Ob Stuttgart 21, Windenergieanlagen oder Bebauungspläne in wachsenden Großstädten: Die räumliche Planung ist verstärkt mit Konflikten konfrontiert. Dabei geraten die klassischen Formen der Bürgerbeteiligung an ihre Grenzen. Konflikte werden zunehmend in die direkte Demokratie oder Gerichte verlagert. Ziel dieses Projektes ist es, vorhandene Planungstheorien weiter zu entwickeln, indem rationale, kommunikative und agonistische Planungstypen im Umgang mit Konflikten unterschieden und Planungskonflikte an empirischen Fallbeispielen in der Praxis untersucht werden. Dazu zählen: Hamburg-Pergolenviertel und Berlin- Lichterfelde-Süd, Freiburg-Dietenbach und Bremen-Rennbahngelände sowie der Uferwegkonflikt Potsdam-Griebnitzsee. Die Ergebnisse werden in einer Monographie im transcript Verlag im Jahr 2026 publiziert.
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