Jonas Bleckmann
Jonas Bleckmann ist seit April 2026 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsschwerpunkt „Zeitgeschichte und Archiv“ tätig. Im Verbundprojekt „Auto(im)mobile Infrastrukturen in der Bundesrepublik und Westeuropa in der Great Acceleration“ arbeitet er gemeinsam mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und dem Center for Metropolitan Studies der Technischen Universität Berlin. Im Rahmen seiner Promotion bearbeitet er das am IRS angesiedelte Teilprojekt zur Geschichte von Brücken als Bestandteil automobiler Infrastrukturen. Ausgehend von den Hamburger Elbbrücken untersucht er Brücken als Schnittstellen zwischen europäischer Infrastruktur-, Mobilitäts- und Handelspolitik und lokaler Raumproduktion, an denen sich Dynamiken der Great Acceleration bündeln.
Zuvor war er als wissenschaftlicher Volontär am Museum für Hamburgische Geschichte tätig und an der Neukonzeption der Ständigen Ausstellung beteiligt. Im Rahmen dessen entwickelte er die Ausstellungsbereiche zur Verkehrsgeschichte sowie zum reformorientierten Städtebau der Weimarer Zeit in Hamburg.
Sein Bachelorstudium der Geschichte und Judaistik absolvierte er an der Freien Universität Berlin. Anschließend nahm er ein Masterstudium der Historischen Urbanistik an der Technischen Universität Berlin auf. Während des Studiums war er als wissenschaftlicher studentischer Mitarbeiter im Forschungsbereich Mobilität des Deutschen Instituts für Urbanistik tätig. Dort war er an Projekten zur nachhaltigen urbanen Mobilität beteiligt.