Gesa Marken
Wissenschaftlerin | Ökonomie und Zivilgesellschaft

Gesa Marken ist seit März 2026 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsschwerpunkt „Ökonomie und Zivilgesellschaft“. Sie wirkt im Leitprojekt „Caring – Valuating – Transitioning“ mit. Das Projekt bietet auch einen Ausgangspunkt für ihr Promotionsprojekt.

Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) tätig. Dort setzte sie transdisziplinäre Verbund- und Auftragsprojekte zu den Themen alternatives Wirtschaften, Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Biodiversität und Digitalisierung gemeinsam mit Akteur*innen aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Zivilgesellschaft um.

Ihr Masterstudium in Ökonomie absolvierte sie 2022 an der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung (HfGG), wo sie sich in die politische Ökonomie der sozial-ökologischen Transformation vertiefte. In ihrem Bachelor studierte sie Umweltwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg.

Als qualitative Sozialwissenschaftlerin liegt ihre methodische Expertise im Einsatz von qualitativen Interviews, Fokusgruppen sowie diskursanalytischen und transdisziplinären Methoden.

Projekte

Leitprojekt

In Zeiten der Polykrise entwickeln kollektive Akteure alternative Formen des Wirtschaftens und sozialen Miteinanders. Dazu gehören zum Beispiel kollektive Betriebe, Genossenschaften oder Modelle geteilten Eigentums, die als Reaktion auf gesellschaftliche Herausforderungen in lokalen Nischen entstehen. Durch innovative Organisationsstrukturen und Praktiken tragen sie zu Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bei. Das Projekt „Caring – Valuating – Transitioning“ untersucht, wie diese neuen Formen des Wirtschaftens und sozialen Miteinanders zu größeren Transitionen beitragen und wie die ihnen zugrundeliegenden Werte verhandelt und legitimiert werden. Dafür arbeiten die Forschenden eng mit lokalen Initiativen und Organisationen zusammen. mehr Info