müssen, welche Widerstände und Konflikte zu erkennen sind und wie diese überwunden werden können. mehr Info

04. Juni | 2018 | Aktuelles
Seminar zu ländlichen Räumen in Deutschland in Rogatschow (Belarus)

Viele strukturschwache ländliche Regionen in Deutschland und Europa sind geprägt von demografischen, wirtschaftlichen und sozial-kulturellen Herausforderungen – darunter unter anderem die Sicherung der Daseinsvorsorge, der Umgang mit leerstehenden Gebäuden oder die Vitalisierung des rückläufigen Vereinslebens. Um Wissen und Erfahrungen mit belarussischen Experten der ländlichen Entwicklung zu teilen und innovative Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume zu diskutieren, hat Dr. Tobias Federwisch am 19.04.2018 in Rogatschow (Belarus) ein Seminar mit dem Titel „Ländliche Räume in Deutschland. Innovative Impulse für eine nachhaltige Entwicklung“ durchgeführt. mehr Info

28. Mai | 2018 | Aktuelles
Ausstellung zu Leben und Werk des Architekten und Stadtplaners Egon Hartmann in Erfurt

Im Beisein des thüringischen Landtagspräsidenten Christian Carius, der IRS-Direktorin Prof. Dr. Heiderose Kilper sowie vieler Weggefährten, Stadthistoriker und Museumsfachleute aus Erfurt, Mainz und München wurde am 2. Mai 2018 eine vom IRS entwickelte und gestaltete Ausstellung zu Leben und Werk des Architekten und Stadtplaners Egon Hartmann (1919–2009) eröffnet. Bis zum 3. Juni 2018 ist sie im Landtag des Freistaates Thüringen zu sehen und gewährt den Besucher/-innen Einblicke in ein bewegtes Leben, das von den Kontrasten und Extremen des 20. Jahrhunderts geprägt war und dem baulichen und planerischen Erbe dieser Epoche einen markanten Stempel aufdrückte. mehr Info

© ESB Professional/shutterstock.com
14. Mai | 2018 | Veranstaltung

Die dynamische Entwicklung von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien, insbesondere das Internet, hat enorme Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Räumen und auf das raumbezogene Handeln eines großen Teils der Weltbevölkerung. Dies findet in neuen Praktiken der Arbeit (ortsungebundene, digitale Arbeit), der Forschung und Entwicklung (Wissensteilung auf Online-Plattformen, Crowdfunding, Virtuelle Labore) oder im Alltag (synchrone und asynchrone Kommunikation, neue raumbezogene Identitäten) ihren Ausdruck. Anlässlich der 2. IRS Spring Academy „Investigating Space(s)“ vom 22. bis zum 25. Mai 2018 halten drei renommierte Wissenschaftler/-innen öffentliche Vorträge zu diesen Themen in Erkner und Berlin. mehr Info

07. Mai | 2018 | Aktuelles

In dem im April 2018 abgeschlossenen EU-Forschungsprojekt „RurInno“ haben Wissenschaftler/-innen des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) gezeigt, dass Sozialunternehmen auf sehr unterschiedliche Weise Beiträge zur Stabilisierung marginalisierter ländlicher Räume leisten und soziale Innovationen in die Peripherie bringen können. Ebenso lieferte es wertvolle Hinweise zur Frage, worin deren besonderes Potenzial liegt – beispielsweise im unternehmerischen Denken und der Vernetzung peripherer Landgemeinden mit überregionalen Institutionen und Netzwerken. Nicht zuletzt gewährte die Projektarbeit auch Einblicke in das „Ökosystem“, das Sozialunternehmen in marginalisierten ländlichen Räumen zum Arbeiten benötigen, sowie in die Art und Weise, wie Förderprogramme für soziale Innovationen gestaltet sein sollten. mehr Info

23. April | 2018 | Veranstaltung
Seminar zu Sozialunternehmertum in ländlichen Regionen

In einem IRS Seminar am 18. April 2018 stellte Dr. Richard Lang, Assistant Professor am Institut für Innovationsmanagement (IFI) der Johannes-Kepler-Universität Linz, ein Mehrebenenmodell für Sozialunternehmen und deren institutionelles Umfeld in ländlichen Regionen vor. Lang entwickelte das Modell gemeinsam mit Prof. Matthias Fink (IFI). Dabei griffen sie auf Konzepte aus regionaler und ländlicher Entwicklung, aus Forschungen zu Sozialunternehmen, Innovationen, Sozialkapital sowie aus der Netzwerkforschung zurück. Empirisch stützt sich das Modell auf Feldforschungen im Kontext des EU-Projekts „RurInno“, in welchem das IFI und das IRS die leitenden akademischen Partner sind. Das Seminar fand als Teil eines Gastaufenthalts von Lang zwischen dem 16. und 20. April 2018 statt. mehr Info

12. April | 2018 | Aktuelles
Call for Papers for International Conference in September

Understanding the challenges associated with new energy landscapes and exploring potential solutions is the focus of the Energy Days 2018. The conference will foster the exchange between land-use-oriented energy research at the UFZ and the national and international scientific community. call for Papers for oral presentations with or without a conference paper is open until May 14, 2018. mehr Info

11. April | 2018 | Aktuelles

Am 9. Juni 2018 findet in Berlin und Potsdam die traditionelle Lange Nacht der Wissenschaften statt. Einen ganzen Abend lang können sich Wissenshungrige bei zahlreichen Experimenten, Vorträgen, Workshops und Mitmachaktionen über die vielfältige Wissenschaftslandschaft der Hauptstadtregion informieren. Das IRS präsentiert sich erneut in den Räumen der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin-Mitte, dieses mal zu den Themen Wohnungspolitik und Zukunft ländlicher Regionen sowie mit einer Ausstellung zu Leben und Werk des Architekten und Stadtplaners Egon Hartmann (1919-2009). mehr Info

Abbildung: DIE/Medienarchitekten Bonn
09. April | 2018 | Aktuelles

Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V.) verleiht seit 2009 den Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung an innovative und praxiserprobte Projekte, die der Erwachsenenbildung neue Impulse geben. Die Auszeichnung macht damit neue und vielversprechende Ansätze in der Weiterbildung publik und stellt sie einer breiteren Öffentlichkeit zur Diskussion. Verliehen wird der Preis von einer Expertenjury, zu der im Jahr 2018 die IRS-Abteilungsleiterin Prof. Dr. Gabriela Christmann zählt. mehr Info

05. April | 2018 | Aktuelles

In den vergangenen 20 Jahren ist die Zahl der Studierenden, die ein Hochschulstudium im Ausland absolvieren, stetig gestiegen. Zudem investieren viele Hochschulen in internationale Campus (international branch campuses, IBC) im Ausland. Dies sind erste Indizien für eine parallele Globalisierung wissensintensiver Wirtschaftszweige und der Universitätslandschaft. Die am 1. April am IRS gestartete Leibniz Junior Research Group „Constructing Transnational Spaces of Higher Education“ (TRANSEDU) befasst sich mit diesem Zusammenhang von globalisierten ökonomischen Prozessen und der Internationalisierung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft. mehr Info

26. März | 2018 | Feature

Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft gehört es zum Selbstverständnis wie zum konstitutiven Auftrag des IRS, Wissenstransfer als integralen Bestandteil seiner Forschungsplanung und Forschungspraxis zu betreiben. Obgleich sich alle Leibniz-Einrichtungen unter dem Leitgedanken „theoria cum praxi“ versammeln, hat dieser doch für die 91 Institute ganz unterschiedliche Implikationen – von der Entwicklung pharmazeutischer Wirkstoffe bis hin zur Erstellung von Wirtschaftsindizes. Das IRS hat ein spezifisches Transferkonzept erarbeitet, dass sich auf nationale und internationale Debatten über Transfer im Kontext der Raum- und Sozialwissenschaften stützt und den Theorie-Praxis-Nexus als vielschichtigen, reflexiven Dialog der Forschung mit Politik und Gesellschaft ausgestaltet. mehr Info

Abbildung: Journal of Rural Studies
22. März | 2018 | Publikation
Aufsatz zu Sozialunternehmen in ländlichen Räumen im "Journal of Rural Studies"

Obgleich Sozialunternehmen einhellig die Fähigkeit zugesprochen wird, neuartige Lösungen für soziale Problemlagen in ländlichen Räumen zu entwickeln und zu etablieren, bestehen in der Forschung noch große Wissenslücken zu den Fragen, wie deren innovative Praxis genau aussieht und welche Charakteristika ihrer unternehmerischen Tätigkeit sie in besonderem Maße zur Problemlösung qualifiziert. Basierend auf Forschungen im EU-Projekt "RurInno" hat Dr. Ralph Richter diese Desiderate in einem Aufsatz im „Journal of Rural Studies“ adressiert. mehr Info

Abbildung (links): © Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG
20. März | 2018 | Aktuelles
Doktorandin hospitierte in Planungsbüro

Im Forschungsprojekt „Mediatisierungsprozesse in der städtebaulichen Planung und Veränderungen der öffentlichen Sphäre“ (MedPlan) untersucht die Doktorandin Kathrin Meißner, wie sich städtebauliche Planungsprozesse in ihrer Kommunikation durch die Nutzung neuer Medien, etwa neue Plantypen und Ausstellungsformen, im 20. Jahrhundert verändert haben. Die planungshistorische Perspektive ihrer Forschungen wird im Projekt komplettiert durch Analysen gegenwärtiger Mediatisierungsprozesse in der Planung, etwa durch digitale Tools für Visualisierung und Partizipation. Vom 28.02. bis zum 06.04.2018 hat Meißner eine Hospitation in der „Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG“, einem Büro für Stadt- und Quartiersentwicklung, Bauleitplanung, Partizipation und Kommunikation, durchgeführt. mehr Info

07. März | 2018

Der Wandel und vor allem die Auswirkungen neuer Informations- und Kommunikationstechnologien auf nahezu alle sozialen Sphären gehören längst zum Panorama gesellschaftlicher Gegenwartsbeschreibungen. Mit dem theoretischen Konzept der „Mediatisierung“ (Lundby 2009, Hepp 2012, Hjavard 2013, Knoblauch 2013) werden die gesellschaftlichen und kulturellen Wechselwirkungen umschrieben, die nicht nur auf materielle Veränderungen, sondern auch auf einen Wandel der Aneignungs- und Umgangsweisen von und mit Medien – und umfassender: von kommunikativen Prozessen – zielten. mehr Info

01. März | 2018 | Aktuelles
Call for Abstract for International Conference in June, 2018

The transformation of energy systems has profound implications for the ways in which our societies are organized, and must therefore be understood as process of social change and social innovation. In many ways, energy systems structure our economies and mirror our attitudes and values regarding the definition of public goods, of justice, and of equity. The conference invites international scholars to discuss social innovations in the context of energy transitions, to reflect their meaning for educational and participatory practices, and to spark a debate about the societal values inherent in these innovations. A Call for Abstracts is open until March 15, 2018. mehr Info

01. März | 2018 | Veranstaltung

Bau- und planungshistorische Forschungen aus einer raum- und sozialwissenschaftlichen Perspektive sind der besondere Fokus der Historischen Forschungsstelle am IRS. Unter Rückgriff auf institutionen-, netzwerk- und machttheoretische Ansätze beschäftigen sich die Wissenschaftler/-innen mit Prozessen der Raumentwicklung im 20. Jahrhundert und eröffnen so neue Blickwinkel auf die Urbanisierungs- und Planungsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Diese Perspektiven mit einer breiten Fachöffentlichkeit aus Wissenschaftler/-innen verschiedener Disziplinen, Praktikern und Zeitzeugen zu diskutieren, ist das Ziel der Werkstattgespräche zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR. Am 18. und 19. Januar 2018 fand die 15. Ausgabe dieses mittlerweile etablierten Forums am IRS statt. mehr Info

28. Februar | 2018 | Veranstaltung

In dem seit Juli 2015 am IRS durchgeführten Forschungsprojekt „Geographien der Dissoziation“ untersuchen Wissenschaftler/-innen Prozesse der sozialen Konstruktion von Werten am Beispiel der Pelzindustrie aus einer räumlichen Perspektive. Dazu rekonstruieren sie die globalen Produktionsnetzwerke von der Rohstoffproduktion bis zum Verkauf der fertigen Produkte an die Konsumenten und analysieren, wie die beteiligten Akteure in den einzelnen Produktionsschritten Einfluss auf den Wert des Endprodukts nehmen. Am 27. Oktober 2017 fand die Abschlusskonferenz des Projektes mit dem Titel „Missing Links“ in Kooperation mit der Universität der Künste (UdK) statt, auf der die Forschungsergebnisse einer internationalen Fachöffentlichkeit präsentiert sowie praktische Implikationen für die Felder Medien, Politik und Modedesign diskutiert wurden. mehr Info

12. Februar | 2018 | Veranstaltung

Viele Landgemeinden sind geprägt von wirtschaftlichen, sozial-kulturellen oder demographischen Herausforderungen. Zu den bekanntesten Herausforderungen gehören die mangelhafte Nahversorgung mit Gütern und Dienstleistungen, leerstehende Gebäude oder ein rückläufiges Vereinsleben. In vielen Orten entwickeln Menschen jedoch sozial-innovative Ansätze, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Nicht selten brauchen sie aber Unterstützung, um Projekte zu starten oder den Anforderungen der Projektarbeit gerecht zu werden. Auf der vom IRS organisierten Veranstaltung „Förderstrategien und Förderstrukturen für soziale Innovationen auf dem Land“ kamen Wissenschaftler/-innen und Förderer/-innen zu Wort und diskutierten die Frage, auf welche vielfältige Weise neuartige Ansätze und Engagement unterstützt werden können. mehr Info

18. Januar | 2018 | Veranstaltung

Die Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ hat beginnend mit dem Forschungsprogramm 2015-2018 ein Forschungscluster zum Themenfeld „Soziale Innovationen in ländlichen Räumen“ aufgebaut. Teil des Clusters, in dem die besonderen Herausforderungen strukturschwacher, marginalisierter ländlicher Regionen und kreative, innovative Lösungsmöglichkeiten im Mittelpunkt stehen, sind auch die beiden vom IRS koordinierten EU-Projekte „RurInno“ (2016-2018) und „RurAction“ (2016-2020). Sie fokussieren auf das Wirken von Sozialunternehmen in unterschiedlichen Regionen Europas und setzen auf eine strukturierte Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis. Als Lead-Partner beider Projekte war das IRS federführend an der Ausrichtung zweier Projekt- Konferenzen Anfang Dezember 2017 an der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań in Polen beteiligt. mehr Info

18. Januar | 2018 | Publikation

Vulnerabilität und Resilienz sind seit rund 50 Jahren etablierte Konzepte, um die Bedrohungen und Schutzmechanismen von unterschiedlichsten Systemen zu analysieren. Vielfältige Anwendung finden sie beispielsweise in der Erforschung von Gefährdungen durch Naturkatastrophen, aber auch in Bezug auf wirtschaftliche, politische oder soziale Krisen. Moderne sozialwissenschaftliche Perspektiven auf Vulnerabilität und Resilienz betonen, dass Gefahren keine objektiv bestimmbaren Größen sind, sondern Systeme ¬– etwa Gesellschaften, Personen oder Städte – durch interne Faktoren individuell unterschiedlich vulnerabel gegenüber der „gleichen“ Gefahr sind. Ein Special Issue des „International Journal of Mass Emergencies and Disasters“, das von Prof. Margarethe Kusenbach (University of South Florida) und Prof. Gabriela Christmann (IRS) herausgegeben wurde, wirft nun einen detaillierten Blick auf den Zusammenhang von sozialer Marginalisierung und Gefährdung. mehr Info

14. Dezember | 2017 | Veranstaltung

Die Europäische Union hat eine Vielzahl von Programmen aufgelegt, über die kleine und mittlere Unternehmen – und damit auch Sozialunternehmen – Fördermittel erhalten können. In der Praxis stehen die Unternehmen aber vor großen Herausforderungen, diese Möglichkeiten nutzbar zu machen. Dazu zählen beispielsweise Vorfinanzierungsverpflichtungen, mangelnde Passfähigkeit der Förderstrukturen zu unternehmerischen Zielen und Abläufen sowie Informationsdefizite. Diese Herausforderungen adressierte ein Workshop, der am 30.11.2017 im IRS stattfand und vom IRS-geleiteten EU-Forschungsprojekt „RurInno“ gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Brandenburg und dem Enterprise Europe Network ausgerichtet wurde. mehr Info

29. November | 2017 | Aktuelles

Ende November 2017 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft den Sonderforschungsbereich „Re-Figuration von Räumen“ an der Technischen Universität Berlin bewilligt. Der SFB hat sich zum Ziel gesetzt, die umfassenden räumlichen Neuordnungen globalen Maßstabs zu erforschen, die durch die Intensivierung transnationaler Formen des Wirtschaftens, Umbrüche in der globalen politischen Geographie, die Entwicklung und Verbreitung digitaler Kommunikationstechnologien, die Zunahme der globalen Zirkulation von Menschen und Gütern sowie das Anwachsen der weltweiten Verflechtungen und Abhängigkeiten zwischen individuellen und kollektiven Akteuren verursacht wurden. Er wird zugleich einen wesentlichen Beitrag zur Raumtheorie leisten. Das IRS ist in der Person von Prof. Dr. Gabriela Christmann an dem SFB beteiligt. Christmann wird als Sprecherin des Projektbereichs B „Räume der Kommunikation“ fungieren sowie ein Teilprojekt zu digitalen städtebaulichen Planungen leiten. mehr Info

24. November | 2017 | Aktuelles

After WW II, architecture was used and misused as an ideological signifier for competing systems and for new national identities. Diverse actors and networks took part in architectural exchange within the blocks and beyond the Iron Curtain. Different aid projects posed an attempt to overcome political and economic divides, but at the same time they were often considered as foreign imposition or neo-colonial practice. Tensions between commercial interests and solidarity arose. The conference investigates the multi-layered and multi-centred exchanges between the Global South and socialist as well as capitalist countries relation to architecture and constructing industry from an interdisciplinary perspective. The Call for Papers is open until December 20, 2017. mehr Info

23. November | 2017 | Aktuelles

Die brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst hat am 7. November 2017 die konstituierende Sitzung einer Demografie-Kommission für weiterführende Schulen im Land Brandenburg geleitet. Die Kommission soll bis Mai 2019 Vorschläge für eine Schulstruktur ab dem Jahr 2030 erarbeiten. Das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung ist in Person von Prof. Dr. Gabriela Christmann Mitglied der Kommission und übernimmt zugleich die Geschäftsstelle. mehr Info

23. November | 2017 | Aktuelles
Call for Sessions for International Conference in June, 2018

The transformation of energy systems has profound implications for the ways in which our societies are organized, and must therefore be understood as process of social change and social innovation. In many ways, energy systems structure our economies and mirror our attitudes and values regarding the definition of public goods, of justice, and of equity. The conference invites international scholars to discuss social innovations in the context of energy transitions, to reflect their meaning for educational and participatory practices, and to spark a debate about the societal values inherent in these innovations. A Call for Sessions is open until December 7, 2017. mehr Info

13. November | 2017 | Feature
Spitzenforscher und Nachwuchswissenschaftler auf der IRS Spring Academy 2017

Vom 2. bis zum 5. Mai 2017 richtete das IRS in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin die erste „IRS Spring Academy: Investigating Space(s): Current Theoretical and Methodological Approaches“ aus. 26 Nachwuchswissenschaftler/-innen aus dem In- und Ausland, darunter Geographen, Politikwissenschaftler, Historiker und Soziologen, setzten sich vier Tage lang mit neueren theoretischen Konzepten und methodischen Ansätzen der raumbezogenen Forschung auseinander. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stand der Zusammenhang von Raum und Zeit. Gemeinsam mit renommierten Fachleuten diskutierten die Teilnehmer/-innen raumbezogene Theorien und Methoden, die den Faktor Zeit in unterschiedlicher Weise reflektieren – ob durch die Modellierung von raumwirksamen Prozessen oder durch die soziale Konstruktion von standardisierter Zeit. Für das IRS war die Veranstaltung zugleich eine Gelegenheit, die eigenen Forschungsarbeiten zu Raum-Zeit-Dynamiken weiter zu strukturieren und inhaltlich weiterzuentwickeln. mehr Info

06. November | 2017 | Veranstaltung

Im Sommer 1997 wüten die Hochwasserwellen zunächst in Schlesien, bevor sie schließlich den deutsch-polnischen Grenzraum erreichen. Auf beiden Seiten der Oder waren scheinbar ähnliche Herausforderungen durch das „Naturereignis“ zu bewältigen. Doch wie geht man auf beiden Seiten der Oder mit Herausforderungen wie diesen um? Die Historie des Flusses lässt auf eine Vielfalt von Lebenswelten an der Oder schließen. Gibt es kulturelle Unterschiede? Hatten die Ereignisse selbst gesellschaftliche und kulturelle Veränderungen zur Folge? Ist die vermeintlich „natürliche“ Barriere der Oder in Zeiten intensiver transnationaler Kommunikation überhaupt auch eine kulturelle? Zu diesen Fragestellungen diskutierten am 3. November 2017 die Organisatoren um Kamil Bembnista und Dr. Thorsten Heimann mit der Literaturwissenschaftlerin Dr. Anna Barcz, dem taz-Journalisten und Autor Uwe Rada und dem Theater- und Dokumentarfilmregisseur Tobias Lenel. mehr Info

25. Oktober | 2017 | Aktuelles
Call for Paper für ein Schwerpunktheft der Zeitschrift „Raumforschung und Raumordnung“

Was unter ‚Planung‘ oder ‚planen‘ zu verstehen ist, ist ein ständiger und widersprüchlicher Prozess von Wandel und Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen. Komplexe Trends wie Migration, Klimawandel, politische Krisen und ökonomische Rezessionen überlagern sich heute in bisher nicht bekannter Weise. Gleichzeitig sollen Städte nicht nur räumliche Orte der Transformation sein, sondern sie sollen auf prozessualer (Planungs-)Ebene diese Herausforderungen in gute Lebensbedingungen für alle Bürgerinnen und Bürger wandeln. Die Anforderungen an die Art und Weise, wie diese Planungsprozesse aussehen und welche Ziele damit in der räumlichen Entwicklung verfolgt werden, geht damit über etablierte Planungsverständnisse hinaus. Ziel des Schwerpunkthefts ist es, aktuelle Ansätze, Positionen und Reflexionen über Planung als raum- und handlungsbezogene Disziplin zur Diskussion zu stellen, den Forschungsstand aufzubereiten und durch sowohl theorie- wie empiriebasierte Beiträge Bausteine einer zukünftigen Planung herauszuarbeiten. mehr Info

18. Oktober | 2017 | Publikation

Die angespannten Wohnungsmärkte vieler Großstädte erschweren das Ankommen von Flüchtlingen auf dem regulären Wohnungsmarkt. Das zeigt eine vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegebene Forschungsarbeit, die sich auf Fallstudien in zehn deutschen Kommunen stützt − darunter Köln, Mainz und Hannover. Die Studie wurde unter anderem in der IRS-Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ durchgeführt, in der der Zusammenhang von Migrations- und Stadtentwicklungsprozessen im Mittelpunkt der Forschungen steht. mehr Info

17. Oktober | 2017 | Veranstaltung
Workshop zu Geschichte und Gegenwart von Migrations- und Stadtentwicklungsprozessen

Geschichte und Gegenwart städtischer Transformationen haben gezeigt, dass Urbanisierungs- und Migrationsprozesse eng miteinander verbunden sind. Seit der Antike, aber insbesondere auch zur Zeit der Industrialisierung spielen Land-Stadt-Wanderungen eine wesentliche Rolle für das Wachstum der Städte, bestimmten aber zugleich auch deren soziale und bauliche Struktur. Der am 1. September 2017 in Kooperation der Forschungsabteilungen „Regenerierung von Städten“ und „Historische Forschungsstelle“ vom IRS organisierte Workshop „Urbanisation | Migration | Regeneration in Past and Present“ führte die Verbindung von Migrationsfragen mit Stadtentwicklungsprozessen in zeitlich vergleichender Perspektive zusammen. mehr Info

17. Oktober | 2017 | Aktuelles
Die Rolle von Beratung bei der Schaffung und Nutzung von „Gelegenheiten“ in Krisenverläufen

In der IRS-Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ startete zum 1. Oktober 2017 ein neues vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziertes Drittmittelprojekt, welches im Kontext des IRS-Querschnittsthemas „Krise und Resilienz“ steht. Es setzt sich mit dem Potenzial von Krisen als Problemlöser auseinander und versucht zu ergründen, was von handelnden Akteuren in Krisensituationen getan werden kann, um nicht nur die Krisensymptome zu lindern, sondern auch einen grundlegenden Wandel einzuleiten und damit die zugrunde liegenden Ursachen der Krisen zu bekämpfen. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird Grundlagenforschung und anwendungsbezogene Forschung zu Krisen zusammenführen. mehr Info

13. Oktober | 2017 | Aktuelles
Zwei Projekte zur Grenzraumforschung und zu sozialräumlichen Segregationsprozessen starten 2018

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und ihr polnisches Pendant Narodowe Centrum Nauki (NCN) haben im Jahr 2014 die gemeinsame Beethoven-Initiative ins Leben gerufen, um Forschungskooperationen im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften zu fördern. In der ersten Förderperiode konnte das IRS bereits gemeinsam mit dem Institut für Literaturwissenschaft in der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau das Forschungsprojekt „Kulturelle Konstruktionen von Vulnerabilität und Resilienz. Wahrnehmungen zu Gefährdungen durch aquatische Phänomene an der Oder in Deutschland und Polen“ (CultCon) einwerben. Im September 2016 haben DFG und NCN eine zweite Runde im Beethoven-Programm ausgeschrieben, in der das IRS mit polnischen Partnereinrichtungen gleich zwei Projekte akquirieren konnte. Ab 2018 forschen Wissenschaftler/-innen in Erkner, Łódź und Poznan zu deutsch-polnischen Grenzräumen und zu den Ursachen von Segregationsprozessen in Halle und Łódź. mehr Info

11. Oktober | 2017 | Aktuelles

Am 4. und 5. Dezember 2017 veranstaltet das vom IRS koordinierte European Training Network "RurAction" die internationale Konferenz "Challenges and Opportunities of Structurally Weak Rural Regions in Europe. Social Innovations and Social Enterprises Acting Under Adverse Circumstances". Die Veranstaltung bildet den Auftakt der Projektarbeit und findet an der Adam Mickiewicz Universität Poznan (Polen) statt. Bis zum 30. Oktober 2017 können Beiträge für die Konferenz eingereicht werden. mehr Info

10. Oktober | 2017 | Aktuelles

Am 25. September 2017 trafen sich Vertreter/-innen der Nationalen Universität Minsk (Bereich Geographie) und der Belarussischen Geographischen Gesellschaft Minsk mit Wissenschaftler/-innen der IRS-Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ zu einem fachlichen Austausch am IRS in Erkner. Thema waren die Perspektiven peripherisierter ländlicher Regionen und sozialunternehmerische Aktivitäten in Landgemeinden. mehr Info

26. September | 2017 | Veranstaltung
IRS gibt Einblicke in Forschungen zu kreativen Projekten und neuen Ideen in Landgemeinden

Der diesjährige Tag der offenen Tür in der Landesvertretung Brandenburg widmet sich der Wissenschaftslandschaft in der Mark. Unter dem Motto „Willkommen im Forscherland Brandenburg!“ präsentieren 15 Forschungseinrichtungen und 3 Hochschulen des Landes aktuelle Forschungsprojekte und vielfältige Angebote und Experimente zum Mitmachen & Erleben. Die Veranstaltung wird durch den Verein pro Wissen Potsdam e.V. unterstützt. mehr Info

12. September | 2017 | Publikation

Ungleiche wirtschaftliche Entwicklung ist ein wesentliches Merkmal marktwirtschaftliche Systeme. Diese Ungleichheit manifestiert sich räumlich auf sehr unterschiedlichen Maßstabsebenen, im Unterschied zwischen „reichen“ und „armen“ Nationen, im Polarisieren von Regionen innerhalb Deutschlands oder auch innerhalb von Städten auf der Ebene von Quartieren. Trotz guter wirtschaftlicher Lage scheint sich derzeit der Trend zur sozialen und ökonomischen Polarisierung in Deutschland fortzusetzen. Eine Fachkommission der Heinrich-Böll-Stiftung hat nach Gründen für räumliche Ungleichheit gesucht und Strategien für mehr sozialen und räumlichen Zusammenhalt formuliert. IRS-Wissenschaftler Dr. Manfred Kühn ist an der jüngst erschienen Publikation der Ergebnisse mit einem Beitrag über Migration als Perspektive für schrumpfende Städte und Regionen beteiligt. mehr Info

08. September | 2017 | Veranstaltung

Am Samstag den 30. September 2017 findet im Rahmen des Deutschen Kongresses für Geographie eine Journal Lecture der Zeitschrift "Raumforschung und Raumordnung" statt. Die Zeitschrift wird gemeinsam vom IRS und vier weiteren raumwissenschaftlichen Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft herausgegeben. mehr Info

Engagement von älteren Bürger/-innen im Dorf Klockow in der Uckermark. Foto: Lothar Blank, http://www.uckermark.org
05. September | 2017 | Aktuelles

Ländliche Gemeinden gelten gemeinhin als innovationsfern und damit nicht prädestiniert dafür, den ökonomischen und sozialen Herausforderungen zu begegnen, die sich unter anderem durch den demografischen Wandel stellen. Vergleichbar pessimistisch sind die Einschätzungen zum Erneuerungspotenzial durch ältere Menschen auf dem Land, denn auch ihnen wird eher Traditionsorientierung denn Innovationsfähigkeit nachgesagt. Dass beide Bilder oft nicht der Realität entsprechen, zeigen IRS-Forschungen im Projekt „Innovationen in Landgemeinden“. mehr Info

30. August | 2017 | Veranstaltung

Im September und Oktober 2017 richtet Dr. Ludger Gailing mehrere Sessions zur Räumlichkeit der Energiewende und zur Infrastruktur-Governance aus. Im Rahmen der Annual International Conference 2017 der Royal Geographic Society, die vom 29. August bis zum 1. September in London stattfindet, leitet er gemeinsam mit Prof. Gavin Bridge (Durham) eine Doppelsession mit dem Titel „New Energy Spaces – Conceptualizing the geographical political economy of energy transitions“. Zwei weitere Fachsitzungen unter seiner Leitung finden auf dem Deutschen Kongress für Geographie am 30. September und 1. Oktober in Tübingen statt. mehr Info

21. August | 2017 | Veranstaltung

Seit einigen Jahren öffnen weltweit in vielen Großstädten und Regionen offene Orte für kreative Zusammenarbeit und nutzergetriebene Innovation unter Namen wie „Coworking Space“, „Fab Lab“ oder „Maker Space“ ihre Türen. In dem zweijährigen, BMBF-geförderten Projekt „Open Creative Labs in Deutschland“ haben Wissenschaftler/-innen des IRS diese Orte in deutschen Metropolregionen erfasst und typisiert. Darauf aufbauend sind sie der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten zur erweiterten Partizipation von Bürger/-innen an Innovationsprozessen sich durch diese neuen Orte ergeben. Am 23. Juni 2017 hat das Projektteam seine Forschungsergebnisse mit Vertreter/-innen aus Politik und Wirtschaft auf der Konferenz „Partizipation durch Machen: Open Creative Labs als Zwischenorte für Innovationen“ diskutiert mehr Info

By Arto Alanenpää - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=43447052
03. August | 2017 | Aktuelles

IRS-Wissenschaftler Thomas Honeck untersuchte im Rahmen des DFG-Projekts „Innovationen in der Planung: Wie kommt Neuartiges in die räumliche Planung?“ (InnoPlan) sowie seiner Promotion die Entwicklung der Zwischennutzung von einer illegalen Aktivität zu einer etablierten Planungspraxis. Dabei gewonnene Erkenntnisse stellte er nun im Kontext der Konferenz „Activism, Populism, and the Future of the Democratic State“ vor, die vom 5. bis 7. Juli 2017 an der De Montfort University in Leicester stattfand. mehr Info

Gottfried Wilhelm Leibniz, Gemälde von Christoph Bernhard Francke
02. August | 2017 | Feature
Zur raumtheoretischen Forschung am IRS

Unter den vier großen Wissenschaftsorganisationen der Bundesrepublik Deutschland, die von Bund und Ländern gemeinsam gefördert werden, ist die Leibniz-Gemeinschaft die einzige, die mehrere Institute unter ihrem Dach versammelt, die aus jeweils eigenen Perspektiven Forschungen mit Raumbezug durchführen. Diese Besonderheit liegt sicher nicht ursächlich in der Faszination begründet, die Fragen des Raumes auf den Namensgeber Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) ausgeübt haben. Seine Überlegungen zu absoluten und relativen Räumen stellen für raumwissenschaftliche Institute – und ganz besonders für das IRS – einen spannenden Referenzpunkt dar. Der Essay von Prof. Dr. Oliver Ibert und Prof. Dr. Heiderose Kilper stellt die theoretischen und konzeptionellen Grundlinien der raumbezogenen Forschung des IRS dar. mehr Info

01. August | 2017 | Veranstaltung

Zu dem Workshop „Export of Architecture in the Cold War Period: Projects, Actors and Cultural Transfers“ trafen sich am 7. Juli 2017 Fachleute aus dem In- und Ausland, um Fragen der weltweiten Zirkulation von Architekturkonzepten zu diskutieren. Die Veranstaltung fand im Rahmen eines von der Gerda-Henkel-Stiftung geförderten IRS-Forschungsprojekts zur DDR-Architektur im Ausland statt. mehr Info

30. Juli | 2017 | Aktuelles

Das IRS hat eine Zuwendung für die Maßnahme „Weiterbildung zum Fördermittelmanager/in für Unternehmen“ erhalten, an der Dr. Tobias Federwisch von der Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ teilnimmt. Sie wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) des Landes Brandenburg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und erfolgt vom 15. Mai bis 29. September 2017. mehr Info

Foto: https://www.dialog.landtag.brandenburg.de/informationen/meldungen/19-sitzung-der-enquete-kommission-61
26. Juli | 2017 | Aktuelles
„Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels“

Während der 19. Sitzung der Enquete-Kommission „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels“ gaben Prof. Dr. Gabriela Christmann und Dr. Tobias Federwisch am 14. Juli 2017 im Brandenburger Landtag in Potsdam ein Statement ab. Den Fokus legten sie auf „Förderstrukturen und -strategien für soziale Innovationen auf dem Land“. mehr Info

Foto: Ny8784 (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
20. Juli | 2017 | Aktuelles

Das IRS ist mit einem Teilprojekt im Schnittfeld von Innovationsförderung und Regionalentwicklung an einem erfolgreichen Drittmittelantrag beteiligt. Das von Prof. Dr. Suntje Schmidt entwickelte Teilprojekt ist integriert in den „InnoHub13“-Antrag, ein gemeinsames Vorhaben der Brandenburgischen Technischer Universität Cottbus-Senftenberg und der Technischen Hochschule Wildau im Rahmen der BMBF-Initiative „Innovative Hochschule.“ InnoHub13 soll Voraussetzungen für die Integration von Innovationsakteuren schaffen, um kooperativ Problemlösungen für gesellschaftliche Herausforderungen in Brandenburg zu entwickeln. mehr Info

19. Juli | 2017 | Publikation

In Zeiten von ‚Fake News‘, Wahlmanipulationen und Rekonstruktionen historischer Gebäude steht das vermeintlich Echte im Mittelpunkt gesellschaftlicher Debatten. Das Wahre vom Unwahren zu scheiden wird um ein vielfaches schwerer, zugleich steigt das Verlangen nach Authentischem und Unverfälschtem. Die Authentizitätsforschung hat sich in den vergangen Jahren aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven mit daraus abgeleiteten Fragen beschäftigt. Das Buch „Gebaute Geschichte“ widmet sich dem Gebiet der Architektur und Stadtgeschichte. Die Beiträge analysieren Authentizitätsbehauptungen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Debatten über den Stellenwert der Vergangenheit sowie politscher und ökonomischer Interessen. mehr Info

18. Juli | 2017 | Publikation
„Deutschland Archiv”-Schwerpunkt

Das komplexe Herrschaftssystem der DDR wurde nicht nur durch den Partei- und Staatsapparat aufrechterhalten. Auch im informellen Bereich gelang es, persistente Machtstrukturen zu etablieren. Ein Schwerpunkt der Fachzeitschrift „Deutschland Archiv“ blickt auf die räumliche Reichweite von Macht in der DDR in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Er beleuchtet aber auch den "Eigen-Sinn" einiger lokaler Akteure: im kulturellen Bereich, in der Schule, im Alltag oder in der Kommunal- und Wohnungspolitik. Das Heft basiert auf dem DFG-Forschungsprojekt „Die DDR-Bezirke – Akteure zwischen Macht und Ohnmacht“ und dessen Abschlusskonferenz im September 2015. mehr Info

Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AMarch_for_Science_in_Jena_(34195491755).jpg
17. Juli | 2017 | Aktuelles
Neues DFG-Projekt in der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten”

Um nicht mehr zu schrumpfen, sondern wieder zu wachsen, sind viele Städte auf Zuwanderung angewiesen. Trotz des zunehmenden Wettbewerbs um junge Einwohner, Studierende und qualifizierte Fachkräfte sowie der verbreiteten Wachstumspolitiken entwickeln die Städte bisher kaum eigene Zuwanderungsstrategien, da die Steuerung der Zuwanderung bisher vielmehr als eine staatliche Aufgabe angesehen wird. Mit ihren Integrationspolitiken reagieren die Städte nur auf den Zuzug von Migranten und die staatliche Zuweisung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Eine Verknüpfung von Stadtentwicklungs- und Integrationskonzepten erfolgt in der Planungspraxis kaum. mehr Info

Althergebrachtes und Neues ergeben eine andere Mischung und werden zunächst an emblematischen Orten in den Städten ausgehandelt. Foto: Felicitas Hillmann
14. Juli | 2017 | Aktuelles
Neue Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung

Die Dynamik der internationalen Migration nach Europa hat in Deutschland, wie in vielen weiteren Staaten, in den vergangenen Jahren zu einer Steigerung der Einwanderungszahlen in Städten und Gemeinden geführt. In Deutschland hat diese Zuwanderung Prozesse der verstärkten kulturellen Diversifizierung zusätzlich befeuert. Vor allem in den Städten mit ihren unterschiedlichen Milieus und ihrer heterogenen Bevölkerungszusammensetzung, werden daher die Ambivalenzen und Herausforderungen im Umgang mit Vielfalt sichtbar. In einer Studie für die Bertelsmann-Stiftung systematisieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ ab Juli 2017 den Forschungsstand zum Umgang mit kultureller Vielfalt mit einem Fokus auf städtische Gesellschaften. Ziel der Studie ist es, die Bedingungen einer gelingenden Vielfalt zu eruieren und damit das Verständnis für die Stärken der Vielfalt in der Gesellschaft zu vertiefen. mehr Info

13. Juli | 2017 | Aktuelles

Prof. Dr. Suntje Schmidt ist Mitglied des DFG Nachwuchsnetzwerks „Temporary Organizing under Tension: Between Stability and Change“, welches von Prof. Dr. Timo Braun, Juniorprofessor für Projektmanagement an der Freien Universität Berlin, initiiert wurde. Das Netzwerk besteht aus zwölf deutschen Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen und wird von international einschlägigen Senior-Forschern begleitet. Das Netzwerk hat eine Laufzeit von 18 Monaten und wurde am11. und 12. Juli 2017 mit einem ersten Treffen in Berlin gestartet. Insgesamt werden vier Netzwerktreffen in Berlin, Köln und Tilburg stattfinden mit dem Ziel, gemeinsame, interdisziplinäre Vorhaben (z.B. Erstellung eines Sammelbandes, Vorbereitung gemeinsamer Sessions) anzustoßen. mehr Info

Foto: Ludger Gailing
29. Juni | 2017 | Veranstaltung
Round Table Discussion mit Ludger Gailing am Durham Energy Institute

Am 26. Mai 2017 hat Dr. Ludger Gailing am Durham Energy Institute (DEI) der Durham University einen Aufsatz zu „neuen“ und „alten“ Energieräumen vorgestellt und im Rahmen eines Round Tables mit namhaften Kolleginnen und Kollegen diskutiert. An der von Prof. Gavin Bridge vom Department of Geography der Durham University geleiteten Veranstaltung nahmen unter anderem Prof. Harriet Bulkeley und Prof. Simone Abram als Discussants teil. mehr Info

© arturator/flickr.com
15. Juni | 2017 | Feature

Die Internationalisierungsstrategie des IRS setzt klare räumliche Schwerpunkte. Dahinter steht der Gedanke, dass eine Konzentration auf bestimmte Regionen es ermöglicht, sowohl umfassend zu dort relevanten Fragestellungen zu forschen, als auch intensive Beziehungen zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Forschungseinrichtungen zu entwickeln. Neben Nordamerika und Skandinavien ist Polen einer dieser Fokusräume: Mit Partnern aus dem östlichen Nachbarland verbinden das Institut seit zwanzig Jahren vielfältige Beziehungen, die im Zuge der Internationalisierungsstrategie und durch mehrere aktuelle Forschungsprojekte nochmals vertieft wurden. mehr Info

14. Juni | 2017 | Veranstaltung
Dialog zwischen Forschung und Praxis auf dem 43. Brandenburger Regionalgespräch

Strukturschwache ländliche Räume sehen sich vor große Herausforderungen gestellt: Eine geringe wirtschaftliche Produktivität, fehlende Infrastrukturen, Probleme in der Nahversorgung und ein fortschreitender demografischer Wandel mit ungebremsten Abwanderungsbewegungen sind nur einige Beispiele für die vielfältigen Problemlagen. Darüber hinaus gelten diese Räume als wenig innovations-affin. Dennoch können in Brandenburg, wie in vielen anderen deutschen Bundesländern und europäischen Regionen, viele kreative Projekte beobachtet werden, die sich diesen Trends entgegenstellen. Ausgehend von diesem gemeinsamen Befund diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Praxis auf dem 43. Brandenburger Regionalgespräch, welche Akteure unter welchen – hemmenden und fördernden - Rahmenbedingungen soziale Innovationen realisieren und welchen Impact diese Initiativen auf die Räume haben. mehr Info

12. Juni | 2017 | Aktuelles
Beteiligung des IRS am pearls-Forum 2017 am 6. Juli in Potsdam

Prof. Dr. Suntje Schmidt wird am 6. Juli 2017 an einer Fachdiskussion im Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP) in Potsdam-Golm teilnehmen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Brandenburger Forschungslandschaft sowie der Landespolitik wird sie darüber diskutieren, wie Wissens- und Technologietransfer an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen gestaltet werden kann und wie sich innovative Potenziale aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft miteinander koppeln lassen. mehr Info

26. Mai | 2017 | Publikation
Verwaltung und Parteien in den Bezirken Potsdam, Frankfurt/Oder und Cottbus 1952–1960

Mit der Verwaltungsreform vom 23. Juli 1952 gab sich die erst drei Jahre zuvor gegründete DDR eine (staatliche) Verwaltungsstruktur, die bis zur Wende 1989/1990 erhalten blieb. Die faktische Abschaffung der Länder und ihre Neugliederung in 14 Bezirke stellten den tiefgreifendsten Umbau der Staatsorganisation der DDR in all den Jahren ihres Bestehens dar. Eine unter anderem von Historikern des IRS herausgegebene kommentierte Quellensammlung bietet die Gelegenheit, diesen Prozess im Detail nachzuvollziehen. mehr Info

26. Mai | 2017 | Veranstaltung
Policy Round Table „Social Entrepreneurship as Driver of Change in Marginalised Rural Europe“ am 23. Mai 2017 in Brüssel

Lösungen für die Herausforderungen strukturschwacher ländlicher Regionen sind auf allen politischen Handlungsebenen gefragt. Neben lokalen und regionalen Akteuren sind auch Verantwortliche auf nationaler und europäischer Ebene gefordert, spezifische Problemlagen wie den Mangel an Fachkräften und jungen Menschen, soziale Exklusion, Armut, Arbeitslosigkeit, Finanzknappheit, geringer politischer Einfluss und marode Infrastruktur zu adressieren. Welche Potenziale Sozialunternehmen für mögliche Lösungen haben, diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit Unternehmen sowie Vertreterinnen und Vertretern der EU-Agrar- und -Regionalpolitik auf dem Policy Round Table „Social Entrepreneurship as Driver of Change in Marginalised Rural Europe“ am 23. Mai 2017 in Brüssel. mehr Info

18. Mai | 2017 | Aktuelles
Neues Projekt zu Klimawandel und Städten

Städte verursachen weltweit etwa 70 Prozent der Treibhausgasemissionen, sind aber auch besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Insbesondere extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwässer und Hitzewellen haben hohe Sachschäden zur Folge und wirken sich – aufgrund inadäquater Verhaltensweisen in Gefahrenlagen und mangelnder Vorsorge – negativ auf die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner aus. Das BMBF-Forschungsprojekt „Urbane Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen - Typologien und Transfer von Anpassungsstrategien in kleinen Großstädten und Mittelstädten“ (ExTrass) verfolgt das Ziel, die Resilienz der Städte in enger Zusammenarbeit mit Stadtverwaltungen, Strukturen des Bevölkerungsschutzes und der Zivilgesellschaft messbar zu stärken. mehr Info

12. Mai | 2017 | Aktuelles
Wissenschaftliche Sammlungen präsentieren Findbücher und kommentierte Quellen

SED-Herrschaft und Stasi-Überwachung können zu der falschen Annahme verleiten, die DDR sei ein in jeder Hinsicht hierarchisches und zentralistisches sowie geschlossenes System gewesen. Jüngere Forschungen z.B. im Bereich Planungsgeschichte haben dieses holzschnittartige Bild relativiert. Dass die Verhältnisse auch hinsichtlich der politisch so wichtigen Berufsgruppe der Architekten und Planer vielschichtig waren und auch prominente Fachleute in einem bestimmten Rahmen gegen den herrschenden Kurs im Bauwesen opponierten (vor allem, aber nicht nur in der Spätphase der DDR-Zeit), zeigen die Ergebnisse eines Drittmittelprojekts der Historischen Forschungsstelle. mehr Info

11. Mai | 2017 | Publikation
Aufsatz in "European Urban and Regional Studies" erschienen

Innovationen gelten als wichtiger Garant für wirtschaftliches Wachstum. Daher ist die Förderung von Innovationen seit langem ein zentraler Bestandteil regionaler Strategien zur Wirtschaftsförderung, die häufig auf den Clusteransatz und damit auf die räumliche Nähe von an Innovationsprozessen beteiligten Akteuren setzen. Auf der Basis langjähriger Forschungen zum räumlichen und zeitlichen Verlauf von Innovationsprozessen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ den Open-Region-Ansatz entwickelt, der vor allem der hohen räumlichen Mobilität von Ideen und Innovationen Rechnung trägt. In einem Aufsatz in „European Urban and Regional Studies“ stellen sie das Konzept ausführlich dar. mehr Info

10. Mai | 2017 | Aktuelles

Seit einigen Jahren entstehen in Deutschland zahlreiche offene Werkstätten und Open Creative Labs. Das sind Orte, an denen gemeinsam gearbeitet, repariert, erprobt, gelernt und produziert wird. Die Initiatoren solcher Werkstätten und Labs wollen mit dieser zukunftsweisenden Arbeitsform bisher unerschlossene kreative Potenziale aktivieren. Und sie wollen damit auch den Zugang zu Technologie ermöglichen. Aktuelle Karten zu diesen Orten sind jetzt vom Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig im Nationalatlas veröffentlicht worden. mehr Info

03. Mai | 2017 | Aktuelles
IRS präsentiert am 29. Mai in der Hansestadt Zwischenergebnisse aus einem aktuellen Leitprojekt

Bremen wächst – diese Aussage beschreibt noch eher oberflächlich, was inzwischen gesellschaftspolitisches Ziel und zugleich Herausforderung an der Weser ist. Erst detaillierte Analysen können indes zeigen, wo genau die Stadt heute wächst, wo sie verliert und wo sie stagniert. Unter dem Vortragstitel Bremen: Wachsen durch wen? Zuwanderung als Ansatz der Stadtentwicklung präsentieren Prof. Dr. Felicitas Hillmann und Dr. Manfred Kühn vor diesem Hintergrund am Montag, dem 29. Mai 2017 zwischen 15:00 und 18:00 Uhr im Kultursaal der Arbeitnehmerkammer Bremen Zwischenergebnisse eines vergleichenden Forschungsprojektes des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS). mehr Info

20. April | 2017 | Aktuelles

Im Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. Ihre Grundlagen- und anwendungsbezogene Forschung trägt dazu bei, die Probleme von Städten und Regionen im Kontext von Klimawandel, Globalisierung, wirtschaftlichem Strukturwandel und gesellschaftlicher Transformation besser zu verstehen und daraus Handlungsempfehlungen für Politik und Gesellschaft abzuleiten. Wissenschaftliche Erkenntnisse, ob am IRS oder an anderen Wissenschaftseinrichtungen erbracht, sind ein Garant für das Funktionieren und die Weiterentwicklung unserer Gesellschaften. Daher unterstützt das IRS den „March for Science“ am 22. April 2017. mehr Info

11. April | 2017 | Publikation

Die Konferenz „(De-)zentrale Energiewende – Wirklichkeiten, Widersprüche und Visionen“, die im Juni 2016 vom Leibniz-Forschungsverbund Energiewende in Berlin durchgeführt wurde, widmete sich dem Spannungsfeld der zentralisierten und dezentralisierten Energiesystemen. Die vorliegende Publikation enthält sieben ausgewählte Beiträge der Konferenz als eigenständige Artikel, unter anderem von Dr. Ludger Gailing und Andreas Röhring von der IRS-Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“. Im Sinne einer Konferenzdokumentation wird ergänzend eine kurze Zusammenfassung der Keynotes und aller weiterer Vorträge der Konferenz gegeben. mehr Info

03. April | 2017 | Aktuelles

Am 9. Dezember veranstaltete die Historische Forschungsstelle des IRS einen Workshop an der TU Berlin zum Thema ihres aktuellen Leitprojekts. Ein besonderer Schwerpunkt war dabei der autogerechte Stadtumbau in Polen. Jetzt wurde der Tagungsbericht im Newsletter der International Association for the History of Transport, Traffic & Mobility veröffentlicht. mehr Info

10. März | 2017 | Veranstaltung
Online-Dokumentation der Veranstaltungsreihe „Museen als Schaufenster in die neue Welt“

Europäische Museen sehen sich seit einigen Jahren vermehrt als aktive Gestalter auf dem Weg zu einer inkludierenden, offenen Gesellschaft. Auch in Deutschland hatten daher Ausstellungen über Migration Konjunktur. Die seit 2015 verstärkte Fluchtbewegung aus den Krisen- bzw. Kriegsländern Syrien, Afghanistan und Irak in die Länder Europas brachte eine weitere Dynamik im Bereich der Museumsarbeit mit sich. Doch vor allem die kleineren Museen tun sich schwer damit, den stark angewachsenen Wissensfundus für ihre Arbeit vor Ort gezielt zu nutzen. Die Weiterbildungsreihe „Museen als Schaufenster in die neue Welt“ setzte hier an und vermittelte zentrale Handlungsanforderungen und Herausforderungen der Museumsarbeit zum Thema Migration und Flucht. mehr Info

09. März | 2017 | Aktuelles

Vom 14. April bis zum 30. Juni 2017 verbringt Dr. Ludger Gailing, kommissarischer Leiter der Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“, einen Forschungsaufenthalt am Durham Energy Institute und am Department of Geography der Durham University. Dafür hat Gailing ein „Senior Research Fellowship“ der Durham University eingeworben, das vom COFUND-Programm der Europäischen Kommission (Marie Skłodowska-Curie Actions) finanziert wird. Der Aufenthalt ist Teil seines Habilitationsvorhabens mit dem Arbeitstitel „Reconfiguring Energy Spaces: The Role of Spatial Governmentalities and Competing Socio-Materialities“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. mehr Info

09. März | 2017 | Aktuelles

Die Leiterin der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“, Prof. Dr. Felicitas Hillmann, nahm am 22. und 23. Februar 2017 an einem Vorbereitungstreffen der deutsch-französischen Task-Force „Challenges of Heterogenous Societies“ in Paris teil. Die fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland wurden durch die Leibniz-Gemeinschaft nominiert, ihre fünf französischen Kolleginnen und Kollegen durch den CNRS (Centre national de la rechèrche scientifique). mehr Info

02. März | 2017 | Aktuelles
Land- und Immobilienmanagement – neue Herausforderungen in schrumpfenden und wachsenden Städten und Regionen

Die vom IRS mit-herausgegebene referierte Fachzeitschrift "Raumforschung und Raumordnung" bereitet ein Schwerpunktheft zum Thema „Land- und Immobilienmanagement – neue Herausforderungen in schrumpfenden und wachsenden Städten und Regionen“ vor. Autoren können bis zum 31. August 2017 Manuskripte einreichen. mehr Info

01. März | 2017 | Aktuelles

Im Dezember 2016 ist am IRS das European Training Network “Social Entrepreneurship in Structurally Weak Rural Regions: Analysing Innovative Troubleshooters in Action” (RurAction) gestartet. Nach dem Setup-Meeting im Januar werden derzeit die 10 Doktorandinnen und Doktoranden für das Netzwerk rekrutiert. Parallel dazu hat das Projekt seine Website gestartet, die in den kommenden dreieinhalb Jahren über das Projekt, seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie über Themen und Forschungsergebnisse berichten wird. mehr Info

01. März | 2017 | Publikation

In einer Zeit, in der urbanisierte Räume zur weltweit dominierenden Siedlungsform geworden sind, gewinnen die planerische Gestaltung städtischer Räume und deren Nutzung und Aneignung durch die Stadtbewohner zunehmend an gesamtgesellschaftlicher Relevanz. Städtische öffentliche Räume wurden in diesem Kontext im Verlauf des 20. Jahrhunderts geradezu zum Brennglas und Spiegel gesellschaftlichen Wandels. Planer und Politiker erkannten sie als entscheidenden strategischen Hebel für die Einwirkung auf die Stadtgesellschaft, Bürger besetzten sie in vielfältiger Weise als Lebensraum, und politische Bewegungen nutzten sie als Bühne und Kampfplatz. Die Planung und Aneignung städtischer öffentlicher Räume kann daher, so die Grundthese des Buches „Städtische öffentliche Räume“ , als ein Seismograph der Urbanisierungs- und Gesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts und bis hinein in die Gegenwart gelesen werden, wie zuletzt die Kämpfe um und in öffentlichen Stadträumen von Kairo über Istanbul bis Kiew überdeutlich gezeigt haben. mehr Info

17. Februar | 2017 | Aktuelles
Calls for Papers für den Deutschen Kongress für Geographie 2017

Die Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“ richtet zwei Fachsitzungen auf dem Deutschen Kongress für Geographie 2017 in Tübingen aus. Die vom kommissarischen Leiter der Forschungsabteilung, Dr. Ludger Gailing, geleiteten Sitzungen thematisieren „Geographien der Energiewende – Theorien und Methoden aus konstruktivistischer Sicht“ sowie „The Production of Space in the Context of Environmental and Infrastructural Governance“. Die Calls for Papers sind bis zum 31. März geöffnet. mehr Info

15. Februar | 2017 | Veranstaltung
Abschlusskonferenz des Projekts "New Regional Formations"

Am 8. und 9. Dezember 2016 fand in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft die Abschlusskonferenz des Forschungsprojekts „New Regional Formations“ statt. In dem Projekt untersuchten Forschungseinrichtungen aus Deutschland in Zusammenarbeit mit Partnern in den Küstenregionen Keta im Südosten Ghanas und Semarang im Norden Javas, Indonesien, den Zusammenhang von Umweltwandel und Migration. Beide Prozesse zeigen sehr spezifische Interaktionen zwischen globaler und lokaler Ebene: Globaler Klima- und lokaler Umweltwandel auf der einen Seite, regionale Migrationsmuster und internationale Diaspora auf der anderen Seite. mehr Info

14. Februar | 2017 | Aktuelles
Call for Papers für den Deutschen Kongress für Geographie 2017

Städte in Europa sind auf Zuwanderung angewiesen, um sich demographisch zu stabilisieren oder zu wachsen. In der Praxis entwickelt die Stadtpolitik aber kaum eigene Zuwanderungsstrategien. Warum? Welche Chancen und Widerstände gibt es in der Kommunalpolitik? Welche Kommunen sind Vorreiter für Zuwanderungsstrategien und mit welchem Erfolg? Zu diesen Fragen führt das IRS in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg eine Fachsitzung auf dem Deutschen Kongress für Geographie (30. September - 5. Oktober 2017, Tübingen) durch. Der Call for Papers ist bis zum 31. März geöffnet. mehr Info

01. Februar | 2017 | Aktuelles

Das European Training Network "Ruraction" (“Social Entrepreneurship in Structurally Weak Rural Regions: Analysing Innovative Troubleshooters in Action”) hat insgesamt 10 Promotionsstellen für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausgeschrieben. Die Stellen haben eine Laufzeit von 36 Monaten und beginnen zwischen September und November 2017. mehr Info

23. Januar | 2017 | Aktuelles

Stadtquartiere sehen sich immer stärker einem Wandlungsdruck ausgesetzt, der durch Entwicklungen von Warenproduktion, -konsumtion und -transport erzeugt wird. Die Bestellung und Lieferung von Waren hat enorm zugenommen und umfasst neben klassischen Waren des mittel- und langfristigen Bedarfs auch immer stärker die Versorgung mit Lebensmitteln. Die dadurch entstehenden kleinteiligen Sendungsstrukturen, aber auch das Mengenwachstum des Sendungsvolumens stellen eine Herausforderung für die Städte dar. Auf der einen Seite entstehen Umweltbelastungen durch den Schadstoffausstoß der Lieferfahrzeuge, zum anderen hemmen diese den Verkehrsfluss und erzeugen Gefahrensituationen. Das BMBF-Forschungsprojekt „Stadtquartier 4.0“ soll Auswege und Lösungsmöglichkeiten für Städte und Stadtquartiere aufzeigen und erproben. mehr Info

10. Januar | 2017 | Aktuelles

Im Oktober 2016 beendeten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“ das BMBF-Forschungsprojekt „Lösung von lokalen energiepolitischen Konflikten und Verwirklichung von Gemeinwohlzielen durch neue Organisationsformen im Energiebereich“ (EnerLOG). In dessen Rahmen haben sie gut drei Jahre lang Analysen von Energiekonflikten durchgeführt und daraus Vorschläge für die Implementierung der Energiewende auf lokaler Ebene entwickelt. Der Transfer der Ergebnisse in die Praxis war ein integraler Bestandteil des Projekts und bestimmte auch die Aktivitäten zum Projektabschluss. mehr Info

15. Dezember | 2016 | Veranstaltung

Vom 23. bis 25. November 2016 veranstaltete das DFG-Graduiertenkolleg 1913 „Kulturelle und technische Werte historischer Bauten“ sein zweites Querschnittskolloquium „Migration und Baukultur von der Antike bis zur Gegenwart“ am IRS. Es widmete sich den Auswirkungen von Migrationsbewegungen auf Architektur, Bautechnik und Städtebau. An Beispielen aus dem gesamten Spektrum der Geschichte wurde untersucht, wie sich das Bauwesen durch individuelle und kollektive Einwanderung, aber auch Eroberung und Unterwerfung verändert. Das IRS ist in Person von PD. Dr. Christoph Bernhardt Mit-Antragssteller des Graduiertenkollegs an der BTU Cottbus, das sich seit 2014 mit historischen Bauten im Spannungsfeld zwischen Kunst, Technik und Gesellschaft in unterschiedlichen Zeithorizonten und Kulturkreisen befasst. mehr Info

13. Dezember | 2016 | Veranstaltung
Wirtschaftsförderer im Dialog mit IRS-Wissenschaftlern

Während eines informellen Workshops tauschten sich am 5. Dezember 2016 in Erkner Vertreterinnen und Vertreter der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) und des Ministeriums für Wirtschaft und Technologie des Landes Brandenburg (MWE) mit Forschenden des IRS aus. Das Thema lautete: „Regionale Umsetzung des Clusterprozesses in Brandenburg: Stand, Erfahrungen, Perspektiven.“ Mit dieser Veranstaltung kam das IRS dem Wunsch der ZAB nach, ein Regionalgespräch vom Mai 2016 mit dem Fokus Open Region unter der Federführung der IRS-Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschafträumen“ zu vertiefen. mehr Info

12. Dezember | 2016 | Aktuelles

Seit September 2016 ist Prof. Dr. Suntje Schmidt S-Juniorprofessorin für Angewandte Wirtschaftsgeographie am Geographischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin. Als gemeinsam Berufene von IRS und HU Berlin ist sie weiterhin wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellvertretende Leiterin der Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ im IRS. mehr Info

27. November | 2016 | Publikation

Maßnahmen zum Umgang mit dem Klimawandel scheitern vielerorts nicht an technischen Möglichkeiten, sondern an sozialen und kulturellen Differenzen zwischen politischen und gesellschaftlichen Akteuren. Wissen über den Klimawandel wird weltweit unterschiedlich aufgenommen, dies zeigt nicht nur die wachsende Zahl von „Klimaskeptikern“. In einer umfangreichen Studie ist der Kulturwissenschaftler und Soziologe Dr. Thorsten Heimann diesen Unterschieden in der Wahrnehmung und Bewertung des Klimawandels auf den Grund gegangen. Er fand heraus, dass räumlich sehr differenzierte kulturelle Verarbeitungsmuster die Ursache für unterschiedliche Sichtweisen auf den Prozess sind – mit erheblichen Folgen für adäquate Maßnahmen. mehr Info

09. November | 2016 | Veranstaltung

Am 7. November 2016 veranstaltete die Arbeitsgruppe „Regionale Steuerung der Energiewende in Nordostdeutschland: Innovationen im Planungssystem?“ der Akademie für Raumforschung und Landesplanung in den Räumen des IRS einen Workshop. Dieser hatte zum Ziel, sich mit Innovationsbegriffen in der Forschung zu befassen und auf das Handlungsfeld der regionalen Steuerung der Energiewende zu übertragen. mehr Info

02. November | 2016 | Publikation

In den vergangenen 10 bis 15 Jahren sind vor allem in westlichen Industrieländern aber auch darüber zahlreiche Orte für kreatives Arbeiten, Basteln und Experimentieren aber auch für freischaffendes Arbeiten gegründet worden. Betreiber und Nutzer bezeichnen sich selbst oft als Teil von Gemeinschaften, die Individuen offenen Zugang zu Werkzeugen der analogen wie auch digitalen Produktion ermöglicht. Ziel des 2015 gestarteten BMBF-Projekts „Open Creative Labs in Deutschland“ ist es, diese Orte in den Metropolregionen Deutschlands zu identifizieren und hinsichtlich ihrer Typologisierung, räumlichen Verteilung und Bedeutung für Städte und Regionen zu analysieren. Erste Ergebnisse des Projekts sind nun in Form einer Broschüre erschienen. mehr Info

14. Oktober | 2016 | Feature

Angesichts wiederkehrender Finanz- und Wirtschaftskrisen, einer chronischen Austerität in zahlreichen Kommunen und Landkreisen, krisenhafter Erscheinungen infolge des demografischen Wandels, des Klimawandels, der globalen Migration und sozialer Polarisierungen stehen vor allem Städte und Regionen vor großen Herausforderungen. Hierfür sind neuartige Lösungsansätze gefragt, die zur Krisen-Robustheit beitragen oder, anders gesagt, Resilienz ermöglichen. Am IRS erforschen wir daher die Transformation von Städten und Regionen auch unter dem Aspekt von „Krisen und Resilienzen“. mehr Info

13. Oktober | 2016 | Feature

Im August 1876 wurde der Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner im Bayreuther Festspielhaus uraufgeführt. Wagner verarbeitete darin eine Reihe von Sagen und Mythen zu einem epochalen Bühnenwerk. Neben Siegfried und Brunhilde, Hagen und Etzel spielt ein Fluss eine tragende Rolle: Der Rhein, wo das sagenhafte Rheingold die Geschichte ins Rollen bringt. Wie es der Zufall will, ist das Jahr 1876 auch in gänzlich anderem Zusammenhang ein bedeutendes Jahr für den Rhein. Als der „Ring des Nibelungen“ Premiere feierte, endete einer der größten Landschaftseingriffe der jüngeren europäischen Geschichte: Zwischen 1817 und 1876 wurde der Oberrhein zwischen Basel und Mannheim um über 80 Kilometer (!) verkürzt. mehr Info

10. Oktober | 2016 | Publikation

Das vor kurzem erschienene Buch „Peripherisierung und Stadt“ von Dr. Manfred Kühn fasst die Ergebnisse mehrerer Forschungsprojekte des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung zusammen und gibt einen fundierten Einblick in die Abwärtsdynamiken von Städten, die mit Abwanderung, Abhängigkeit, Stigmatisierung und Abkopplung konfrontiert sind. Kühn systematisiert Peripherisierung als sozialräumlichen Prozess und verbindet vier Fallstudien mit etablierten Raumtheorien zur Peripherisierung. Das Buch ist in der Fachwelt exzellent aufgenommen worden: Eine Rezension in der Zeitschrift disP spricht von einem „sehr gelungenen Werk, das die Diskussion um städtischen Niedergang definitiv bereichert“. mehr Info

29. September | 2016 | Aktuelles

Im Jahr 1960 gewann die junge Architektin Iris Dullin-Grund den Wettbewerb für ein „Haus der Bildung und Kultur“ in Neubrandenburg. Zehn Jahr später wurde sie Stadtarchitektin der Stadt und behielt diese Position bis zur Wende. 1969 wurde sie zudem in das Plenum der Bauakademie der DDR gewählt. War Dullin-Grund damit ein herausragendes Einzelbeispiel für eine Frau, die es in der Männerdomäne Architektur geschafft hatte, oder ein Beleg für die Emanzipation der Frauen in der ehemaligen DDR? Beides ist korrekt, hat Historiker Dr. Harald Engler vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) herausgefunden. Seine Studie zur historischen Bedeutung von Architektinnen in der DDR ist kürzlich im Buch „Ideological Equals. Women Architects in Socialist Europe 1945-1989“ erschienen. mehr Info

15. September | 2016 | Aktuelles

Das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner hat ein „European Training Network“ im hoch kompetitiven „Marie-Sklodowska-Curie“ der Europäischen Union eingeworben. Ab Dezember 2016 werden – koordiniert vom IRS – insgesamt zwölf Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus sieben Ländern eine strukturierte Doktorandenausbildung anbieten. Die zehn Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen werden sich mit der Frage auseinandersetzen, welche innovativen Lösungen Sozialunternehmen bei Abstiegsprozessen ländlicher Räume in Europa anbieten können. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und ein Budget von 2,5 Mio. Euro. mehr Info

12. August | 2016 | Publikation

Umweltprobleme zählen nicht nur unbestritten zu den größten Herausforderungen unserer Zeit, sondern haben auch eine oft jahrhundertelange Vorgeschichte. Das Buch „Im Spiegel des Wassers“ von Christoph Bernhardt, Leiter der Historischen Forschungsstelle des IRS, liefert anhand der 200-jährigen Transformations- und Konfliktgeschichte in einer der am stärksten umgebauten Flussregionen Europas einen Beitrag zur transnationalen Umweltgeschichte. Ausgangspunkt ist die Begradigung des Flusslaufs zwischen Basel und Mannheim im 19. Jahrhundert, einer der größten Landschaftseingriffe der jüngeren europäischen Geschichte. mehr Info

10. August | 2016 | Publikation

Konflikte sind Chance für eine Neuausrichtung der Energieversorgung vor Ort und kein Hindernis. Mit diesem Aufruf an die Akteure der lokalen Energiewende fasst das Projekt EnerLOG die Ergebnisse aus drei Jahren empirischer Forschungsarbeit zusammen. Doch die Forscherinnen und Forscher des IRS belassen es nicht bei Appellen: In einer jetzt erschienenen Broschüre für die Praxis zeigen sie, wie sich selbst festgefahrene Konfliktsituationen konstruktiv lösen lassen. mehr Info

01. Juni | 2016 | Veranstaltung
Neue Perspektiven auf regionale Innovationspolitik im 41. Regionalgespräch

Innovationen gelten im Rahmen von Regionalpolitiken nach wie vor als Treiber für Wachstum. Mit Innovationen lassen sich sozial- und wirtschaftsräumliche Wettbewerbsvorteile erzielen. Doch braucht es inzwischen eine neue Sicht auf die Eckpfeiler einer zeitgemäßen Innovationspolitik. Seit mindestens zwei Jahrzehnten steht nämlich schon das Clustermodell Pate für Politiken der Innovationsförderung. Und das mit bestenfalls gemischtem Erfolg. Während des 41. Regionalgesprächs des IRS am 19. Mai 2016 diskutierten in Erkner Forschende und Praktiker deshalb unter dem Begriff ‚Open Region‘ aktuelle Schwerpunkte, Erweiterungen aber auch Probleme des Clusteransatzes. mehr Info

04. März | 2016 | Veranstaltung
Zukunftswerkstatt in Bischofswerda

Viele ostdeutsche Kleinstädte sind auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung von vielfältigen Herausforderungen geprägt. Dabei verstellen die zumeist problemorientierten Denk- und Handlungsroutinen den Blick auf die Potenziale der jeweiligen Stadt. Auch in der sächsischen Kleinstadt Bischofswerda hat sich über Jahre ein ausgeprägter Negativdiskurs entwickelt, der die lokale Entwicklung hemmt und schwierig zu durchbrechen ist. Dafür arbeiten im Forschungsprojekt „Crowd Production“ Wirtschafts-, Sozial- und Technikwissenschaftler gemeinsam mit Praxispartnern aus Bischofswerda daran, die städtischen Potenziale wieder zu entdecken und neue Handlungsoptionen zu gewinnen. Am 3. März 2016 führten sie in Bischofswerda eine Zukunftswerkstatt durch, die neue Impulse für die Gemeindeentwicklung geben sollte. mehr Info

Foto: BMEL / Heine
01. Februar | 2016 | Veranstaltung
Das IRS präsentierte sich mit dem Leitprojekt „Innovationen in Landgemeinden“ beim 9. Zukunftsforum für Ländliche Entwicklung in Berlin

In vielen strukturschwachen Landgemeinden können Aktivitäten beobachtet werden, mit denen die Menschen die viel beschworene Abwärtsspirale aus struktureller Wirtschaftsschwäche und demographischem Wandel durchbrechen möchten. Sie experimentieren mit neuen Ideen und Konzepten und finden einen Umgang mit den spezifischen Herausforderungen vor Ort. Die IRS-Forschungsabteilung um Prof. Dr. Gabriela B. Christmann widmet sich solchen innovativen Denk- und Handlungsansätzen im Rahmen des Forschungsprojekts „Innovationen in Landgemeinden“. Erste Ergebnisse des bis 2018 laufenden Projektes wurden im Rahmen des 9. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung am 21.01.2016 im City Cube Berlin vor einem großen Publikum präsentiert. mehr Info

16. März | 2015 | Feature

Wer experimentiert, setzt für einen bestimmten Zeitraum die hergebrachten Rahmenbedingungen außer Kraft und sucht nach Erklärungen außerhalb der bisher bekannten Muster. Sowohl das Neuartige als auch das Temporäre scheinen – über alle Wissenschaften und Handlungskontexte hinweg – bestimmende Merkmale eines Experiments zu sein. Wie ein Experiment im städtischen Kontext aussehen kann und welche Bedeutung Innovationswille und zeitliche Befristung haben, erklärt Thomas Honeck im Gespräch mit Jan Zwilling am Beispiel eines Forschungsprojekt zu Zwischennutzungen. mehr Info

10. November | 2014 | Veranstaltung

Auf einem Workshop mit (zum Teil internationalen) Vertretern aus Regionalpolitik, Innovationsförderung und Wirtschaft am 07. November 2014 haben Wissenschaftler der Forschungsabteilung "Dynamiken von Wirtschaftsräumen" diskutiert, wie sich ihre Forschungsergebnisse nutzbar machen lassen für eine innovationsorientierte Regionalpolitik oder eine regionsbezogene Innovationspolitik. Abteilungsleiter Prof. Dr. Oliver Ibert und seine Mitarbeiter stellten ein Thesenpapier zur Diskussion, das genau auf dieses Spannungsfeld fokussiert: Wie können Innovationen, die immer weniger räumlich fixiert sind, organisiert und gefördert werden von Akteuren, die an ein bestimmtes Territorium wie eine Kommune, einen Landkreis oder ein Bundesland gebunden sind? mehr Info

IRS in den Medien

Probleme benennen, nicht vertuschen
(Die Rheinpfalz, 19.10.2018)
Ein Schloss für jedermann
(Der Prignitzer, 04.10.2018)
RWE räumt, Equinor träumt
(Junge Welt, 27.09.2018)
Bauhaus und die Religion
(Mitteldeutsche Zeitung, 27.09.2018)
Landlust oder Landfrust?
(Die Rheinpfalz, 07.09.2018)
In Chemnitz fehlen die jungen Frauen
(Potsdamer Neueste Nachrichten, 05.09.2018)
In Chemnitz fehlen die jungen Frauen
(, 05.09.2018)