13. November | 2017 | Feature
Spitzenforscher und Nachwuchswissenschaftler auf der IRS Spring Academy 2017

Vom 2. bis zum 5. Mai 2017 richtete das IRS in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin die erste „IRS Spring Academy: Investigating Space(s): Current Theoretical and Methodological Approaches“ aus. 26 Nachwuchswissenschaftler/-innen aus dem In- und Ausland, darunter Geographen, Politikwissenschaftler, Historiker und Soziologen, setzten sich vier Tage lang mit neueren theoretischen Konzepten und methodischen Ansätzen der raumbezogenen Forschung auseinander. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stand der Zusammenhang von Raum und Zeit. Gemeinsam mit renommierten Fachleuten diskutierten die Teilnehmer/-innen raumbezogene Theorien und Methoden, die den Faktor Zeit in unterschiedlicher Weise reflektieren – ob durch die Modellierung von raumwirksamen Prozessen oder durch die soziale Konstruktion von standardisierter Zeit. Für das IRS war die Veranstaltung zugleich eine Gelegenheit, die eigenen Forschungsarbeiten zu Raum-Zeit-Dynamiken weiter zu strukturieren und inhaltlich weiterzuentwickeln. mehr Info

06. November | 2017 | Veranstaltung

Im Sommer 1997 wüten die Hochwasserwellen zunächst in Schlesien, bevor sie schließlich den deutsch-polnischen Grenzraum erreichen. Auf beiden Seiten der Oder waren scheinbar ähnliche Herausforderungen durch das „Naturereignis“ zu bewältigen. Doch wie geht man auf beiden Seiten der Oder mit Herausforderungen wie diesen um? Die Historie des Flusses lässt auf eine Vielfalt von Lebenswelten an der Oder schließen. Gibt es kulturelle Unterschiede? Hatten die Ereignisse selbst gesellschaftliche und kulturelle Veränderungen zur Folge? Ist die vermeintlich „natürliche“ Barriere der Oder in Zeiten intensiver transnationaler Kommunikation überhaupt auch eine kulturelle? Zu diesen Fragestellungen diskutierten am 3. November 2017 die Organisatoren um Kamil Bembnista und Dr. Thorsten Heimann mit der Literaturwissenschaftlerin Dr. Anna Barcz, dem taz-Journalisten und Autor Uwe Rada und dem Theater- und Dokumentarfilmregisseur Tobias Lenel. mehr Info

25. Oktober | 2017 | Aktuelles
Call for Paper für ein Schwerpunktheft der Zeitschrift „Raumforschung und Raumordnung“

Was unter ‚Planung‘ oder ‚planen‘ zu verstehen ist, ist ein ständiger und widersprüchlicher Prozess von Wandel und Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen. Komplexe Trends wie Migration, Klimawandel, politische Krisen und ökonomische Rezessionen überlagern sich heute in bisher nicht bekannter Weise. Gleichzeitig sollen Städte nicht nur räumliche Orte der Transformation sein, sondern sie sollen auf prozessualer (Planungs-)Ebene diese Herausforderungen in gute Lebensbedingungen für alle Bürgerinnen und Bürger wandeln. Die Anforderungen an die Art und Weise, wie diese Planungsprozesse aussehen und welche Ziele damit in der räumlichen Entwicklung verfolgt werden, geht damit über etablierte Planungsverständnisse hinaus. Ziel des Schwerpunkthefts ist es, aktuelle Ansätze, Positionen und Reflexionen über Planung als raum- und handlungsbezogene Disziplin zur Diskussion zu stellen, den Forschungsstand aufzubereiten und durch sowohl theorie- wie empiriebasierte Beiträge Bausteine einer zukünftigen Planung herauszuarbeiten. mehr Info

18. Oktober | 2017 | Publikation

Die angespannten Wohnungsmärkte vieler Großstädte erschweren das Ankommen von Flüchtlingen auf dem regulären Wohnungsmarkt. Das zeigt eine vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegebene Forschungsarbeit, die sich auf Fallstudien in zehn deutschen Kommunen stützt − darunter Köln, Mainz und Hannover. Die Studie wurde unter anderem in der IRS-Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ durchgeführt, in der der Zusammenhang von Migrations- und Stadtentwicklungsprozessen im Mittelpunkt der Forschungen steht. mehr Info

17. Oktober | 2017 | Veranstaltung
Workshop zu Geschichte und Gegenwart von Migrations- und Stadtentwicklungsprozessen

Geschichte und Gegenwart städtischer Transformationen haben gezeigt, dass Urbanisierungs- und Migrationsprozesse eng miteinander verbunden sind. Seit der Antike, aber insbesondere auch zur Zeit der Industrialisierung spielen Land-Stadt-Wanderungen eine wesentliche Rolle für das Wachstum der Städte, bestimmten aber zugleich auch deren soziale und bauliche Struktur. Der am 1. September 2017 in Kooperation der Forschungsabteilungen „Regenerierung von Städten“ und „Historische Forschungsstelle“ vom IRS organisierte Workshop „Urbanisation | Migration | Regeneration in Past and Present“ führte die Verbindung von Migrationsfragen mit Stadtentwicklungsprozessen in zeitlich vergleichender Perspektive zusammen. mehr Info

17. Oktober | 2017 | Aktuelles
Die Rolle von Beratung bei der Schaffung und Nutzung von „Gelegenheiten“ in Krisenverläufen

In der IRS-Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ startete zum 1. Oktober 2017 ein neues vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziertes Drittmittelprojekt, welches im Kontext des IRS-Querschnittsthemas „Krise und Resilienz“ steht. Es setzt sich mit dem Potenzial von Krisen als Problemlöser auseinander und versucht zu ergründen, was von handelnden Akteuren in Krisensituationen getan werden kann, um nicht nur die Krisensymptome zu lindern, sondern auch einen grundlegenden Wandel einzuleiten und damit die zugrunde liegenden Ursachen der Krisen zu bekämpfen. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird Grundlagenforschung und anwendungsbezogene Forschung zu Krisen zusammenführen. mehr Info

13. Oktober | 2017 | Aktuelles
Zwei Projekte zur Grenzraumforschung und zu sozialräumlichen Segregationsprozessen starten 2018

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und ihr polnisches Pendant Narodowe Centrum Nauki (NCN) haben im Jahr 2014 die gemeinsame Beethoven-Initiative ins Leben gerufen, um Forschungskooperationen im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften zu fördern. In der ersten Förderperiode konnte das IRS bereits gemeinsam mit dem Institut für Literaturwissenschaft in der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau das Forschungsprojekt „Kulturelle Konstruktionen von Vulnerabilität und Resilienz. Wahrnehmungen zu Gefährdungen durch aquatische Phänomene an der Oder in Deutschland und Polen“ (CultCon) einwerben. Im September 2016 haben DFG und NCN eine zweite Runde im Beethoven-Programm ausgeschrieben, in der das IRS mit polnischen Partnereinrichtungen gleich zwei Projekte akquirieren konnte. Ab 2018 forschen Wissenschaftler/-innen in Erkner, Łódź und Poznan zu deutsch-polnischen Grenzräumen und zu den Ursachen von Segregationsprozessen in Halle und Łódź. mehr Info

11. Oktober | 2017 | Aktuelles

Am 4. und 5. Dezember 2017 veranstaltet das vom IRS koordinierte European Training Network "RurAction" die internationale Konferenz "Challenges and Opportunities of Structurally Weak Rural Regions in Europe. Social Innovations and Social Enterprises Acting Under Adverse Circumstances". Die Veranstaltung bildet den Auftakt der Projektarbeit und findet an der Adam Mickiewicz Universität Poznan (Polen) statt. Bis zum 30. Oktober 2017 können Beiträge für die Konferenz eingereicht werden. mehr Info

10. Oktober | 2017 | Aktuelles

Am 25. September 2017 trafen sich Vertreter/-innen der Nationalen Universität Minsk (Bereich Geographie) und der Belarussischen Geographischen Gesellschaft Minsk mit Wissenschaftler/-innen der IRS-Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ zu einem fachlichen Austausch am IRS in Erkner. Thema waren die Perspektiven peripherisierter ländlicher Regionen und sozialunternehmerische Aktivitäten in Landgemeinden. mehr Info

26. September | 2017 | Veranstaltung
IRS gibt Einblicke in Forschungen zu kreativen Projekten und neuen Ideen in Landgemeinden

Der diesjährige Tag der offenen Tür in der Landesvertretung Brandenburg widmet sich der Wissenschaftslandschaft in der Mark. Unter dem Motto „Willkommen im Forscherland Brandenburg!“ präsentieren 15 Forschungseinrichtungen und 3 Hochschulen des Landes aktuelle Forschungsprojekte und vielfältige Angebote und Experimente zum Mitmachen & Erleben. Die Veranstaltung wird durch den Verein pro Wissen Potsdam e.V. unterstützt. mehr Info

12. September | 2017 | Publikation

Ungleiche wirtschaftliche Entwicklung ist ein wesentliches Merkmal marktwirtschaftliche Systeme. Diese Ungleichheit manifestiert sich räumlich auf sehr unterschiedlichen Maßstabsebenen, im Unterschied zwischen „reichen“ und „armen“ Nationen, im Polarisieren von Regionen innerhalb Deutschlands oder auch innerhalb von Städten auf der Ebene von Quartieren. Trotz guter wirtschaftlicher Lage scheint sich derzeit der Trend zur sozialen und ökonomischen Polarisierung in Deutschland fortzusetzen. Eine Fachkommission der Heinrich-Böll-Stiftung hat nach Gründen für räumliche Ungleichheit gesucht und Strategien für mehr sozialen und räumlichen Zusammenhalt formuliert. IRS-Wissenschaftler Dr. Manfred Kühn ist an der jüngst erschienen Publikation der Ergebnisse mit einem Beitrag über Migration als Perspektive für schrumpfende Städte und Regionen beteiligt. mehr Info

08. September | 2017 | Veranstaltung

Am Samstag den 30. September 2017 findet im Rahmen des Deutschen Kongresses für Geographie eine Journal Lecture der Zeitschrift "Raumforschung und Raumordnung" statt. Die Zeitschrift wird gemeinsam vom IRS und vier weiteren raumwissenschaftlichen Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft herausgegeben. mehr Info

05. September | 2017 | Aktuelles

Ländliche Gemeinden gelten gemeinhin als innovationsfern und damit nicht prädestiniert dafür, den ökonomischen und sozialen Herausforderungen zu begegnen, die sich unter anderem durch den demografischen Wandel stellen. Vergleichbar pessimistisch sind die Einschätzungen zum Erneuerungspotenzial durch ältere Menschen auf dem Land, denn auch ihnen wird eher Traditionsorientierung denn Innovationsfähigkeit nachgesagt. Dass beide Bilder oft nicht der Realität entsprechen, zeigen IRS-Forschungen im Projekt „Innovationen in Landgemeinden“. mehr Info

30. August | 2017 | Veranstaltung

Im September und Oktober 2017 richtet Dr. Ludger Gailing mehrere Sessions zur Räumlichkeit der Energiewende und zur Infrastruktur-Governance aus. Im Rahmen der Annual International Conference 2017 der Royal Geographic Society, die vom 29. August bis zum 1. September in London stattfindet, leitet er gemeinsam mit Prof. Gavin Bridge (Durham) eine Doppelsession mit dem Titel „New Energy Spaces – Conceptualizing the geographical political economy of energy transitions“. Zwei weitere Fachsitzungen unter seiner Leitung finden auf dem Deutschen Kongress für Geographie am 30. September und 1. Oktober in Tübingen statt. mehr Info

21. August | 2017 | Veranstaltung

Seit einigen Jahren öffnen weltweit in vielen Großstädten und Regionen offene Orte für kreative Zusammenarbeit und nutzergetriebene Innovation unter Namen wie „Coworking Space“, „Fab Lab“ oder „Maker Space“ ihre Türen. In dem zweijährigen, BMBF-geförderten Projekt „Open Creative Labs in Deutschland“ haben Wissenschaftler/-innen des IRS diese Orte in deutschen Metropolregionen erfasst und typisiert. Darauf aufbauend sind sie der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten zur erweiterten Partizipation von Bürger/-innen an Innovationsprozessen sich durch diese neuen Orte ergeben. Am 23. Juni 2017 hat das Projektteam seine Forschungsergebnisse mit Vertreter/-innen aus Politik und Wirtschaft auf der Konferenz „Partizipation durch Machen: Open Creative Labs als Zwischenorte für Innovationen“ diskutiert mehr Info

03. August | 2017 | Aktuelles

IRS-Wissenschaftler Thomas Honeck untersuchte im Rahmen des DFG-Projekts „Innovationen in der Planung: Wie kommt Neuartiges in die räumliche Planung?“ (InnoPlan) sowie seiner Promotion die Entwicklung der Zwischennutzung von einer illegalen Aktivität zu einer etablierten Planungspraxis. Dabei gewonnene Erkenntnisse stellte er nun im Kontext der Konferenz „Activism, Populism, and the Future of the Democratic State“ vor, die vom 5. bis 7. Juli 2017 an der De Montfort University in Leicester stattfand. mehr Info

02. August | 2017 | Feature
Zur raumtheoretischen Forschung am IRS

Unter den vier großen Wissenschaftsorganisationen der Bundesrepublik Deutschland, die von Bund und Ländern gemeinsam gefördert werden, ist die Leibniz-Gemeinschaft die einzige, die mehrere Institute unter ihrem Dach versammelt, die aus jeweils eigenen Perspektiven Forschungen mit Raumbezug durchführen. Diese Besonderheit liegt sicher nicht ursächlich in der Faszination begründet, die Fragen des Raumes auf den Namensgeber Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) ausgeübt haben. Seine Überlegungen zu absoluten und relativen Räumen stellen für raumwissenschaftliche Institute – und ganz besonders für das IRS – einen spannenden Referenzpunkt dar. Der Essay von Prof. Dr. Oliver Ibert und Prof. Dr. Heiderose Kilper stellt die theoretischen und konzeptionellen Grundlinien der raumbezogenen Forschung des IRS dar. mehr Info

01. August | 2017 | Veranstaltung

Zu dem Workshop „Export of Architecture in the Cold War Period: Projects, Actors and Cultural Transfers“ trafen sich am 7. Juli 2017 Fachleute aus dem In- und Ausland, um Fragen der weltweiten Zirkulation von Architekturkonzepten zu diskutieren. Die Veranstaltung fand im Rahmen eines von der Gerda-Henkel-Stiftung geförderten IRS-Forschungsprojekts zur DDR-Architektur im Ausland statt. mehr Info

30. Juli | 2017 | Aktuelles

Das IRS hat eine Zuwendung für die Maßnahme „Weiterbildung zum Fördermittelmanager/in für Unternehmen“ erhalten, an der Dr. Tobias Federwisch von der Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ teilnimmt. Sie wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) des Landes Brandenburg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und erfolgt vom 15. Mai bis 29. September 2017. mehr Info

26. Juli | 2017 | Aktuelles
„Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels“

Während der 19. Sitzung der Enquete-Kommission „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels“ gaben Prof. Dr. Gabriela Christmann und Dr. Tobias Federwisch am 14. Juli 2017 im Brandenburger Landtag in Potsdam ein Statement ab. Den Fokus legten sie auf „Förderstrukturen und -strategien für soziale Innovationen auf dem Land“. mehr Info

20. Juli | 2017 | Aktuelles

Das IRS ist mit einem Teilprojekt im Schnittfeld von Innovationsförderung und Regionalentwicklung an einem erfolgreichen Drittmittelantrag beteiligt. Das von Prof. Dr. Suntje Schmidt entwickelte Teilprojekt ist integriert in den „InnoHub13“-Antrag, ein gemeinsames Vorhaben der Brandenburgischen Technischer Universität Cottbus-Senftenberg und der Technischen Hochschule Wildau im Rahmen der BMBF-Initiative „Innovative Hochschule.“ InnoHub13 soll Voraussetzungen für die Integration von Innovationsakteuren schaffen, um kooperativ Problemlösungen für gesellschaftliche Herausforderungen in Brandenburg zu entwickeln. mehr Info

19. Juli | 2017 | Publikation

In Zeiten von ‚Fake News‘, Wahlmanipulationen und Rekonstruktionen historischer Gebäude steht das vermeintlich Echte im Mittelpunkt gesellschaftlicher Debatten. Das Wahre vom Unwahren zu scheiden wird um ein vielfaches schwerer, zugleich steigt das Verlangen nach Authentischem und Unverfälschtem. Die Authentizitätsforschung hat sich in den vergangen Jahren aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven mit daraus abgeleiteten Fragen beschäftigt. Das Buch „Gebaute Geschichte“ widmet sich dem Gebiet der Architektur und Stadtgeschichte. Die Beiträge analysieren Authentizitätsbehauptungen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Debatten über den Stellenwert der Vergangenheit sowie politscher und ökonomischer Interessen. mehr Info

18. Juli | 2017 | Publikation
„Deutschland Archiv”-Schwerpunkt

Das komplexe Herrschaftssystem der DDR wurde nicht nur durch den Partei- und Staatsapparat aufrechterhalten. Auch im informellen Bereich gelang es, persistente Machtstrukturen zu etablieren. Ein Schwerpunkt der Fachzeitschrift „Deutschland Archiv“ blickt auf die räumliche Reichweite von Macht in der DDR in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Er beleuchtet aber auch den "Eigen-Sinn" einiger lokaler Akteure: im kulturellen Bereich, in der Schule, im Alltag oder in der Kommunal- und Wohnungspolitik. Das Heft basiert auf dem DFG-Forschungsprojekt „Die DDR-Bezirke – Akteure zwischen Macht und Ohnmacht“ und dessen Abschlusskonferenz im September 2015. mehr Info

17. Juli | 2017 | Aktuelles
Neues DFG-Projekt in der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten”

Um nicht mehr zu schrumpfen, sondern wieder zu wachsen, sind viele Städte auf Zuwanderung angewiesen. Trotz des zunehmenden Wettbewerbs um junge Einwohner, Studierende und qualifizierte Fachkräfte sowie der verbreiteten Wachstumspolitiken entwickeln die Städte bisher kaum eigene Zuwanderungsstrategien, da die Steuerung der Zuwanderung bisher vielmehr als eine staatliche Aufgabe angesehen wird. Mit ihren Integrationspolitiken reagieren die Städte nur auf den Zuzug von Migranten und die staatliche Zuweisung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Eine Verknüpfung von Stadtentwicklungs- und Integrationskonzepten erfolgt in der Planungspraxis kaum. mehr Info

14. Juli | 2017 | Aktuelles
Neue Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung

Die Dynamik der internationalen Migration nach Europa hat in Deutschland, wie in vielen weiteren Staaten, in den vergangenen Jahren zu einer Steigerung der Einwanderungszahlen in Städten und Gemeinden geführt. In Deutschland hat diese Zuwanderung Prozesse der verstärkten kulturellen Diversifizierung zusätzlich befeuert. Vor allem in den Städten mit ihren unterschiedlichen Milieus und ihrer heterogenen Bevölkerungszusammensetzung, werden daher die Ambivalenzen und Herausforderungen im Umgang mit Vielfalt sichtbar. In einer Studie für die Bertelsmann-Stiftung systematisieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ ab Juli 2017 den Forschungsstand zum Umgang mit kultureller Vielfalt mit einem Fokus auf städtische Gesellschaften. Ziel der Studie ist es, die Bedingungen einer gelingenden Vielfalt zu eruieren und damit das Verständnis für die Stärken der Vielfalt in der Gesellschaft zu vertiefen. mehr Info

13. Juli | 2017 | Aktuelles

Prof. Dr. Suntje Schmidt ist Mitglied des DFG Nachwuchsnetzwerks „Temporary Organizing under Tension: Between Stability and Change“, welches von Prof. Dr. Timo Braun, Juniorprofessor für Projektmanagement an der Freien Universität Berlin, initiiert wurde. Das Netzwerk besteht aus zwölf deutschen Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen und wird von international einschlägigen Senior-Forschern begleitet. Das Netzwerk hat eine Laufzeit von 18 Monaten und wurde am11. und 12. Juli 2017 mit einem ersten Treffen in Berlin gestartet. Insgesamt werden vier Netzwerktreffen in Berlin, Köln und Tilburg stattfinden mit dem Ziel, gemeinsame, interdisziplinäre Vorhaben (z.B. Erstellung eines Sammelbandes, Vorbereitung gemeinsamer Sessions) anzustoßen. mehr Info

29. Juni | 2017 | Veranstaltung
Round Table Discussion mit Ludger Gailing am Durham Energy Institute

Am 26. Mai 2017 hat Dr. Ludger Gailing am Durham Energy Institute (DEI) der Durham University einen Aufsatz zu „neuen“ und „alten“ Energieräumen vorgestellt und im Rahmen eines Round Tables mit namhaften Kolleginnen und Kollegen diskutiert. An der von Prof. Gavin Bridge vom Department of Geography der Durham University geleiteten Veranstaltung nahmen unter anderem Prof. Harriet Bulkeley und Prof. Simone Abram als Discussants teil. mehr Info

15. Juni | 2017 | Feature

Die Internationalisierungsstrategie des IRS setzt klare räumliche Schwerpunkte. Dahinter steht der Gedanke, dass eine Konzentration auf bestimmte Regionen es ermöglicht, sowohl umfassend zu dort relevanten Fragestellungen zu forschen, als auch intensive Beziehungen zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Forschungseinrichtungen zu entwickeln. Neben Nordamerika und Skandinavien ist Polen einer dieser Fokusräume: Mit Partnern aus dem östlichen Nachbarland verbinden das Institut seit zwanzig Jahren vielfältige Beziehungen, die im Zuge der Internationalisierungsstrategie und durch mehrere aktuelle Forschungsprojekte nochmals vertieft wurden. mehr Info

14. Juni | 2017 | Veranstaltung
Dialog zwischen Forschung und Praxis auf dem 43. Brandenburger Regionalgespräch

Strukturschwache ländliche Räume sehen sich vor große Herausforderungen gestellt: Eine geringe wirtschaftliche Produktivität, fehlende Infrastrukturen, Probleme in der Nahversorgung und ein fortschreitender demografischer Wandel mit ungebremsten Abwanderungsbewegungen sind nur einige Beispiele für die vielfältigen Problemlagen. Darüber hinaus gelten diese Räume als wenig innovations-affin. Dennoch können in Brandenburg, wie in vielen anderen deutschen Bundesländern und europäischen Regionen, viele kreative Projekte beobachtet werden, die sich diesen Trends entgegenstellen. Ausgehend von diesem gemeinsamen Befund diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Praxis auf dem 43. Brandenburger Regionalgespräch, welche Akteure unter welchen – hemmenden und fördernden - Rahmenbedingungen soziale Innovationen realisieren und welchen Impact diese Initiativen auf die Räume haben. mehr Info

12. Juni | 2017 | Aktuelles
Beteiligung des IRS am pearls-Forum 2017 am 6. Juli in Potsdam

Prof. Dr. Suntje Schmidt wird am 6. Juli 2017 an einer Fachdiskussion im Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP) in Potsdam-Golm teilnehmen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Brandenburger Forschungslandschaft sowie der Landespolitik wird sie darüber diskutieren, wie Wissens- und Technologietransfer an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen gestaltet werden kann und wie sich innovative Potenziale aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft miteinander koppeln lassen. mehr Info

26. Mai | 2017 | Publikation
Verwaltung und Parteien in den Bezirken Potsdam, Frankfurt/Oder und Cottbus 1952–1960

Mit der Verwaltungsreform vom 23. Juli 1952 gab sich die erst drei Jahre zuvor gegründete DDR eine (staatliche) Verwaltungsstruktur, die bis zur Wende 1989/1990 erhalten blieb. Die faktische Abschaffung der Länder und ihre Neugliederung in 14 Bezirke stellten den tiefgreifendsten Umbau der Staatsorganisation der DDR in all den Jahren ihres Bestehens dar. Eine unter anderem von Historikern des IRS herausgegebene kommentierte Quellensammlung bietet die Gelegenheit, diesen Prozess im Detail nachzuvollziehen. mehr Info

26. Mai | 2017 | Veranstaltung
Policy Round Table „Social Entrepreneurship as Driver of Change in Marginalised Rural Europe“ am 23. Mai 2017 in Brüssel

Lösungen für die Herausforderungen strukturschwacher ländlicher Regionen sind auf allen politischen Handlungsebenen gefragt. Neben lokalen und regionalen Akteuren sind auch Verantwortliche auf nationaler und europäischer Ebene gefordert, spezifische Problemlagen wie den Mangel an Fachkräften und jungen Menschen, soziale Exklusion, Armut, Arbeitslosigkeit, Finanzknappheit, geringer politischer Einfluss und marode Infrastruktur zu adressieren. Welche Potenziale Sozialunternehmen für mögliche Lösungen haben, diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit Unternehmen sowie Vertreterinnen und Vertretern der EU-Agrar- und -Regionalpolitik auf dem Policy Round Table „Social Entrepreneurship as Driver of Change in Marginalised Rural Europe“ am 23. Mai 2017 in Brüssel. mehr Info

18. Mai | 2017 | Aktuelles
Neues Projekt zu Klimawandel und Städten

Städte verursachen weltweit etwa 70 Prozent der Treibhausgasemissionen, sind aber auch besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Insbesondere extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwässer und Hitzewellen haben hohe Sachschäden zur Folge und wirken sich – aufgrund inadäquater Verhaltensweisen in Gefahrenlagen und mangelnder Vorsorge – negativ auf die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner aus. Das BMBF-Forschungsprojekt „Urbane Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen - Typologien und Transfer von Anpassungsstrategien in kleinen Großstädten und Mittelstädten“ (ExTrass) verfolgt das Ziel, die Resilienz der Städte in enger Zusammenarbeit mit Stadtverwaltungen, Strukturen des Bevölkerungsschutzes und der Zivilgesellschaft messbar zu stärken. mehr Info

16. Mai | 2017 | Feature
Oder: Wie ein Produkt zu seinem Wert kommt

Wenn die Ware knapp wird, steigt der Preis. Dieses Prinzip ist im gesunden Menschenverstand der Konsumenten ebenso fest verankert wie in der klassischen Ökonomie. Das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage bestimmt danach maßgeblich, was der Käufer für ein Produkt bezahlen muss. Im IRS-Forschungsprojekt „Geographien der Dissoziation. Die soziale Konstruktion von Werten aus räumlicher Perspektive“ wird dies jedoch durch eine weitere Beobachtung ergänzt: Der Wert eines Produktes hat stark mit der Wertschätzung des Kunden zu tun und diese wird durch die Anbieter massiv beeinflusst. Durch die Assoziation eines Produktes mit Bildern und Vorstellungen wird dessen Wert konstruiert, der von materiellen Faktoren wie Produktionskosten und Knappheit der Güter entkoppelt sein kann. Ebenso spielt die Dissoziation von unangenehmen Eigenschaften eine maßgebliche Rolle für die Wertkonstruktion. Am Beispiel der Pelzbranche haben Dr. Jana Kleibert und Dr. Felix Müller versucht, das globale Produktionsnetzwerk und die Wertkonstruktionen en detail nachzuvollziehen. mehr Info

12. Mai | 2017 | Aktuelles
Wissenschaftliche Sammlungen präsentieren Findbücher und kommentierte Quellen

SED-Herrschaft und Stasi-Überwachung können zu der falschen Annahme verleiten, die DDR sei ein in jeder Hinsicht hierarchisches und zentralistisches sowie geschlossenes System gewesen. Jüngere Forschungen z.B. im Bereich Planungsgeschichte haben dieses holzschnittartige Bild relativiert. Dass die Verhältnisse auch hinsichtlich der politisch so wichtigen Berufsgruppe der Architekten und Planer vielschichtig waren und auch prominente Fachleute in einem bestimmten Rahmen gegen den herrschenden Kurs im Bauwesen opponierten (vor allem, aber nicht nur in der Spätphase der DDR-Zeit), zeigen die Ergebnisse eines Drittmittelprojekts der Historischen Forschungsstelle. mehr Info

11. Mai | 2017 | Publikation
Aufsatz in "European Urban and Regional Studies" erschienen

Innovationen gelten als wichtiger Garant für wirtschaftliches Wachstum. Daher ist die Förderung von Innovationen seit langem ein zentraler Bestandteil regionaler Strategien zur Wirtschaftsförderung, die häufig auf den Clusteransatz und damit auf die räumliche Nähe von an Innovationsprozessen beteiligten Akteuren setzen. Auf der Basis langjähriger Forschungen zum räumlichen und zeitlichen Verlauf von Innovationsprozessen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ den Open-Region-Ansatz entwickelt, der vor allem der hohen räumlichen Mobilität von Ideen und Innovationen Rechnung trägt. In einem Aufsatz in „European Urban and Regional Studies“ stellen sie das Konzept ausführlich dar. mehr Info

10. Mai | 2017 | Aktuelles

Seit einigen Jahren entstehen in Deutschland zahlreiche offene Werkstätten und Open Creative Labs. Das sind Orte, an denen gemeinsam gearbeitet, repariert, erprobt, gelernt und produziert wird. Die Initiatoren solcher Werkstätten und Labs wollen mit dieser zukunftsweisenden Arbeitsform bisher unerschlossene kreative Potenziale aktivieren. Und sie wollen damit auch den Zugang zu Technologie ermöglichen. Aktuelle Karten zu diesen Orten sind jetzt vom Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig im Nationalatlas veröffentlicht worden. mehr Info

03. Mai | 2017 | Aktuelles
IRS präsentiert am 29. Mai in der Hansestadt Zwischenergebnisse aus einem aktuellen Leitprojekt

Bremen wächst – diese Aussage beschreibt noch eher oberflächlich, was inzwischen gesellschaftspolitisches Ziel und zugleich Herausforderung an der Weser ist. Erst detaillierte Analysen können indes zeigen, wo genau die Stadt heute wächst, wo sie verliert und wo sie stagniert. Unter dem Vortragstitel Bremen: Wachsen durch wen? Zuwanderung als Ansatz der Stadtentwicklung präsentieren Prof. Dr. Felicitas Hillmann und Dr. Manfred Kühn vor diesem Hintergrund am Montag, dem 29. Mai 2017 zwischen 15:00 und 18:00 Uhr im Kultursaal der Arbeitnehmerkammer Bremen Zwischenergebnisse eines vergleichenden Forschungsprojektes des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS). mehr Info

20. April | 2017 | Aktuelles

Im Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. Ihre Grundlagen- und anwendungsbezogene Forschung trägt dazu bei, die Probleme von Städten und Regionen im Kontext von Klimawandel, Globalisierung, wirtschaftlichem Strukturwandel und gesellschaftlicher Transformation besser zu verstehen und daraus Handlungsempfehlungen für Politik und Gesellschaft abzuleiten. Wissenschaftliche Erkenntnisse, ob am IRS oder an anderen Wissenschaftseinrichtungen erbracht, sind ein Garant für das Funktionieren und die Weiterentwicklung unserer Gesellschaften. Daher unterstützt das IRS den „March for Science“ am 22. April 2017. mehr Info

11. April | 2017 | Publikation

Die Konferenz „(De-)zentrale Energiewende – Wirklichkeiten, Widersprüche und Visionen“, die im Juni 2016 vom Leibniz-Forschungsverbund Energiewende in Berlin durchgeführt wurde, widmete sich dem Spannungsfeld der zentralisierten und dezentralisierten Energiesystemen. Die vorliegende Publikation enthält sieben ausgewählte Beiträge der Konferenz als eigenständige Artikel, unter anderem von Dr. Ludger Gailing und Andreas Röhring von der IRS-Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“. Im Sinne einer Konferenzdokumentation wird ergänzend eine kurze Zusammenfassung der Keynotes und aller weiterer Vorträge der Konferenz gegeben. mehr Info

03. April | 2017 | Aktuelles

Am 9. Dezember veranstaltete die Historische Forschungsstelle des IRS einen Workshop an der TU Berlin zum Thema ihres aktuellen Leitprojekts. Ein besonderer Schwerpunkt war dabei der autogerechte Stadtumbau in Polen. Jetzt wurde der Tagungsbericht im Newsletter der International Association for the History of Transport, Traffic & Mobility veröffentlicht. mehr Info

10. März | 2017 | Veranstaltung
Online-Dokumentation der Veranstaltungsreihe „Museen als Schaufenster in die neue Welt“

Europäische Museen sehen sich seit einigen Jahren vermehrt als aktive Gestalter auf dem Weg zu einer inkludierenden, offenen Gesellschaft. Auch in Deutschland hatten daher Ausstellungen über Migration Konjunktur. Die seit 2015 verstärkte Fluchtbewegung aus den Krisen- bzw. Kriegsländern Syrien, Afghanistan und Irak in die Länder Europas brachte eine weitere Dynamik im Bereich der Museumsarbeit mit sich. Doch vor allem die kleineren Museen tun sich schwer damit, den stark angewachsenen Wissensfundus für ihre Arbeit vor Ort gezielt zu nutzen. Die Weiterbildungsreihe „Museen als Schaufenster in die neue Welt“ setzte hier an und vermittelte zentrale Handlungsanforderungen und Herausforderungen der Museumsarbeit zum Thema Migration und Flucht. mehr Info

09. März | 2017 | Aktuelles

Vom 14. April bis zum 30. Juni 2017 verbringt Dr. Ludger Gailing, kommissarischer Leiter der Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“, einen Forschungsaufenthalt am Durham Energy Institute und am Department of Geography der Durham University. Dafür hat Gailing ein „Senior Research Fellowship“ der Durham University eingeworben, das vom COFUND-Programm der Europäischen Kommission (Marie Skłodowska-Curie Actions) finanziert wird. Der Aufenthalt ist Teil seines Habilitationsvorhabens mit dem Arbeitstitel „Reconfiguring Energy Spaces: The Role of Spatial Governmentalities and Competing Socio-Materialities“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. mehr Info

09. März | 2017 | Aktuelles

Die Leiterin der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“, Prof. Dr. Felicitas Hillmann, nahm am 22. und 23. Februar 2017 an einem Vorbereitungstreffen der deutsch-französischen Task-Force „Challenges of Heterogenous Societies“ in Paris teil. Die fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland wurden durch die Leibniz-Gemeinschaft nominiert, ihre fünf französischen Kolleginnen und Kollegen durch den CNRS (Centre national de la rechèrche scientifique). mehr Info

02. März | 2017 | Aktuelles
Land- und Immobilienmanagement – neue Herausforderungen in schrumpfenden und wachsenden Städten und Regionen

Die vom IRS mit-herausgegebene referierte Fachzeitschrift "Raumforschung und Raumordnung" bereitet ein Schwerpunktheft zum Thema „Land- und Immobilienmanagement – neue Herausforderungen in schrumpfenden und wachsenden Städten und Regionen“ vor. Autoren können bis zum 31. August 2017 Manuskripte einreichen. mehr Info

01. März | 2017 | Aktuelles

Im Dezember 2016 ist am IRS das European Training Network “Social Entrepreneurship in Structurally Weak Rural Regions: Analysing Innovative Troubleshooters in Action” (RurAction) gestartet. Nach dem Setup-Meeting im Januar werden derzeit die 10 Doktorandinnen und Doktoranden für das Netzwerk rekrutiert. Parallel dazu hat das Projekt seine Website gestartet, die in den kommenden dreieinhalb Jahren über das Projekt, seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie über Themen und Forschungsergebnisse berichten wird. mehr Info

01. März | 2017 | Publikation

In einer Zeit, in der urbanisierte Räume zur weltweit dominierenden Siedlungsform geworden sind, gewinnen die planerische Gestaltung städtischer Räume und deren Nutzung und Aneignung durch die Stadtbewohner zunehmend an gesamtgesellschaftlicher Relevanz. Städtische öffentliche Räume wurden in diesem Kontext im Verlauf des 20. Jahrhunderts geradezu zum Brennglas und Spiegel gesellschaftlichen Wandels. Planer und Politiker erkannten sie als entscheidenden strategischen Hebel für die Einwirkung auf die Stadtgesellschaft, Bürger besetzten sie in vielfältiger Weise als Lebensraum, und politische Bewegungen nutzten sie als Bühne und Kampfplatz. Die Planung und Aneignung städtischer öffentlicher Räume kann daher, so die Grundthese des Buches „Städtische öffentliche Räume“ , als ein Seismograph der Urbanisierungs- und Gesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts und bis hinein in die Gegenwart gelesen werden, wie zuletzt die Kämpfe um und in öffentlichen Stadträumen von Kairo über Istanbul bis Kiew überdeutlich gezeigt haben. mehr Info

17. Februar | 2017 | Aktuelles
Calls for Papers für den Deutschen Kongress für Geographie 2017

Die Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“ richtet zwei Fachsitzungen auf dem Deutschen Kongress für Geographie 2017 in Tübingen aus. Die vom kommissarischen Leiter der Forschungsabteilung, Dr. Ludger Gailing, geleiteten Sitzungen thematisieren „Geographien der Energiewende – Theorien und Methoden aus konstruktivistischer Sicht“ sowie „The Production of Space in the Context of Environmental and Infrastructural Governance“. Die Calls for Papers sind bis zum 31. März geöffnet. mehr Info

15. Februar | 2017 | Veranstaltung
Abschlusskonferenz des Projekts "New Regional Formations"

Am 8. und 9. Dezember 2016 fand in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft die Abschlusskonferenz des Forschungsprojekts „New Regional Formations“ statt. In dem Projekt untersuchten Forschungseinrichtungen aus Deutschland in Zusammenarbeit mit Partnern in den Küstenregionen Keta im Südosten Ghanas und Semarang im Norden Javas, Indonesien, den Zusammenhang von Umweltwandel und Migration. Beide Prozesse zeigen sehr spezifische Interaktionen zwischen globaler und lokaler Ebene: Globaler Klima- und lokaler Umweltwandel auf der einen Seite, regionale Migrationsmuster und internationale Diaspora auf der anderen Seite. mehr Info

14. Februar | 2017 | Aktuelles
Call for Papers für den Deutschen Kongress für Geographie 2017

Städte in Europa sind auf Zuwanderung angewiesen, um sich demographisch zu stabilisieren oder zu wachsen. In der Praxis entwickelt die Stadtpolitik aber kaum eigene Zuwanderungsstrategien. Warum? Welche Chancen und Widerstände gibt es in der Kommunalpolitik? Welche Kommunen sind Vorreiter für Zuwanderungsstrategien und mit welchem Erfolg? Zu diesen Fragen führt das IRS in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg eine Fachsitzung auf dem Deutschen Kongress für Geographie (30. September - 5. Oktober 2017, Tübingen) durch. Der Call for Papers ist bis zum 31. März geöffnet. mehr Info

01. Februar | 2017 | Aktuelles

Das European Training Network "Ruraction" (“Social Entrepreneurship in Structurally Weak Rural Regions: Analysing Innovative Troubleshooters in Action”) hat insgesamt 10 Promotionsstellen für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausgeschrieben. Die Stellen haben eine Laufzeit von 36 Monaten und beginnen zwischen September und November 2017. mehr Info

23. Januar | 2017 | Aktuelles

Stadtquartiere sehen sich immer stärker einem Wandlungsdruck ausgesetzt, der durch Entwicklungen von Warenproduktion, -konsumtion und -transport erzeugt wird. Die Bestellung und Lieferung von Waren hat enorm zugenommen und umfasst neben klassischen Waren des mittel- und langfristigen Bedarfs auch immer stärker die Versorgung mit Lebensmitteln. Die dadurch entstehenden kleinteiligen Sendungsstrukturen, aber auch das Mengenwachstum des Sendungsvolumens stellen eine Herausforderung für die Städte dar. Auf der einen Seite entstehen Umweltbelastungen durch den Schadstoffausstoß der Lieferfahrzeuge, zum anderen hemmen diese den Verkehrsfluss und erzeugen Gefahrensituationen. Das BMBF-Forschungsprojekt „Stadtquartier 4.0“ soll Auswege und Lösungsmöglichkeiten für Städte und Stadtquartiere aufzeigen und erproben. mehr Info

10. Januar | 2017 | Aktuelles

Im Oktober 2016 beendeten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“ das BMBF-Forschungsprojekt „Lösung von lokalen energiepolitischen Konflikten und Verwirklichung von Gemeinwohlzielen durch neue Organisationsformen im Energiebereich“ (EnerLOG). In dessen Rahmen haben sie gut drei Jahre lang Analysen von Energiekonflikten durchgeführt und daraus Vorschläge für die Implementierung der Energiewende auf lokaler Ebene entwickelt. Der Transfer der Ergebnisse in die Praxis war ein integraler Bestandteil des Projekts und bestimmte auch die Aktivitäten zum Projektabschluss. mehr Info

15. Dezember | 2016 | Veranstaltung

Vom 23. bis 25. November 2016 veranstaltete das DFG-Graduiertenkolleg 1913 „Kulturelle und technische Werte historischer Bauten“ sein zweites Querschnittskolloquium „Migration und Baukultur von der Antike bis zur Gegenwart“ am IRS. Es widmete sich den Auswirkungen von Migrationsbewegungen auf Architektur, Bautechnik und Städtebau. An Beispielen aus dem gesamten Spektrum der Geschichte wurde untersucht, wie sich das Bauwesen durch individuelle und kollektive Einwanderung, aber auch Eroberung und Unterwerfung verändert. Das IRS ist in Person von PD. Dr. Christoph Bernhardt Mit-Antragssteller des Graduiertenkollegs an der BTU Cottbus, das sich seit 2014 mit historischen Bauten im Spannungsfeld zwischen Kunst, Technik und Gesellschaft in unterschiedlichen Zeithorizonten und Kulturkreisen befasst. mehr Info

13. Dezember | 2016 | Veranstaltung
Wirtschaftsförderer im Dialog mit IRS-Wissenschaftlern

Während eines informellen Workshops tauschten sich am 5. Dezember 2016 in Erkner Vertreterinnen und Vertreter der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) und des Ministeriums für Wirtschaft und Technologie des Landes Brandenburg (MWE) mit Forschenden des IRS aus. Das Thema lautete: „Regionale Umsetzung des Clusterprozesses in Brandenburg: Stand, Erfahrungen, Perspektiven.“ Mit dieser Veranstaltung kam das IRS dem Wunsch der ZAB nach, ein Regionalgespräch vom Mai 2016 mit dem Fokus Open Region unter der Federführung der IRS-Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschafträumen“ zu vertiefen. mehr Info

12. Dezember | 2016 | Aktuelles

Seit September 2016 ist Prof. Dr. Suntje Schmidt S-Juniorprofessorin für Angewandte Wirtschaftsgeographie am Geographischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin. Als gemeinsam Berufene von IRS und HU Berlin ist sie weiterhin wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellvertretende Leiterin der Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ im IRS. mehr Info

27. November | 2016 | Publikation

Maßnahmen zum Umgang mit dem Klimawandel scheitern vielerorts nicht an technischen Möglichkeiten, sondern an sozialen und kulturellen Differenzen zwischen politischen und gesellschaftlichen Akteuren. Wissen über den Klimawandel wird weltweit unterschiedlich aufgenommen, dies zeigt nicht nur die wachsende Zahl von „Klimaskeptikern“. In einer umfangreichen Studie ist der Kulturwissenschaftler und Soziologe Dr. Thorsten Heimann diesen Unterschieden in der Wahrnehmung und Bewertung des Klimawandels auf den Grund gegangen. Er fand heraus, dass räumlich sehr differenzierte kulturelle Verarbeitungsmuster die Ursache für unterschiedliche Sichtweisen auf den Prozess sind – mit erheblichen Folgen für adäquate Maßnahmen. mehr Info

09. November | 2016 | Veranstaltung

Am 7. November 2016 veranstaltete die Arbeitsgruppe „Regionale Steuerung der Energiewende in Nordostdeutschland: Innovationen im Planungssystem?“ der Akademie für Raumforschung und Landesplanung in den Räumen des IRS einen Workshop. Dieser hatte zum Ziel, sich mit Innovationsbegriffen in der Forschung zu befassen und auf das Handlungsfeld der regionalen Steuerung der Energiewende zu übertragen. mehr Info

02. November | 2016 | Publikation

In den vergangenen 10 bis 15 Jahren sind vor allem in westlichen Industrieländern aber auch darüber zahlreiche Orte für kreatives Arbeiten, Basteln und Experimentieren aber auch für freischaffendes Arbeiten gegründet worden. Betreiber und Nutzer bezeichnen sich selbst oft als Teil von Gemeinschaften, die Individuen offenen Zugang zu Werkzeugen der analogen wie auch digitalen Produktion ermöglicht. Ziel des 2015 gestarteten BMBF-Projekts „Open Creative Labs in Deutschland“ ist es, diese Orte in den Metropolregionen Deutschlands zu identifizieren und hinsichtlich ihrer Typologisierung, räumlichen Verteilung und Bedeutung für Städte und Regionen zu analysieren. Erste Ergebnisse des Projekts sind nun in Form einer Broschüre erschienen. mehr Info

14. Oktober | 2016 | Feature

Angesichts wiederkehrender Finanz- und Wirtschaftskrisen, einer chronischen Austerität in zahlreichen Kommunen und Landkreisen, krisenhafter Erscheinungen infolge des demografischen Wandels, des Klimawandels, der globalen Migration und sozialer Polarisierungen stehen vor allem Städte und Regionen vor großen Herausforderungen. Hierfür sind neuartige Lösungsansätze gefragt, die zur Krisen-Robustheit beitragen oder, anders gesagt, Resilienz ermöglichen. Am IRS erforschen wir daher die Transformation von Städten und Regionen auch unter dem Aspekt von „Krisen und Resilienzen“. mehr Info

13. Oktober | 2016 | Feature

Im August 1876 wurde der Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner im Bayreuther Festspielhaus uraufgeführt. Wagner verarbeitete darin eine Reihe von Sagen und Mythen zu einem epochalen Bühnenwerk. Neben Siegfried und Brunhilde, Hagen und Etzel spielt ein Fluss eine tragende Rolle: Der Rhein, wo das sagenhafte Rheingold die Geschichte ins Rollen bringt. Wie es der Zufall will, ist das Jahr 1876 auch in gänzlich anderem Zusammenhang ein bedeutendes Jahr für den Rhein. Als der „Ring des Nibelungen“ Premiere feierte, endete einer der größten Landschaftseingriffe der jüngeren europäischen Geschichte: Zwischen 1817 und 1876 wurde der Oberrhein zwischen Basel und Mannheim um über 80 Kilometer (!) verkürzt. mehr Info

10. Oktober | 2016 | Publikation

Das vor kurzem erschienene Buch „Peripherisierung und Stadt“ von Dr. Manfred Kühn fasst die Ergebnisse mehrerer Forschungsprojekte des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung zusammen und gibt einen fundierten Einblick in die Abwärtsdynamiken von Städten, die mit Abwanderung, Abhängigkeit, Stigmatisierung und Abkopplung konfrontiert sind. Kühn systematisiert Peripherisierung als sozialräumlichen Prozess und verbindet vier Fallstudien mit etablierten Raumtheorien zur Peripherisierung. Das Buch ist in der Fachwelt exzellent aufgenommen worden: Eine Rezension in der Zeitschrift disP spricht von einem „sehr gelungenen Werk, das die Diskussion um städtischen Niedergang definitiv bereichert“. mehr Info

29. September | 2016 | Aktuelles

Im Jahr 1960 gewann die junge Architektin Iris Dullin-Grund den Wettbewerb für ein „Haus der Bildung und Kultur“ in Neubrandenburg. Zehn Jahr später wurde sie Stadtarchitektin der Stadt und behielt diese Position bis zur Wende. 1969 wurde sie zudem in das Plenum der Bauakademie der DDR gewählt. War Dullin-Grund damit ein herausragendes Einzelbeispiel für eine Frau, die es in der Männerdomäne Architektur geschafft hatte, oder ein Beleg für die Emanzipation der Frauen in der ehemaligen DDR? Beides ist korrekt, hat Historiker Dr. Harald Engler vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) herausgefunden. Seine Studie zur historischen Bedeutung von Architektinnen in der DDR ist kürzlich im Buch „Ideological Equals. Women Architects in Socialist Europe 1945-1989“ erschienen. mehr Info

15. September | 2016 | Aktuelles

Das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner hat ein „European Training Network“ im hoch kompetitiven „Marie-Sklodowska-Curie“ der Europäischen Union eingeworben. Ab Dezember 2016 werden – koordiniert vom IRS – insgesamt zwölf Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus sieben Ländern eine strukturierte Doktorandenausbildung anbieten. Die zehn Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen werden sich mit der Frage auseinandersetzen, welche innovativen Lösungen Sozialunternehmen bei Abstiegsprozessen ländlicher Räume in Europa anbieten können. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und ein Budget von 2,5 Mio. Euro. mehr Info

12. August | 2016 | Publikation

Umweltprobleme zählen nicht nur unbestritten zu den größten Herausforderungen unserer Zeit, sondern haben auch eine oft jahrhundertelange Vorgeschichte. Das Buch „Im Spiegel des Wassers“ von Christoph Bernhardt, Leiter der Historischen Forschungsstelle des IRS, liefert anhand der 200-jährigen Transformations- und Konfliktgeschichte in einer der am stärksten umgebauten Flussregionen Europas einen Beitrag zur transnationalen Umweltgeschichte. Ausgangspunkt ist die Begradigung des Flusslaufs zwischen Basel und Mannheim im 19. Jahrhundert, einer der größten Landschaftseingriffe der jüngeren europäischen Geschichte. mehr Info

10. August | 2016 | Publikation

Konflikte sind Chance für eine Neuausrichtung der Energieversorgung vor Ort und kein Hindernis. Mit diesem Aufruf an die Akteure der lokalen Energiewende fasst das Projekt EnerLOG die Ergebnisse aus drei Jahren empirischer Forschungsarbeit zusammen. Doch die Forscherinnen und Forscher des IRS belassen es nicht bei Appellen: In einer jetzt erschienenen Broschüre für die Praxis zeigen sie, wie sich selbst festgefahrene Konfliktsituationen konstruktiv lösen lassen. mehr Info

01. Juni | 2016 | Veranstaltung
Neue Perspektiven auf regionale Innovationspolitik im 41. Regionalgespräch

Innovationen gelten im Rahmen von Regionalpolitiken nach wie vor als Treiber für Wachstum. Mit Innovationen lassen sich sozial- und wirtschaftsräumliche Wettbewerbsvorteile erzielen. Doch braucht es inzwischen eine neue Sicht auf die Eckpfeiler einer zeitgemäßen Innovationspolitik. Seit mindestens zwei Jahrzehnten steht nämlich schon das Clustermodell Pate für Politiken der Innovationsförderung. Und das mit bestenfalls gemischtem Erfolg. Während des 41. Regionalgesprächs des IRS am 19. Mai 2016 diskutierten in Erkner Forschende und Praktiker deshalb unter dem Begriff ‚Open Region‘ aktuelle Schwerpunkte, Erweiterungen aber auch Probleme des Clusteransatzes. mehr Info

04. März | 2016 | Veranstaltung
Zukunftswerkstatt in Bischofswerda

Viele ostdeutsche Kleinstädte sind auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung von vielfältigen Herausforderungen geprägt. Dabei verstellen die zumeist problemorientierten Denk- und Handlungsroutinen den Blick auf die Potenziale der jeweiligen Stadt. Auch in der sächsischen Kleinstadt Bischofswerda hat sich über Jahre ein ausgeprägter Negativdiskurs entwickelt, der die lokale Entwicklung hemmt und schwierig zu durchbrechen ist. Dafür arbeiten im Forschungsprojekt „Crowd Production“ Wirtschafts-, Sozial- und Technikwissenschaftler gemeinsam mit Praxispartnern aus Bischofswerda daran, die städtischen Potenziale wieder zu entdecken und neue Handlungsoptionen zu gewinnen. Am 3. März 2016 führten sie in Bischofswerda eine Zukunftswerkstatt durch, die neue Impulse für die Gemeindeentwicklung geben sollte. mehr Info

01. Februar | 2016 | Veranstaltung
Das IRS präsentierte sich mit dem Leitprojekt „Innovationen in Landgemeinden“ beim 9. Zukunftsforum für Ländliche Entwicklung in Berlin

In vielen strukturschwachen Landgemeinden können Aktivitäten beobachtet werden, mit denen die Menschen die viel beschworene Abwärtsspirale aus struktureller Wirtschaftsschwäche und demographischem Wandel durchbrechen möchten. Sie experimentieren mit neuen Ideen und Konzepten und finden einen Umgang mit den spezifischen Herausforderungen vor Ort. Die IRS-Forschungsabteilung um Prof. Dr. Gabriela B. Christmann widmet sich solchen innovativen Denk- und Handlungsansätzen im Rahmen des Forschungsprojekts „Innovationen in Landgemeinden“. Erste Ergebnisse des bis 2018 laufenden Projektes wurden im Rahmen des 9. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung am 21.01.2016 im City Cube Berlin vor einem großen Publikum präsentiert. mehr Info

16. März | 2015 | Feature

Wer experimentiert, setzt für einen bestimmten Zeitraum die hergebrachten Rahmenbedingungen außer Kraft und sucht nach Erklärungen außerhalb der bisher bekannten Muster. Sowohl das Neuartige als auch das Temporäre scheinen – über alle Wissenschaften und Handlungskontexte hinweg – bestimmende Merkmale eines Experiments zu sein. Wie ein Experiment im städtischen Kontext aussehen kann und welche Bedeutung Innovationswille und zeitliche Befristung haben, erklärt Thomas Honeck im Gespräch mit Jan Zwilling am Beispiel eines Forschungsprojekt zu Zwischennutzungen. mehr Info

10. November | 2014 | Veranstaltung

Auf einem Workshop mit (zum Teil internationalen) Vertretern aus Regionalpolitik, Innovationsförderung und Wirtschaft am 07. November 2014 haben Wissenschaftler der Forschungsabteilung "Dynamiken von Wirtschaftsräumen" diskutiert, wie sich ihre Forschungsergebnisse nutzbar machen lassen für eine innovationsorientierte Regionalpolitik oder eine regionsbezogene Innovationspolitik. Abteilungsleiter Prof. Dr. Oliver Ibert und seine Mitarbeiter stellten ein Thesenpapier zur Diskussion, das genau auf dieses Spannungsfeld fokussiert: Wie können Innovationen, die immer weniger räumlich fixiert sind, organisiert und gefördert werden von Akteuren, die an ein bestimmtes Territorium wie eine Kommune, einen Landkreis oder ein Bundesland gebunden sind? mehr Info

IRS in den Medien

Sechs neue Mitglieder
(Märkischer Markt, 01.11.2017)
Kommission soll Vorschläge für Schulstruktur erarbeiten
(Berliner Zeitung, 08.11.2017)
Was bestimmt den Wert von Modeprodukten?
(RBB Kulturradio, 26.10.2017)
Bedrohung oder beherrschbare Herausforderung?
(Märkische Oderzeitung, 02.10.2017)