15. Juni | 2017 | Feature

Die Internationalisierungsstrategie des IRS setzt klare räumliche Schwerpunkte. Dahinter steht der Gedanke, dass eine Konzentration auf bestimmte Regionen es ermöglicht, sowohl umfassend zu dort relevanten Fragestellungen zu forschen, als auch intensive Beziehungen zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Forschungseinrichtungen zu entwickeln. Neben Nordamerika und Skandinavien ist Polen einer dieser Fokusräume: Mit Partnern aus dem östlichen Nachbarland verbinden das Institut seit zwanzig Jahren vielfältige Beziehungen, die im Zuge der Internationalisierungsstrategie und durch mehrere aktuelle Forschungsprojekte nochmals vertieft wurden. mehr Info

14. Juni | 2017 | Veranstaltung
Dialog zwischen Forschung und Praxis auf dem 43. Brandenburger Regionalgespräch

Strukturschwache ländliche Räume sehen sich vor große Herausforderungen gestellt: Eine geringe wirtschaftliche Produktivität, fehlende Infrastrukturen, Probleme in der Nahversorgung und ein fortschreitender demografischer Wandel mit ungebremsten Abwanderungsbewegungen sind nur einige Beispiele für die vielfältigen Problemlagen. Darüber hinaus gelten diese Räume als wenig innovations-affin. Dennoch können in Brandenburg, wie in vielen anderen deutschen Bundesländern und europäischen Regionen, viele kreative Projekte beobachtet werden, die sich diesen Trends entgegenstellen. Ausgehend von diesem gemeinsamen Befund diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Praxis auf dem 43. Brandenburger Regionalgespräch, welche Akteure unter welchen – hemmenden und fördernden - Rahmenbedingungen soziale Innovationen realisieren und welchen Impact diese Initiativen auf die Räume haben. mehr Info

12. Juni | 2017 | Aktuelles
Beteiligung des IRS am pearls-Forum 2017 am 6. Juli in Potsdam

Prof. Dr. Suntje Schmidt wird am 6. Juli 2017 an einer Fachdiskussion im Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP) in Potsdam-Golm teilnehmen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Brandenburger Forschungslandschaft sowie der Landespolitik wird sie darüber diskutieren, wie Wissens- und Technologietransfer an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen gestaltet werden kann und wie sich innovative Potenziale aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft miteinander koppeln lassen. mehr Info

30. Mai | 2017 | Aktuelles

Das IRS hat eine Zuwendung für die Maßnahme „Weiterbildung zum Fördermittelmanager/in für Unternehmen“ erhalten, an der Dr. Tobias Federwisch von der Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ teilnimmt. Sie wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) des Landes Brandenburg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Brandenburg gefördert und erfolgt vom 15. Mai bis 29. September 2017. mehr Info

26. Mai | 2017 | Publikation
Verwaltung und Parteien in den Bezirken Potsdam, Frankfurt/Oder und Cottbus 1952–1960

Mit der Verwaltungsreform vom 23. Juli 1952 gab sich die erst drei Jahre zuvor gegründete DDR eine (staatliche) Verwaltungsstruktur, die bis zur Wende 1989/1990 erhalten blieb. Die faktische Abschaffung der Länder und ihre Neugliederung in 14 Bezirke stellten den tiefgreifendsten Umbau der Staatsorganisation der DDR in all den Jahren ihres Bestehens dar. Eine unter anderem von Historikern des IRS herausgegebene kommentierte Quellensammlung bietet die Gelegenheit, diesen Prozess im Detail nachzuvollziehen. mehr Info

26. Mai | 2017 | Veranstaltung
Policy Round Table „Social Entrepreneurship as Driver of Change in Marginalised Rural Europe“ am 23. Mai 2017 in Brüssel

Lösungen für die Herausforderungen strukturschwacher ländlicher Regionen sind auf allen politischen Handlungsebenen gefragt. Neben lokalen und regionalen Akteuren sind auch Verantwortliche auf nationaler und europäischer Ebene gefordert, spezifische Problemlagen wie den Mangel an Fachkräften und jungen Menschen, soziale Exklusion, Armut, Arbeitslosigkeit, Finanzknappheit, geringer politischer Einfluss und marode Infrastruktur zu adressieren. Welche Potenziale Sozialunternehmen für mögliche Lösungen haben, diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit Unternehmen sowie Vertreterinnen und Vertretern der EU-Agrar- und -Regionalpolitik auf dem Policy Round Table „Social Entrepreneurship as Driver of Change in Marginalised Rural Europe“ am 23. Mai 2017 in Brüssel. mehr Info

18. Mai | 2017 | Aktuelles
Neues Projekt zu Klimawandel und Städten

Städte verursachen weltweit etwa 70 Prozent der Treibhausgasemissionen, sind aber auch besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Insbesondere extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwässer und Hitzewellen haben hohe Sachschäden zur Folge und wirken sich – aufgrund inadäquater Verhaltensweisen in Gefahrenlagen und mangelnder Vorsorge – negativ auf die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner aus. Das BMBF-Forschungsprojekt „Urbane Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen - Typologien und Transfer von Anpassungsstrategien in kleinen Großstädten und Mittelstädten“ (ExTrass) verfolgt das Ziel, die Resilienz der Städte in enger Zusammenarbeit mit Stadtverwaltungen, Strukturen des Bevölkerungsschutzes und der Zivilgesellschaft messbar zu stärken. mehr Info

16. Mai | 2017 | Feature
Oder: Wie ein Produkt zu seinem Wert kommt

Wenn die Ware knapp wird, steigt der Preis. Dieses Prinzip ist im gesunden Menschenverstand der Konsumenten ebenso fest verankert wie in der klassischen Ökonomie. Das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage bestimmt danach maßgeblich, was der Käufer für ein Produkt bezahlen muss. Im IRS-Forschungsprojekt „Geographien der Dissoziation. Die soziale Konstruktion von Werten aus räumlicher Perspektive“ wird dies jedoch durch eine weitere Beobachtung ergänzt: Der Wert eines Produktes hat stark mit der Wertschätzung des Kunden zu tun und diese wird durch die Anbieter massiv beeinflusst. Durch die Assoziation eines Produktes mit Bildern und Vorstellungen wird dessen Wert konstruiert, der von materiellen Faktoren wie Produktionskosten und Knappheit der Güter entkoppelt sein kann. Ebenso spielt die Dissoziation von unangenehmen Eigenschaften eine maßgebliche Rolle für die Wertkonstruktion. Am Beispiel der Pelzbranche haben Dr. Jana Kleibert und Dr. Felix Müller versucht, das globale Produktionsnetzwerk und die Wertkonstruktionen en detail nachzuvollziehen. mehr Info

12. Mai | 2017 | Aktuelles
Wissenschaftliche Sammlungen präsentieren Findbücher und kommentierte Quellen

SED-Herrschaft und Stasi-Überwachung können zu der falschen Annahme verleiten, die DDR sei ein in jeder Hinsicht hierarchisches und zentralistisches sowie geschlossenes System gewesen. Jüngere Forschungen z.B. im Bereich Planungsgeschichte haben dieses holzschnittartige Bild relativiert. Dass die Verhältnisse auch hinsichtlich der politisch so wichtigen Berufsgruppe der Architekten und Planer vielschichtig waren und auch prominente Fachleute in einem bestimmten Rahmen gegen den herrschenden Kurs im Bauwesen opponierten (vor allem, aber nicht nur in der Spätphase der DDR-Zeit), zeigen die Ergebnisse eines Drittmittelprojekts der Historischen Forschungsstelle. mehr Info

11. Mai | 2017 | Publikation
Aufsatz in "European Urban and Regional Studies" erschienen

Innovationen gelten als wichtiger Garant für wirtschaftliches Wachstum. Daher ist die Förderung von Innovationen seit langem ein zentraler Bestandteil regionaler Strategien zur Wirtschaftsförderung, die häufig auf den Clusteransatz und damit auf die räumliche Nähe von an Innovationsprozessen beteiligten Akteuren setzen. Auf der Basis langjähriger Forschungen zum räumlichen und zeitlichen Verlauf von Innovationsprozessen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ den Open-Region-Ansatz entwickelt, der vor allem der hohen räumlichen Mobilität von Ideen und Innovationen Rechnung trägt. In einem Aufsatz in „European Urban and Regional Studies“ stellen sie das Konzept ausführlich dar. mehr Info

10. Mai | 2017 | Aktuelles

Seit einigen Jahren entstehen in Deutschland zahlreiche offene Werkstätten und Open Creative Labs. Das sind Orte, an denen gemeinsam gearbeitet, repariert, erprobt, gelernt und produziert wird. Die Initiatoren solcher Werkstätten und Labs wollen mit dieser zukunftsweisenden Arbeitsform bisher unerschlossene kreative Potenziale aktivieren. Und sie wollen damit auch den Zugang zu Technologie ermöglichen. Aktuelle Karten zu diesen Orten sind jetzt vom Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig im Nationalatlas veröffentlicht worden. mehr Info

03. Mai | 2017 | Aktuelles
IRS präsentiert am 29. Mai in der Hansestadt Zwischenergebnisse aus einem aktuellen Leitprojekt

Bremen wächst – diese Aussage beschreibt noch eher oberflächlich, was inzwischen gesellschaftspolitisches Ziel und zugleich Herausforderung an der Weser ist. Erst detaillierte Analysen können indes zeigen, wo genau die Stadt heute wächst, wo sie verliert und wo sie stagniert. Unter dem Vortragstitel Bremen: Wachsen durch wen? Zuwanderung als Ansatz der Stadtentwicklung präsentieren Prof. Dr. Felicitas Hillmann und Dr. Manfred Kühn vor diesem Hintergrund am Montag, dem 29. Mai 2017 zwischen 15:00 und 18:00 Uhr im Kultursaal der Arbeitnehmerkammer Bremen Zwischenergebnisse eines vergleichenden Forschungsprojektes des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS). mehr Info

20. April | 2017 | Aktuelles

Im Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. Ihre Grundlagen- und anwendungsbezogene Forschung trägt dazu bei, die Probleme von Städten und Regionen im Kontext von Klimawandel, Globalisierung, wirtschaftlichem Strukturwandel und gesellschaftlicher Transformation besser zu verstehen und daraus Handlungsempfehlungen für Politik und Gesellschaft abzuleiten. Wissenschaftliche Erkenntnisse, ob am IRS oder an anderen Wissenschaftseinrichtungen erbracht, sind ein Garant für das Funktionieren und die Weiterentwicklung unserer Gesellschaften. Daher unterstützt das IRS den „March for Science“ am 22. April 2017. mehr Info

11. April | 2017 | Publikation

Die Konferenz „(De-)zentrale Energiewende – Wirklichkeiten, Widersprüche und Visionen“, die im Juni 2016 vom Leibniz-Forschungsverbund Energiewende in Berlin durchgeführt wurde, widmete sich dem Spannungsfeld der zentralisierten und dezentralisierten Energiesystemen. Die vorliegende Publikation enthält sieben ausgewählte Beiträge der Konferenz als eigenständige Artikel, unter anderem von Dr. Ludger Gailing und Andreas Röhring von der IRS-Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“. Im Sinne einer Konferenzdokumentation wird ergänzend eine kurze Zusammenfassung der Keynotes und aller weiterer Vorträge der Konferenz gegeben. mehr Info

03. April | 2017 | Aktuelles

Am 9. Dezember veranstaltete die Historische Forschungsstelle des IRS einen Workshop an der TU Berlin zum Thema ihres aktuellen Leitprojekts. Ein besonderer Schwerpunkt war dabei der autogerechte Stadtumbau in Polen. Jetzt wurde der Tagungsbericht im Newsletter der International Association for the History of Transport, Traffic & Mobility veröffentlicht. mehr Info

10. März | 2017 | Veranstaltung
Online-Dokumentation der Veranstaltungsreihe „Museen als Schaufenster in die neue Welt“

Europäische Museen sehen sich seit einigen Jahren vermehrt als aktive Gestalter auf dem Weg zu einer inkludierenden, offenen Gesellschaft. Auch in Deutschland hatten daher Ausstellungen über Migration Konjunktur. Die seit 2015 verstärkte Fluchtbewegung aus den Krisen- bzw. Kriegsländern Syrien, Afghanistan und Irak in die Länder Europas brachte eine weitere Dynamik im Bereich der Museumsarbeit mit sich. Doch vor allem die kleineren Museen tun sich schwer damit, den stark angewachsenen Wissensfundus für ihre Arbeit vor Ort gezielt zu nutzen. Die Weiterbildungsreihe „Museen als Schaufenster in die neue Welt“ setzte hier an und vermittelte zentrale Handlungsanforderungen und Herausforderungen der Museumsarbeit zum Thema Migration und Flucht. mehr Info

09. März | 2017 | Aktuelles

Vom 14. April bis zum 30. Juni 2017 verbringt Dr. Ludger Gailing, kommissarischer Leiter der Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“, einen Forschungsaufenthalt am Durham Energy Institute und am Department of Geography der Durham University. Dafür hat Gailing ein „Senior Research Fellowship“ der Durham University eingeworben, das vom COFUND-Programm der Europäischen Kommission (Marie Skłodowska-Curie Actions) finanziert wird. Der Aufenthalt ist Teil seines Habilitationsvorhabens mit dem Arbeitstitel „Reconfiguring Energy Spaces: The Role of Spatial Governmentalities and Competing Socio-Materialities“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. mehr Info

09. März | 2017 | Aktuelles

Die Leiterin der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“, Prof. Dr. Felicitas Hillmann, nahm am 22. und 23. Februar 2017 an einem Vorbereitungstreffen der deutsch-französischen Task-Force „Challenges of Heterogenous Societies“ in Paris teil. Die fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland wurden durch die Leibniz-Gemeinschaft nominiert, ihre fünf französischen Kolleginnen und Kollegen durch den CNRS (Centre national de la rechèrche scientifique). mehr Info

02. März | 2017 | Aktuelles
Land- und Immobilienmanagement – neue Herausforderungen in schrumpfenden und wachsenden Städten und Regionen

Die vom IRS mit-herausgegebene referierte Fachzeitschrift "Raumforschung und Raumordnung" bereitet ein Schwerpunktheft zum Thema „Land- und Immobilienmanagement – neue Herausforderungen in schrumpfenden und wachsenden Städten und Regionen“ vor. Autoren können bis zum 31. August 2017 Manuskripte einreichen. mehr Info

01. März | 2017 | Aktuelles

Im Dezember 2016 ist am IRS das European Training Network “Social Entrepreneurship in Structurally Weak Rural Regions: Analysing Innovative Troubleshooters in Action” (RurAction) gestartet. Nach dem Setup-Meeting im Januar werden derzeit die 10 Doktorandinnen und Doktoranden für das Netzwerk rekrutiert. Parallel dazu hat das Projekt seine Website gestartet, die in den kommenden dreieinhalb Jahren über das Projekt, seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie über Themen und Forschungsergebnisse berichten wird. mehr Info

01. März | 2017 | Publikation

In einer Zeit, in der urbanisierte Räume zur weltweit dominierenden Siedlungsform geworden sind, gewinnen die planerische Gestaltung städtischer Räume und deren Nutzung und Aneignung durch die Stadtbewohner zunehmend an gesamtgesellschaftlicher Relevanz. Städtische öffentliche Räume wurden in diesem Kontext im Verlauf des 20. Jahrhunderts geradezu zum Brennglas und Spiegel gesellschaftlichen Wandels. Planer und Politiker erkannten sie als entscheidenden strategischen Hebel für die Einwirkung auf die Stadtgesellschaft, Bürger besetzten sie in vielfältiger Weise als Lebensraum, und politische Bewegungen nutzten sie als Bühne und Kampfplatz. Die Planung und Aneignung städtischer öffentlicher Räume kann daher, so die Grundthese des Buches „Städtische öffentliche Räume“ , als ein Seismograph der Urbanisierungs- und Gesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts und bis hinein in die Gegenwart gelesen werden, wie zuletzt die Kämpfe um und in öffentlichen Stadträumen von Kairo über Istanbul bis Kiew überdeutlich gezeigt haben. mehr Info

17. Februar | 2017 | Aktuelles
Calls for Papers für den Deutschen Kongress für Geographie 2017

Die Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“ richtet zwei Fachsitzungen auf dem Deutschen Kongress für Geographie 2017 in Tübingen aus. Die vom kommissarischen Leiter der Forschungsabteilung, Dr. Ludger Gailing, geleiteten Sitzungen thematisieren „Geographien der Energiewende – Theorien und Methoden aus konstruktivistischer Sicht“ sowie „The Production of Space in the Context of Environmental and Infrastructural Governance“. Die Calls for Papers sind bis zum 31. März geöffnet. mehr Info

15. Februar | 2017 | Veranstaltung
Abschlusskonferenz des Projekts "New Regional Formations"

Am 8. und 9. Dezember 2016 fand in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft die Abschlusskonferenz des Forschungsprojekts „New Regional Formations“ statt. In dem Projekt untersuchten Forschungseinrichtungen aus Deutschland in Zusammenarbeit mit Partnern in den Küstenregionen Keta im Südosten Ghanas und Semarang im Norden Javas, Indonesien, den Zusammenhang von Umweltwandel und Migration. Beide Prozesse zeigen sehr spezifische Interaktionen zwischen globaler und lokaler Ebene: Globaler Klima- und lokaler Umweltwandel auf der einen Seite, regionale Migrationsmuster und internationale Diaspora auf der anderen Seite. mehr Info

14. Februar | 2017 | Aktuelles
Call for Papers für den Deutschen Kongress für Geographie 2017

Städte in Europa sind auf Zuwanderung angewiesen, um sich demographisch zu stabilisieren oder zu wachsen. In der Praxis entwickelt die Stadtpolitik aber kaum eigene Zuwanderungsstrategien. Warum? Welche Chancen und Widerstände gibt es in der Kommunalpolitik? Welche Kommunen sind Vorreiter für Zuwanderungsstrategien und mit welchem Erfolg? Zu diesen Fragen führt das IRS in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg eine Fachsitzung auf dem Deutschen Kongress für Geographie (30. September - 5. Oktober 2017, Tübingen) durch. Der Call for Papers ist bis zum 31. März geöffnet. mehr Info

01. Februar | 2017 | Aktuelles

Das European Training Network "Ruraction" (“Social Entrepreneurship in Structurally Weak Rural Regions: Analysing Innovative Troubleshooters in Action”) hat insgesamt 10 Promotionsstellen für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausgeschrieben. Die Stellen haben eine Laufzeit von 36 Monaten und beginnen zwischen September und November 2017. mehr Info

23. Januar | 2017 | Aktuelles

Stadtquartiere sehen sich immer stärker einem Wandlungsdruck ausgesetzt, der durch Entwicklungen von Warenproduktion, -konsumtion und -transport erzeugt wird. Die Bestellung und Lieferung von Waren hat enorm zugenommen und umfasst neben klassischen Waren des mittel- und langfristigen Bedarfs auch immer stärker die Versorgung mit Lebensmitteln. Die dadurch entstehenden kleinteiligen Sendungsstrukturen, aber auch das Mengenwachstum des Sendungsvolumens stellen eine Herausforderung für die Städte dar. Auf der einen Seite entstehen Umweltbelastungen durch den Schadstoffausstoß der Lieferfahrzeuge, zum anderen hemmen diese den Verkehrsfluss und erzeugen Gefahrensituationen. Das BMBF-Forschungsprojekt „Stadtquartier 4.0“ soll Auswege und Lösungsmöglichkeiten für Städte und Stadtquartiere aufzeigen und erproben. mehr Info

10. Januar | 2017 | Aktuelles

Im Oktober 2016 beendeten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“ das BMBF-Forschungsprojekt „Lösung von lokalen energiepolitischen Konflikten und Verwirklichung von Gemeinwohlzielen durch neue Organisationsformen im Energiebereich“ (EnerLOG). In dessen Rahmen haben sie gut drei Jahre lang Analysen von Energiekonflikten durchgeführt und daraus Vorschläge für die Implementierung der Energiewende auf lokaler Ebene entwickelt. Der Transfer der Ergebnisse in die Praxis war ein integraler Bestandteil des Projekts und bestimmte auch die Aktivitäten zum Projektabschluss. mehr Info

15. Dezember | 2016 | Veranstaltung

Vom 23. bis 25. November 2016 veranstaltete das DFG-Graduiertenkolleg 1913 „Kulturelle und technische Werte historischer Bauten“ sein zweites Querschnittskolloquium „Migration und Baukultur von der Antike bis zur Gegenwart“ am IRS. Es widmete sich den Auswirkungen von Migrationsbewegungen auf Architektur, Bautechnik und Städtebau. An Beispielen aus dem gesamten Spektrum der Geschichte wurde untersucht, wie sich das Bauwesen durch individuelle und kollektive Einwanderung, aber auch Eroberung und Unterwerfung verändert. Das IRS ist in Person von PD. Dr. Christoph Bernhardt Mit-Antragssteller des Graduiertenkollegs an der BTU Cottbus, das sich seit 2014 mit historischen Bauten im Spannungsfeld zwischen Kunst, Technik und Gesellschaft in unterschiedlichen Zeithorizonten und Kulturkreisen befasst. mehr Info

13. Dezember | 2016 | Veranstaltung
Wirtschaftsförderer im Dialog mit IRS-Wissenschaftlern

Während eines informellen Workshops tauschten sich am 5. Dezember 2016 in Erkner Vertreterinnen und Vertreter der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) und des Ministeriums für Wirtschaft und Technologie des Landes Brandenburg (MWE) mit Forschenden des IRS aus. Das Thema lautete: „Regionale Umsetzung des Clusterprozesses in Brandenburg: Stand, Erfahrungen, Perspektiven.“ Mit dieser Veranstaltung kam das IRS dem Wunsch der ZAB nach, ein Regionalgespräch vom Mai 2016 mit dem Fokus Open Region unter der Federführung der IRS-Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschafträumen“ zu vertiefen. mehr Info

12. Dezember | 2016 | Aktuelles

Seit September 2016 ist Prof. Dr. Suntje Schmidt S-Juniorprofessorin für Angewandte Wirtschaftsgeographie am Geographischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin. Als gemeinsam Berufene von IRS und HU Berlin ist sie weiterhin wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellvertretende Leiterin der Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ im IRS. mehr Info

27. November | 2016 | Publikation

Maßnahmen zum Umgang mit dem Klimawandel scheitern vielerorts nicht an technischen Möglichkeiten, sondern an sozialen und kulturellen Differenzen zwischen politischen und gesellschaftlichen Akteuren. Wissen über den Klimawandel wird weltweit unterschiedlich aufgenommen, dies zeigt nicht nur die wachsende Zahl von „Klimaskeptikern“. In einer umfangreichen Studie ist der Kulturwissenschaftler und Soziologe Dr. Thorsten Heimann diesen Unterschieden in der Wahrnehmung und Bewertung des Klimawandels auf den Grund gegangen. Er fand heraus, dass räumlich sehr differenzierte kulturelle Verarbeitungsmuster die Ursache für unterschiedliche Sichtweisen auf den Prozess sind – mit erheblichen Folgen für adäquate Maßnahmen. mehr Info

09. November | 2016 | Veranstaltung

Am 7. November 2016 veranstaltete die Arbeitsgruppe „Regionale Steuerung der Energiewende in Nordostdeutschland: Innovationen im Planungssystem?“ der Akademie für Raumforschung und Landesplanung in den Räumen des IRS einen Workshop. Dieser hatte zum Ziel, sich mit Innovationsbegriffen in der Forschung zu befassen und auf das Handlungsfeld der regionalen Steuerung der Energiewende zu übertragen. mehr Info

02. November | 2016 | Publikation

In den vergangenen 10 bis 15 Jahren sind vor allem in westlichen Industrieländern aber auch darüber zahlreiche Orte für kreatives Arbeiten, Basteln und Experimentieren aber auch für freischaffendes Arbeiten gegründet worden. Betreiber und Nutzer bezeichnen sich selbst oft als Teil von Gemeinschaften, die Individuen offenen Zugang zu Werkzeugen der analogen wie auch digitalen Produktion ermöglicht. Ziel des 2015 gestarteten BMBF-Projekts „Open Creative Labs in Deutschland“ ist es, diese Orte in den Metropolregionen Deutschlands zu identifizieren und hinsichtlich ihrer Typologisierung, räumlichen Verteilung und Bedeutung für Städte und Regionen zu analysieren. Erste Ergebnisse des Projekts sind nun in Form einer Broschüre erschienen. mehr Info

14. Oktober | 2016 | Feature

Angesichts wiederkehrender Finanz- und Wirtschaftskrisen, einer chronischen Austerität in zahlreichen Kommunen und Landkreisen, krisenhafter Erscheinungen infolge des demografischen Wandels, des Klimawandels, der globalen Migration und sozialer Polarisierungen stehen vor allem Städte und Regionen vor großen Herausforderungen. Hierfür sind neuartige Lösungsansätze gefragt, die zur Krisen-Robustheit beitragen oder, anders gesagt, Resilienz ermöglichen. Am IRS erforschen wir daher die Transformation von Städten und Regionen auch unter dem Aspekt von „Krisen und Resilienzen“. mehr Info

13. Oktober | 2016 | Feature

Im August 1876 wurde der Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner im Bayreuther Festspielhaus uraufgeführt. Wagner verarbeitete darin eine Reihe von Sagen und Mythen zu einem epochalen Bühnenwerk. Neben Siegfried und Brunhilde, Hagen und Etzel spielt ein Fluss eine tragende Rolle: Der Rhein, wo das sagenhafte Rheingold die Geschichte ins Rollen bringt. Wie es der Zufall will, ist das Jahr 1876 auch in gänzlich anderem Zusammenhang ein bedeutendes Jahr für den Rhein. Als der „Ring des Nibelungen“ Premiere feierte, endete einer der größten Landschaftseingriffe der jüngeren europäischen Geschichte: Zwischen 1817 und 1876 wurde der Oberrhein zwischen Basel und Mannheim um über 80 Kilometer (!) verkürzt. mehr Info

10. Oktober | 2016 | Publikation

Das vor kurzem erschienene Buch „Peripherisierung und Stadt“ von Dr. Manfred Kühn fasst die Ergebnisse mehrerer Forschungsprojekte des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung zusammen und gibt einen fundierten Einblick in die Abwärtsdynamiken von Städten, die mit Abwanderung, Abhängigkeit, Stigmatisierung und Abkopplung konfrontiert sind. Kühn systematisiert Peripherisierung als sozialräumlichen Prozess und verbindet vier Fallstudien mit etablierten Raumtheorien zur Peripherisierung. Das Buch ist in der Fachwelt exzellent aufgenommen worden: Eine Rezension in der Zeitschrift disP spricht von einem „sehr gelungenen Werk, das die Diskussion um städtischen Niedergang definitiv bereichert“. mehr Info

29. September | 2016 | Aktuelles

Im Jahr 1960 gewann die junge Architektin Iris Dullin-Grund den Wettbewerb für ein „Haus der Bildung und Kultur“ in Neubrandenburg. Zehn Jahr später wurde sie Stadtarchitektin der Stadt und behielt diese Position bis zur Wende. 1969 wurde sie zudem in das Plenum der Bauakademie der DDR gewählt. War Dullin-Grund damit ein herausragendes Einzelbeispiel für eine Frau, die es in der Männerdomäne Architektur geschafft hatte, oder ein Beleg für die Emanzipation der Frauen in der ehemaligen DDR? Beides ist korrekt, hat Historiker Dr. Harald Engler vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) herausgefunden. Seine Studie zur historischen Bedeutung von Architektinnen in der DDR ist kürzlich im Buch „Ideological Equals. Women Architects in Socialist Europe 1945-1989“ erschienen. mehr Info

15. September | 2016 | Aktuelles

Das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner hat ein „European Training Network“ im hoch kompetitiven „Marie-Sklodowska-Curie“ der Europäischen Union eingeworben. Ab Dezember 2016 werden – koordiniert vom IRS – insgesamt zwölf Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus sieben Ländern eine strukturierte Doktorandenausbildung anbieten. Die zehn Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen werden sich mit der Frage auseinandersetzen, welche innovativen Lösungen Sozialunternehmen bei Abstiegsprozessen ländlicher Räume in Europa anbieten können. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und ein Budget von 2,5 Mio. Euro. mehr Info

12. August | 2016 | Publikation

Umweltprobleme zählen nicht nur unbestritten zu den größten Herausforderungen unserer Zeit, sondern haben auch eine oft jahrhundertelange Vorgeschichte. Das Buch „Im Spiegel des Wassers“ von Christoph Bernhardt, Leiter der Historischen Forschungsstelle des IRS, liefert anhand der 200-jährigen Transformations- und Konfliktgeschichte in einer der am stärksten umgebauten Flussregionen Europas einen Beitrag zur transnationalen Umweltgeschichte. Ausgangspunkt ist die Begradigung des Flusslaufs zwischen Basel und Mannheim im 19. Jahrhundert, einer der größten Landschaftseingriffe der jüngeren europäischen Geschichte. mehr Info

10. August | 2016 | Publikation

Konflikte sind Chance für eine Neuausrichtung der Energieversorgung vor Ort und kein Hindernis. Mit diesem Aufruf an die Akteure der lokalen Energiewende fasst das Projekt EnerLOG die Ergebnisse aus drei Jahren empirischer Forschungsarbeit zusammen. Doch die Forscherinnen und Forscher des IRS belassen es nicht bei Appellen: In einer jetzt erschienenen Broschüre für die Praxis zeigen sie, wie sich selbst festgefahrene Konfliktsituationen konstruktiv lösen lassen. mehr Info

01. Juni | 2016 | Veranstaltung
Neue Perspektiven auf regionale Innovationspolitik im 41. Regionalgespräch

Innovationen gelten im Rahmen von Regionalpolitiken nach wie vor als Treiber für Wachstum. Mit Innovationen lassen sich sozial- und wirtschaftsräumliche Wettbewerbsvorteile erzielen. Doch braucht es inzwischen eine neue Sicht auf die Eckpfeiler einer zeitgemäßen Innovationspolitik. Seit mindestens zwei Jahrzehnten steht nämlich schon das Clustermodell Pate für Politiken der Innovationsförderung. Und das mit bestenfalls gemischtem Erfolg. Während des 41. Regionalgesprächs des IRS am 19. Mai 2016 diskutierten in Erkner Forschende und Praktiker deshalb unter dem Begriff ‚Open Region‘ aktuelle Schwerpunkte, Erweiterungen aber auch Probleme des Clusteransatzes. mehr Info

16. März | 2015 | Feature

Wer experimentiert, setzt für einen bestimmten Zeitraum die hergebrachten Rahmenbedingungen außer Kraft und sucht nach Erklärungen außerhalb der bisher bekannten Muster. Sowohl das Neuartige als auch das Temporäre scheinen – über alle Wissenschaften und Handlungskontexte hinweg – bestimmende Merkmale eines Experiments zu sein. Wie ein Experiment im städtischen Kontext aussehen kann und welche Bedeutung Innovationswille und zeitliche Befristung haben, erklärt Thomas Honeck im Gespräch mit Jan Zwilling am Beispiel eines Forschungsprojekt zu Zwischennutzungen. mehr Info

10. November | 2014 | Veranstaltung

Auf einem Workshop mit (zum Teil internationalen) Vertretern aus Regionalpolitik, Innovationsförderung und Wirtschaft am 07. November 2014 haben Wissenschaftler der Forschungsabteilung "Dynamiken von Wirtschaftsräumen" diskutiert, wie sich ihre Forschungsergebnisse nutzbar machen lassen für eine innovationsorientierte Regionalpolitik oder eine regionsbezogene Innovationspolitik. Abteilungsleiter Prof. Dr. Oliver Ibert und seine Mitarbeiter stellten ein Thesenpapier zur Diskussion, das genau auf dieses Spannungsfeld fokussiert: Wie können Innovationen, die immer weniger räumlich fixiert sind, organisiert und gefördert werden von Akteuren, die an ein bestimmtes Territorium wie eine Kommune, einen Landkreis oder ein Bundesland gebunden sind? mehr Info

Aktuelle Veranstaltungen

IRS in den Medien

Befragung zu Naturgefahren
(Märkischer Sonntag, 20.05.2017)
Forscher nehmen Treptitz ins Visier. Ab morgen Befragung des Leibniz-Instituts
(, 28.03.2017)
Abschied von der Zentrum-Peripherie-Debatte
(IfL-Nachrichten, 16.05.2017)
Kritisch Denken und Zeichnen
(Bauwelt, 07.03.2017)
Forscher nehmen Treptitz ins Visier
(Oschatzer Allgemeine, 28.03.2017)