Paul Seidel
Wissenschaftler | Politik und Planung

Seit Juni 2025 ist Paul Seidel als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsschwerpunkt „Politik und Planung“ in der Forschungsgruppe „Stadtentwicklungspolitiken“ tätig. Im Kontext des neuen Leitprojektes „Urbane Wärmewende“ befasst er sich mit der Untersuchung von Großwohnsiedlungen.

Paul Seidel hat seinen Bachelor in Europäischer Ethnologie und Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin absolviert. Den Master of Arts in Soziologie mit den Schwerpunkten Planungs- und Stadtsoziologie erwarb er an der Technischen Universität Berlin. Gegenstand seiner Masterarbeit waren Fallstudien historischer Autenthentisierung in angespannten Wohnungsmärkten in Berlin. Parallel zu seinem Studium war er unter anderem an der Humboldt-Universität als wissenschaftlicher Mitarbeiter im „Stadtlabor für multimodale Anthropologie“ tätig und später am Leibniz-Institut für raumbezogene Sozialforschung (IRS) an Forschungsprojekten wie „Sozialräumliche Disparitäten und Ausgleichspolitiken in Städten der DDR und der BRD“ oder „Urban Authenticity“. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete Paul Seidel bis 2025 als wissenschaftlicher Mitarbeiter, fachlicher Berater und stellvertretender Büroleiter bei der wohnungs- und baupolitischen Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag.

Projekte

Leitprojekt

Das Leitprojekt untersucht die Verschränkung von Wohnungs- und Klimakrise. Am Beispiel der urbanen Wärmewende in Deutschland hinterfragt es den scheinbaren Widerspruch zwischen der Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum und dem klimagerechten Bau und Betrieb von Wohnungen. Aufbauend auf Erkenntnissen aus der Klima-Governance, der Wohnungsforschung und der Planungstheorie fördert es den transdisziplinären Dialog mit Akteuren, die sich für eine sozial-ökologische urbane Wärmewende einsetzen. mehr Info