Drittmittelprojekt

Digitales Planen und Arbeiten mit KI: Zur Konstruktion von Orten

Forschungsschwerpunkt: Ökonomie und Zivilgesellschaft

Projektleitung im IRS: Dr. Vivien Sommer

Projektteam: Isabel Herrle

Verbundpartner: Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (Koordination) Technische Universität Berlin

Förderorganisation: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Laufzeit: 01/2026 - 12/2029

Das Teilprojekt B01 ist an den thematischen Schwerpunkt „Räume digitaler Mediatisierungen“ des DFG-Sonderforschungsbereichs 1265 „Re-Figuration von Räumen“, der an der TU Berlin koordiniert wird, angegliedert. Es untersucht die Refiguration von Räumen im Kontext digitaler Planungsstrategien mit besonderem Fokus auf die Rolle von Künstlicher Intelligenz.

Im Zentrum der dritten Förderphase steht die systematische Analyse der Raumfigur des Ortes und die Frage, wie durch Künstliche Intelligenz gestützte Planungsprozesse Ortsidentitäten prägen und verändern. Dabei rückt die Untersuchung der Räumlichkeiten von Künstlicher Intelligenz in den Vordergrund, verstanden als Zusammenspiel von algorithmischen Verfahren, planerischen Praktiken und sozialen Aushandlungsprozessen. Fallstudien in urbanen Kontexten wie New York und Lagos sowie in ländlichen Regionen Chiles verbinden qualitative Methoden wie Expert*inneninterviews und ethnografische Beobachtungen mit Sekundäranalysen aus den vorangegangenen Projektphasen und anderen Teilprojekten.

Während die erste und zweite Förderphase die Grundlagen geschaffen haben, indem sie städtische und ländliche Räume im digitalen Wandel untersucht und Spannungsverhältnisse in der Konstruktion von Ortsidentitäten aufgezeigt haben, zielt die dritte Phase auf eine vertiefte theoretische und empirische Durchdringung der Rolle von Künstlicher Intelligenzen und der Systematisierung der Konstruktion von Ortsidentitäten in der Refiguration von Räumen ab.