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Resiliente Stadtlandschaften: Hitze mindern, Wasser halten, Vielfalt stärken
Städte sind in zunehmenden Maßen von den Folgen des Klimawandels betroffen. Steigende Temperaturen, sinkende Niederschläge und häufigere Extremwetterereignisse führen zu neuen Herausforderungen. Gefragt sind innovative Konzepte zur Flächengestaltung, die gleichzeitig zur städtischen Kühlung beitragen, die Aufenthaltsqualität für Bürger*innen steigern und ein lokales Regenwassermanagement ermöglichen.
Das Projekt „UCR Trialogue – Urban Climate Resilience Trialogue“ wird über einen Zeitraum von drei Jahren gemeinsam mit den Städten Erkner und Zielona Góra (Polen) Ansätze zur klimaresilienten Gestaltung städtischer Grünflächen entwickeln und erproben. Ziel ist es, herauszufinden, inwiefern die Widerstandsfähigkeit gestärkt und damit ein wirksamer Beitrag zur Klimaanpassung geleistet werden kann. Im Mittelpunkt des Projektes steht ein Trialog zwischen Kommunen, Wissenschaft und Bürger*innen.
Die Konferenz bildet den Projektauftakt und lädt mit einer Podiumsdiskussion sowie einer anschließenden Stadtbegehung in Erkner dazu ein, folgende Fragen zu diskutieren:
• Welche Erfahrungen wurden bei der Umgestaltung von städtischen Flächen bislang gemacht?
• Wo liegen die Herausforderungen der nächsten Jahre und was steht dringend an?
• Welchen Beitrag kann das Projekt „UCR Trialogue“ leisten?
Es sprechen: Prof. Dr. Wolfgang Haupt (IRS), Clemens Wolter (Stadt Erkner), Dr. Anke Bytomski-Guerrier (The Future Living), Dr. Katarzyna Sitko (Instytut Ekologii Terenów Uprzemysłowionych) und Prof. Dr. Anna Bazan-Krzywosza (University of Zielona Gora)
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Polnisch in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS), der Wohnungsgesellschaft Erkner MbH, dem Instytut Ekologii Terenów Uprzemysłowionych (IETU) und der University of Zielona Gora statt.