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_Neue Möglichkeiten für Forschung und Archive _Zeitzeugen in der DDR-Stadtgeschichtsforschung _Facebook als Forum für Bauerbe-Debatten _Authentisierung erforschen und erlebbar machen _Citizen Science in der Archivarbeit

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Raumbezogene Sozialforschung

Das IRS erforscht die Raumbezüge und Raumkontexte sozialen Handelns in ihrer Prozesshaftigkeit und ihrer historischen Dimension mit sozialwissenschaftlichen Methoden. In besonderem Fokus stehen die soziale Konstruktion von Räumen und handlungstheoretische Zugänge.

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Der Forschungsschwerpunkt untersucht, wie Räume durch interaktives, innovatives, kreatives, wissensbasiertes und unternehmerisches Handeln geschaffen und verändert werden. Er fokussiert dabei das komplexe Zusammenwirken von zivilgesellschaftlichen, öffentlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren.

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Der Forschungsschwerpunkt analysiert die politische Aushandlung, planerische Gestaltung und Transformation der sozialen und räumlichen Entwicklung von Städten und Regionen. Er untersucht dabei vor allem die Governance von zunehmend unsicheren, komplexen und mehrdeutigen Problemsituationen.

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Der Forschungsschwerpunkt befasst sich mit der Gestaltung, Planung und Aneignung von Räumen in der neueren Geschichte. Aktuell stehen dabei die Geschichte der Urbanisierung, die Architektur- und Städtebaugeschichte der DDR, die Bedeutung von Materialität im historischen Wandel der gebauten Umwelt sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Raumentwicklung im Mittelpunkt des Interesses.

Aktuelles

06. Februar | 2023
Diskussions-Panel beleuchtete Kooperation von Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung in Krisenzeiten

Täglich vermelden die Nachrichten, wie soziale Räume immer verletzlicher werden. Es sieht so aus, als sei ein Zeitalter der Krisen angebrochen. Die COVID-19-Pandemie, das Hochwasser im Ahrtal, der Ukrainekrieg oder die Explosion im Berliner Grunewald. Krisen sind mit einprägsamen Bildern als Brennpunkte öffentlicher Wahrnehmung und Aufmerksamkeit inzwischen allgegenwärtig. Für Verantwortliche in Politik und Verwaltung bringt das ein Umdenken im Handeln mit sich. Sie operieren zunehmend im Krisenmodus, in welchem bisher praktizierte Zuständigkeiten an Grenzen stoßen und Verwaltungsroutinen versagen. mehr Info

25. Januar | 2023
#BloggingIRS: neuer Beitrag online auf dem Innovation Hub 13 – fast track to transfer-Blog

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IRS schreiben immer öfter auch für Blogs und leisten damit Debattenbeiträge an der Schnittstelle von Fachöffentlichkeiten und breiterer Online-Öffentlichkeit. Diese Beiträge sammeln wir unter dem Hashtag #BloggingIRS auf Twitter und in Einzelfällen auch auf der IRS-Website. mehr Info

20. Januar | 2023

Ob Proteste gegen Großprojekte, Windenergieanlagen oder Bebauungspläne in wachsenden Großstädten – die räumliche Planung ist heute verstärkt mit Konflikten konfrontiert. Die Planungsakteure stehen dabei vor einem Dilemma: Einerseits wird die Beschleunigung von Verfahren gefordert, um gemeinwohlorientierte Ziele wie Klimaschutz, Energiewende und Wohnungsbau zu erreichen. Andererseits steigen die Ansprüche an die Partizipation der Öffentlichkeit. Dabei geraten die bisherigen Formen der Bürgerbeteiligung an ihre Grenzen. Denn höhere Stufen der Beteiligung oder direktere Demokratieformen wie Bürger- bzw. Volksentscheide tragen oft nicht zur Befriedung von Konflikten bei, sondern können diese verschärfen. mehr Info

20. Dezember | 2022
21st IRS International Lecture on Society and Space with Sami Moisio, University of Helsinki

The 21st International Lecture of the IRS addressed the topic of the ‘Colonial Geopolitics of the „Global“ Knowledge Economy’. In the talk, Professor Sami Moisio of the University of Helsinki proposed to debunk economic centered perspectives on the knowledge economy by advancing a geopolitical understanding of the knowledge economy as a political productive ‘technology-force’. Or in other words: as a performative vision of the future which valorizes certain types of knowledge as key drivers of economic growth. This is an important lens to look through, as it can help to highlight how the distribution and control of knowledge underlying the expansion of capitalism – through high technology sectors, start-up entrepreneurs, universities, consultancies, international organizations, nation states, local states etc. – is geographically unevenly distributed. mehr Info

19. Dezember | 2022

Dr. Anika Noack war von 2009 bis 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der ehema-ligen IRS-Forschungsabteilung Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum. Sie leitet heute das Referat FWD 6 „Transformation“ im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), das dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) zugeordnet ist. Ihr Referat hat die Aufgabe, die vom Strukturwandel betroffenen Braunkohleregionen im Lausitzer, im Rheinischen und im Mitteldeutschen Revier durch Forschung, Analysen und Beratung bei der Gestaltung eines vorbildhaften Transformationsprozesses hin zu mehr Klimaschutz und einer modernen Wirt-schaftsstruktur zu begleiten. Dabei gilt es zunächst, die Ausgangssituationen der Braunkohlereviere bezüglich ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede auch im in-ternationalen Vergleich anhand systematischer Kriterienkataloge zu erfassen. mehr Info

Neue Publikationen

20. Januar | 2023
Ein neues forschungsbasiertes Praxis-Handbuch zeigt, wie es gehen kann

Unter Beteiligung des IRS hat das Verbundprojekt StadtumMig zum Abschluss der ersten Projektphase ein Online-Handbuch veröffentlicht. Der Titel lautet: „Vom Stadtumbauschwerpunkt zum Einwanderungsquartier. Herausforderungen und Perspektiven für ostdeutsche Großwohnsiedlungen“. Das Handbuch vermittelt zentrale Forschungs- und Arbeitsergebnisse aus den drei Partnerkommunen Schwerin, Halle (Saale) und Cottbus. In erster Linie richtet es sich an Praktiker*innen in Kommunen mit vergleichbaren Problemstellungen. Es geht um die Weiterentwicklung und Qualifizierung von Stadtgebieten, die sich aus Stadtumbau- zu Einwanderungsquartieren entwickelt haben. mehr Info

13. November | 2022

Große Teile der Altbaubestände in der DDR befanden sich in den späten 1980er-Jahren in katastrophalem Zustand. Der Staatsführung gelang es nicht, diese innerstädtischen Altbauquartiere großflächig zu erhalten. Gegen diesen Verfall kämpften in den letzten Jahren der DDR Bürgergruppen, die zumeist unter dem Dach der Kirche oder des Kulturbundes agierten. Das Wirken dieser Bürgergruppen sowie weiterer Reformakteure, ihre Erfolge sowie der Umgang mit ihnen und den Altstädten in der Transformationszeit nach 1989 werden in einem Sammelband analysiert, der von Harald Engler mit herausgegeben wurde und bei dem weitere IRS-Mitarbeiter*innen des Projekts „Stadtwende“ beteiligt waren. mehr Info

22. September | 2022

Der Klimawandel wird nicht überall gleich wahrgenommen, verstanden und bewertet. Entsprechend unterscheiden sich die Praktiken des Umgangs damit erheblich. Solche klimakulturellen Unterschiede finden sich heute weniger zwischen Nationalstaaten als zwischen verschiedenen Akteursgruppen und sozio-politischen Koalitionen. Ein neuer Sammelband, der von Thorsten Heimann, Jamie Sommer, Margarethe Kusenbach und Gabriela Christmann herausgegeben wird, richtet den Blick auf solche „klimakulturellen Formationen“ sowie ihre große Vielfalt in Nordamerika und Europa: von Kulturen der Klimaanpassung in ländlichen Räumen Südeuropas und bei der indigenen Bevölkerung Nordeuropas zu kulturspezifischen Strategien für mehr Klimaschutz in deutschen Städten oder in den Südstaaten der USA. mehr Info

Weitere Publikationen