Anastasia Betsa
Wissenschaftlerin | Zeitgeschichte und Archiv

Anastasia Betsa ist seit November 2024 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im neuen Leitprojekt des Forschungsschwerpunkts „Zeitgeschichte und Archiv“ mit dem Arbeitstitel „Boden. Ein historisch belastetes Konzept neu denken“ beschäftigt. Im Rahmen dieses Projektes arbeitet sie an ihrem Dissertationsvorhaben zu der transnationalen Zirkulation von Bodenkonzepten und deren räumliche Auswirkungen.

Zuvor studierte Anastasia Betsa Architektur im Bachelor und Master an der RWTH Aachen und im Masterstudiengang Historische Urbanistik an der Technischen Universität Berlin. Sie arbeitete in verschiedenen Architekturbüros in Aachen und Rotterdam und war seit 2022 als Hilfskraft am Forschungsschwerpunkt „Zeitgeschichte und Archiv“ tätig. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie den Einfluss eines deutschen Bauunternehmens auf das urbane Imaginäre von Buenos Aires in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. 

Projekte

Leitprojekt

Raum lässt sich nicht ohne Boden denken und Boden nicht ohne Raum. Daher rückt das Leitprojekt „Geschichte von unten – revisited“ den Boden in den Mittelpunkt historischer Forschung: als einen zentralen, bislang aber vernachlässigten Aspekt. Boden wird dabei als eine offene, historisch gewachsene und umkämpfte Kategorie verstanden, die sich analytisch nicht auf eine Dimension reduzieren lässt. Im Projekt wird partizipativ ein Glossar erarbeitet, das die Bedeutung und Verwendung des Begriffs „Boden“ im historischen Wandel dokumentiert. mehr Info

Ausgewählte Vorträge

2025
Grounding Buenos Aires (1875–1940)

GUHP2 Berlin: Stretching the Limits of Global Urban History

11. Juli | 2025
Center for Metropolitan Studies, Technische Universität Berlin, Berlin, Deutschland