03. Dezember | 2026

Klimaanpassung in Kleinstädten: Wie gelingt sie sozial gerecht?

61. Brandenburger Regionalgespräch

 

Die Folgen des Klimawandels treffen Menschen nicht alle gleich: Wie sehr Einzelne unter Hitze leiden und sich vor ihr schützen können, hängt auch davon ab, wie sie wohnen, arbeiten und Zugang zu Gesundheits- und sozialer Grundversorgung haben. Klimaanpassung ist deshalb immer auch eine sozialpolitische Frage.

Als kommunale Querschnittsaufgabe lässt sich Klimaanpassung nicht isoliert in einem Amt lösen – dafür sind die Ursachen der ungleichen Betroffenheit zu vielfältig. Gefragt ist das Zusammenspiel von Klima-, Sozial-, Gesundheits-, Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik. Patentrezepte gibt es nicht, da sich Bedürfnisse, Ressourcen und Zuständigkeiten von Ort zu Ort unterscheiden. Mit begrenzten finanziellen und personellen Mitteln stehen Kleinstädte wie Erkner vor einer doppelten Herausforderung: Sie müssen Klimapolitik aktiv vorantreiben und zugleich darauf achten, dass bestehende soziale Ungleichheitennicht weiter verschärft werden.

Wie kann eine soziale Klimaanpassung aussehen und unter diesen Bedingungen gelingen? Darüber wollen Forschende des IRS beim Brandenburger Regionalgespräch mit Menschen aus der Stadtgesellschaft, Verwaltung und Praxis ins Gespräch kommen. Gemeinsam wollen sie diskutieren:

  • Wo und für wen werden die sozialen Folgen des Klimawandels in Erkner bereits heute sicht- und spürbar?
  • Welche Instrumente und Strategien im Umgang mit dem Klimawandel haben sich in Kleinstädten bewährt?
  • Wie kann Klimaanpassung im Gemeinwesen gestaltet werden, ohne soziale Ungleichheiten zu verstärken?

Neben Einblicken aus Forschung und Praxis bietet die Veranstaltung Raum für Austausch, Diskussion und gemeinsame Reflexion und richtet sich an kommunale und gesellschaftliche Akteur*innen aus Erkner und der Region sowie an alle, die sich für eine sozial gerechte Stadtentwicklung interessieren.
Wir laden Sie herzlich zum Mitdiskutieren ein. Um Anmeldung wird gebeten. 

Podiumsgäste:

  • Carina Stein (Teamleiterin Stadtplanung, Erkner)
  • Dr. Julia Teebken und PD Dr.Wolfgang Haupt (Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung, Erkner)
  • Maxie Wollschläger (Leiterin des Bereiches Sozialplanung und Controlling, Landkreis Oder-Spree)
  • N.N.

Moderation: Anika Posselius

Kontakt

Referentin Strategische Vernetzung und Ko-Kreation

Angaben zur Veranstaltung

Datum und Uhrzeit
Donnerstag, 3. Dezember 2026
14.00 -17.00 Uhr

Veranstaltungsort
Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS)
Konferenzraum
Flakenstraße 29-31
15537 Erkner

Anmeldung

Die Anmeldung ist demnächst möglich