Nachwuchsforschungsgruppe

Wert und Bewertung im Strukturwandel

Die Nachwuchsforschungsgruppe untersucht, wie das „Neue“ und das „Alte“ in regionalen Transformations- und Strukturwandelprozessen ausgehandelt, bewertet und räumlich wirksam werden. Transformationsprozesse, etwa im Rahmen des Kohleausstiegs, der Dekarbonisierung von Industrien oder des technologischen Wandels, bringen tiefgreifende Veränderungen und Herausforderungen für Regionen mit sich. In der Nachwuchsforschungsgruppe sind wir daran interessiert, wie neue Ideen, Technologien und Organisationsformen entstehen, ausgewählt, gesellschaftlich legitimiert und wirksam werden. Gleichzeitig untersucht die Gruppe auch, wie das Alte, beispielsweise bestehende Praktiken und Wissensbestände, entwertet werden, an Bedeutung verlieren oder aktiv verlernt werden können. Die Gruppe versteht dies als einen Prozess des „Future(un)making“, also des gleichzeitigen Entstehens, Erhaltens und Auflösens von verschiedenen Zukunftsbildern und -vorstellungen. Der Fokus der Gruppe liegt insbesondere auf den damit verbundenen Aushandlungs-, Be- und Entwertungsprozessen in unterschiedlichen Regionen und Kontexten, etwa in der Regional- und Kommunalplanung, in Unternehmen oder in zivilgesellschaftlichen Initiativen.

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