Aktuelles Leitprojekt

Das Leitprojekt "Sozialräumliche Transformationen in Berlin-Brandenburg 1980 - 2000" beschäftigt sich mit der welthistorischen Disruption von 1989/90 in ihren politisch-gesellschaftlichen Ursachen und Folgen in Berlin-Brandenburg. mehr info

Aktuelle Drittmittelprojekte

Die interdisziplinäre Sommerschule richtet sich an 15 Studierende (mit Bachelor- und Masterabschluss) aus den Bereichen Geschichte, Stadtforschung, Architektur, Politikwissenschaften und anderen verwandten Bereichen. Ihr Ziel ist es, Studierenden einen detaillierten Einblick in das Forschungsfeld „sozialistische Stadt“ in vergleichender und transnationaler Perspektive zu ermöglichen. Einerseits sollen in der Diskussion mit Experten*innen verschiedene Aspekte wie Stadtplanung, Architektur, Wohnen und soziale Infrastruktur, aber auch Denkmalpflege und staatliche Gewalt erarbeitet und diskutiert werden. Der letzte Teil der Sommerschule wird sich zudem mit dem Erbe und der Erinnerung der sozialistischen Städte befassen. Andererseits sollen die gewonnen Erkenntnisse durch die Präsentation eigener Studien sowie in Exkursionen vertieft werden. mehr info

In diesem Projekt sollen anhand eigener Bestände der Wissenschaftlichen Sammlungen und mit Hilfe verschiedener Pilotnutzer*innen Prozesse und ein Produkt zur einfachen Digitalisierung, Erschließung und Veröffentlichung von Beständen kleinerer, spezialisierter Archive entwickelt werden, deren personelle und finanzielle Möglichkeiten eine flächendeckende Digitalisierung selten zulassen. In Verbindung von Citizen-Science-Ansätzen mit Technologien des Semantic Web sollen kostenlose Ressourcen wie Wissen, Engagement und Zeit interessierter und fachkundiger Nutzer*innen gewonnen und diese in die Erschließung, insbesondere die Beschreibung und Verschlagwortung von Sammlungsbeständen einbezogen werden. So sollen bisher unzugängliche kulturelle Schätze gehoben und schon in der frühen Phase der Erschließung für Bildung, Forschung und Öffentlichkeit nutzbar gemacht werden. Im Ergebnis soll ein unbürokratisch zugängliches Open-Source-Produkt in Form einer zentralen Wissens- und Kommunikationsplattform mit verschiedenen Zusatzmodulen stehen, die sowohl eine Erschließungsarbeit als auch eine Moderation und Qualitätskontrolle gewonnener Daten und Inhalte ermöglicht. mehr info

Städte, die vom Zweiten Weltkrieg betroffen waren, mussten angesichts der drohenden oder realen Bombenkatastrophe ihr städtisches Selbstverständnis neu bestimmen und eine Revision ihres Baubestandes vornehmen. Dabei spielten Karten und Kartierungen eine besondere Rolle. Der Forschungsverbund „Kartieren und Transformieren. Interdisziplinäre Zugriffe auf Stadtkarten als visuelles Medium urbaner Transformation in Mittel- und Osteuropa, 1939-1949“ erforscht Funktionen der Stadtkarten in Transformationsprozessen für ausgewählte Städte in Mittel- und Ostmitteleuropa in interdisziplinärer Zusammenarbeit aus der Perspektive der Geistes- und Ingenieurwissenschaften, Sozialgeographie sowie Informatik. Das Teilprojekt am IRS vereint heterogene und wenig erforschte Datensätze, Karten und Archivmaterial, um die Transformation ausgewählter Städte in Ostdeutschland und im kommunistischen Polen zu untersuchen. mehr info

Das Forschungsprojekt „Städtische Authentizität“ untersucht, wie seit dem Zweiten Weltkrieg bis heute in europäischen Stadtgesellschaften über öffentliche Debatten, mediale Präsentationen und städtebauliche Praktiken bestimmte Teile des Bauerbes in Wert gesetzt und „authentisiert“ wurden. „Authentizität“ als scheinbar „echte“, „reine“ und „wahre“ Eigenschaft von Personen, Objekten und Praktiken ist in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen öffentlichen Diskurs geworden. Die Frage nach Authentizität löst zahlreiche Debatten über den Umgang mit dem kulturellen Erbe und kulturellem Wandel aus und wurde zu einem zentralen Forschungsfeld in den Geisteswissenschaften. Von den Theater- und Museumswissenschaft über die Denkmalpflege bis hin zu den Geschichtswissenschaften streiten Wissenschaftler darüber, auf welche Weise Authentizität den kulturellen Wandel in modernen Gesellschaften sichtbar macht und auslöst. mehr info

Global construction companies impact our futures. Beyond the edifices and infrastructures they construct, they also fundamentally influence governmental development aid policies, or dislocate people to build a new dam, for example. Yet the role of these major global players and their persistent presence in different world regions has barely been reflected upon. Our project investigates how major German construction companies conquered markets and spaces, thereby cementing their presence in different regions of the Global South, and it will trace the footprints left behind, long after the dust of the construction sites settled. It draws on the observation that it is impossible to fully understand the complexity of the built environment in these regions without acknowledging and analysing the role of construction companies such as HOCHTIEF AG or Bilfinger Berger as actors, stakeholders, transnational legal entities and major driving forces in the processes of globalised construction business. However, in previous bodies of research this perspective has been overlooked, except for rare exemptions. mehr info

Architektonische und städtebauliche Planung war in der DDR in Planungskollektiven organisiert, die dem Institutionssystem der DDR entsprechend in volkseigene Planungsbetriebe integriert waren freiberufliche Architekten gab es nur noch in verschwindend geringer Anzahl. Das Projekt untersucht diese Planungskollektive in ihrer administrativen Einbettung und Funktionsweise im politischen System einerseits und in Hinblick auf die künstlerischen Produktionsweisen und das Selbstverständnis der Architekten im Kollektiv andererseits. mehr info

Welche Rolle spielten Städtebau und Wohnverhältnisse für die friedliche Revolution in der DDR 1989? War der rasante und großflächige Verfall großer Altstadtgebiete bei gleichzeitiger und einseitiger Dominanz des industriellen Plattenbaus ein motivierender Faktor für Bürgerbewegungen? Das vom BMBF geförderte Projekt „StadtWende“ der Historischen Forschungsstelle, das im Januar 2019 mit einer Laufzeit von vier Jahren startete, will diese Frage gründlicher als bisher möglich untersuchen. mehr info

Aktuelle Qualifizierungsprojekte