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19. Werkstattgespräch zur DDR-Planungsgeschichte
Seit drei Jahrzehnten organisiert das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner Werkstattgespräche zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR. Inzwischen sind diese Gespräche zu einem zentralen Forum der Diskussion über dieses Themenfeld geworden. Es dient als Ort des Austauschs über neue fachwissenschaftliche Forschungsarbeiten jüngerer und etablierter Kolleg*innen sowie zum Gedankenaustausch zwischen Fachwissenschaftler*innen und Zeitzeug*innen. Das 19. Werkstattgespräch wird am Donnerstag und Freitag, den 18. und 19. Juni 2026, in Erkner stattfinden. Es wird in Kooperation mit Prof. Dr. Sylvia Claus (BTU Cottbus/Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung | Kunstgeschichte), Prof. Dr. Stephanie Herold (TU Berlin/ISR, Professur für Städtebauliche Denkmalpflege und urbanes Kulturerbe), Prof. Dr. Daniela Spiegel (Bauhaus-Universität Weimar/Professur Denkmalpflege und Baugeschichte) sowie Prof. Paul Zalewski (Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder/Kulturwissenschaftliche Fakultät) durchgeführt.
In diesem Jahr wird ein besonderer Fokus auf dem zivilgesellschaftlichen Engagement für den Erhalt von Bauten der Ostmoderne der DDR gelegt. In Vorträgen mit Rückblick auf den Umgang mit der Ostmoderne und aktuellen gesellschaftlichen Interventionen von Bürger*innen in Dresden und Berlin wird dieses gesellschaftlich relevante Thema in einer Podiumsdiskussion mit Akteur*innen von Bürgergruppen sowie Experten intensiver erörtert. Weitere spannende Themen sind der Umgang mit Altbauquartieren und Altstädten in der DDR, biografische Zugriffe sowie internationale Zusammenhänge der DDR-Planungsgeschichte insbesondere mit Südamerika.
Das 19. Werkstattgespräch wird wiederum in hybrider Form durchgeführt: eine begrenzte Zahl von Teilnehmer*innen kann die Vorträge live-physisch vor Ort erleben und alle Interessierten haben die Möglichkeit, auf digitale Weise den Vorträgen zu folgen und mit zu diskutieren.
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