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Visionen und Realitäten urbaner Auto(im)mobilität - Interdisziplinäre Perspektiven
Vortragsreihe
Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts sind der Energie- und Ressourcenverbrauch, der CO2- und Schadstoffausstoß, die Flächenversiegelung und die globalen Oberflächentemperaturen massiv angestiegen. Die Massenmotorisierung war ein entscheidender Faktor in diesem Prozess. Ermöglicht wurde die durchgreifende Automobilisierung durch den (Aus-)Bau immobiler Verkehrsinfrastrukturen, wie Tankstellen, Straßen, Brücken oder Parkplätzen, welche urbane aber auch ländliche Lebenswelten massiv umgestalteten und bis heute prägen.
Die Vorlesungsreihe nimmt die „Visionen und Realitäten urbaner Auto(im)mobilität“ in interdisziplinärer Perspektive in den Blick. Indem die infrastrukturellen Bedingungen der Automobilisierung und ihre Wirkung im urbanen Raum untersucht werden, soll zugleich die Frage adressiert werden, wie Infrastrukturen individuelle Mobilitätsmuster prägten, automobile Fortbewegung nahelegten und andere Formen erschwerten. Damit soll die Vorlesungsreihe die gegenwärtigen Debatten über die Verkehrs- und Mobilitätswende informieren.
Termine der Vortragsreihe
13.10.2026
Henry Grabar (Boston)
Parking Fight: How Parking Explains America
10.11.2026
Andreas Knie (WZB)
Der Abspann läuft – vom Einstieg in den Ausstieg aus dem Auto
01.12.2026
Katharina Manderscheid (Universität Hamburg)
Das Auto im Kopf und im gebauten (Stadt-)Raum
19.01.2027
Peter Merriman (Aberystwyth University)
Kinaesthetics, Driving and the Architectures of the Modern Road
26.01.2027
Mimi Sheller (Worcester Polytechnic Institute)
Re-commoning Automobility: Unlocking Energy from Mobility Infrastructure
09.02.2027
Keller Easterling (Yale University)
The Mix is All: Switching protocols in transportation networks