Sarah Lisa Day
Sarah Day ist wissenschaftliche Dokumentarin und arbeitet seit Februar 2026 im DFG-Projekt „Der Wert der DDR-Architektur“ im Forschungsschwerpunkt „Zeitgeschichte und Archiv“.
Von 2019 bis Juni 2022 war sie als Dokumentarin im BMBF-Projekt „StadtWende“ im Forschungsschwerpunkt „Zeitgeschichte und Archiv“ tätig. In diesem Projekt entwickelte und modellierte sie die zugehörige Webseite stadtwende.de, wobei sie die Daten der Verbundpartner bündelte, aufbereitete und visuell darstellte. Im Anschluss (2022–2023) war sie als wissenschaftliche Referentin für die Nationale Forschungsdateninfrastruktur e.V. im BMBF-Projekt „Datenkompetenz in NFDI“ tätig, wo sie einen Überblick über die Anforderungen an Weiterbildungsangebote in den Bereichen Data Literacy und Data Science für Wissenschaftler*innen erarbeitete.
Sie hat einen Bachelorabschluss in Museumskunde von der Hochschule für Technik und Wirtschaft mit dem Schwerpunkt auf Museumsdatenbanken im Internet. Ihren Master absolvierte sie im Fachbereich Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, wobei ihre Abschlussarbeit die Qualitätsbeurteilung von Metadaten in den digitalen Geisteswissenschaften behandelte.
Ihr Schwerpunkt liegt unter anderem auf der Umsetzung von Projekten, bei denen sie digitale Präsentationsmöglichkeiten für Webauftritte entwickelt und sich mit der Modellierung, Strukturierung und Qualität von Daten auseinandersetzt. Dabei spielt auch das Forschungsdatenmanagement eine zentrale Rolle, insbesondere in Bezug auf die nachhaltige Aufbereitung und Archivierung von wissenschaftlichen Daten.