IRS Dialog

Die Reihe „IRS Dialog“ dient als Dachformat für die Publikation von Ergebnissen der IRS-Forschung jenseits von Fachjournalen und Büchern. Auf diesem Weg macht das IRS seine Erkenntnisse der Öffentlichkeit direkt und unkompliziert zugänglich.

IRS Dialog umfasst mehrere Subkategorien:

  • IRS Dialog Forschungsberichte geben Auskunft über noch laufende oder abgeschlossene Forschungsprojekte.
  • IRS Dialog Policy Papers übersetzen Forschungsergebnisse in Beiträge zu gesellschaftlichen und politischen Debatten über Raumentwicklung.
  • IRS Dialog Working Papers geben Arbeitsstände wissenschaftlicher Artikel wieder, die, noch ohne Peer Review, der wissenschaftlichen Diskussion zugänglich gemacht werden.

Die ursprüngliche Reihe „IRS Working Papers“ wurde mit der letzten Publikation im Jahr 2015 eingestellt. Die alten Working Papers bleiben weiterhin zugänglich.

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In vielen strukturschwachen ländlichen Regionen Europas hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt. Zwar sind die konkreten wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in den einzelnen Regionen Europas oft sehr unterschiedlich, dennoch zeigt sich tendenziell dasselbe Muster: Im Vergleich zu Städten sind die Bedingungen für das alltägliche Leben in strukturschwachen ländlichen Gebieten aufgrund einer geringeren wirtschaftlichen Produktivität, geringer Berufsperspektiven und einer sich verschlechternden infrastrukturellen Ausstattung (z.B. in der Daseinsvorsorge) eher ungünstig. Dies hat dazu geführt, dass immer mehr Landbewohnerinnen und -bewohner in die Städte abwanderten. Insbesondere jüngere, gut ausgebildete Personen haben ländlichen Regionen den Rücken gekehrt. Eine Folge davon ist, dass die dort benötigten Arbeits- bzw. Fachkräfte fehlen und sich die wirtschaftlichen Chancen der Regionen weiter verschlechtern. Dies macht es oft schwer, die Abwärtsspirale zu durchbrechen bzw. umzukehren. mehr Info

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Fallstudienreports zu Jena, Brandenburg/Havel und Bamberg | 2020

Dieser Forschungsbericht stellt wesentliche Ergebnisse der Fallstudien Jena, Brandenburg/Havel und Bamberg dar, die im Rahmen des DFG-geförderten Forschungsprojektes „Zuwanderungsstrategien – Planungspolitiken der Regenerierung von Städten“ (2018-2021) der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ durchgeführt wurden. Das Forschungsprojekt soll einen Beitrag dazu leisten, zu klären welche Spielräume Städte zur Steuerung von Zuwanderung haben, welche Akteure in diese Prozesse involviert sind und inwieweit sich pro-aktive oder ablehnende Haltungen gegenüber Zuwanderung in der Stadtpolitik durchsetzen. Einerseits möchte das Projektteam herausfinden, unter welchen Bedingungen sich in den Städten „Wachstumskoalitionen“ zwischen Akteuren in der Stadt herausbilden, die für Zuwanderung offen sind. Andererseits fragt es, wie „Abwehrkoalitionen“ entstehen, die diese ablehnen, obwohl ein erhöhter Bedarf besteht, beispielsweise durch demografischen Wandel, baulichen Leerstand und Fachkräftemangel. mehr Info

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Fallstudienreports zu Göttingen, Ravensburg und Wismar | 2020

Dieser Forschungsbericht stellt wesentliche Ergebnisse der Fallstudien Göttingen, Ravensburg und Wismar dar, die im Rahmen des DFG-geförderten Forschungsprojektes „Zuwanderungsstrategien – Planungspolitiken der Regenerierung von Städten“ (2018-2021) der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ durchgeführt wurden. Das Forschungsprojekt soll einen Beitrag dazu leisten, zu klären welche Spielräume Städte zur Steuerung von Zuwanderung haben, welche Akteure in diese Prozesse involviert sind und inwieweit sich pro-aktive oder ablehnende Haltungen gegenüber Zuwanderung in der Stadtpolitik durchsetzen. Einerseits möchte das Projektteam herausfinden, unter welchen Bedingungen sich in den Städten „Wachstumskoalitionen“ zwischen Akteuren in der Stadt herausbilden, die für Zuwanderung offen sind. Andererseits fragt es, wie „Abwehrkoalitionen“ entstehen, die diese ablehnen, obwohl ein erhöhter Bedarf besteht, beispielsweise durch demografischen Wandel, baulichen Leerstand und Fachkräftemangel. mehr Info

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Erfahrungen und Empfehlungen | September 2020

Die Beteiligung von Standortkommunen an der Wertschöpfung aus Windkraftanlagen ist ein wichtiger Schritt hin zu einer gerechten, gesellschaftsverträglichen Umsetzung der Energiewende. Ländliche Gemeinden können finanziell profitieren und die Akzeptanz unter den Anwohnenden kann gefördert werden. In dem am 23.09.2020 von der Bundesregierung beschlossenen Entwurf des EEG 2021, welches zum 01.01.2021 in Kraft treten soll, ist die Möglichkeit einer finanziellen Beteiligung von Standortkommunen zum ersten Mal in einer Bundesgesetzgebung verankert. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es dagegen bereits seit 2016 ein Landesgesetz, welches Anlagenbetreiber dazu verpflichtet, umliegende Gemeinden und Anwohnende an den Erträgen zu beteiligen. In unserer Forschung haben wir durch Interviews mit Gemeindevertreter*innen in Mecklenburg-Vorpommern und Vertreter*innen aus der Windenergiebranche erste praktische Erfahrungen mit dieser gesetzlichen Regelung in Mecklenburg-Vorpommern erhoben. mehr Info

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Eine Expert*innenstudie über letzte Meile, Sharing-Konzepte und urbane Produktion | Juni 2020

Das Anliegen der Studie ist es, belastbare Expertenprognosen über aussichtsreiche Logistiklösungen bereitzustellen, welche den Zielen einer nachhaltigen Stadtentwicklung Rechnung tragen. Diese sind untersetzt durch Befunde über handlungsbezogene, regulatorische und planerische Bedingungen für die Etablierung dieser Lösungen. Hierzu haben wir bundesweit eine Delphi-Befragung unter mehr als 300 Expert*innen durchgeführt, die sich beruflich oder ehrenamtlich mit Stadtentwicklung, Logistik und Mobilität beschäftigen. mehr Info

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Regionale Handlungsräume der Energiewende und des Klimaschutzes | Mai 2019

„Dezentralisierung“ ist ein Schlagwort der Energiewende und wird in der Entstehung neuer, durch Infrastrukturen geprägter Energielandschaften sichtbar. Dezentralisierung bietet für die Raumentwicklung in Kommunen und Regionen neue Chancen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und daran auch regionalwirtschaftlich zu partizipieren. Um die regionale Mitgestaltung und Teilhabe zu sichern, ist angesichts der auftretenden Konflikte die alleinige Bereitstellung von Flächen für Investoren von Windkraft-, Photovoltaik- und Biogasanlagen nicht ausreichend. mehr Info

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Politische Gestaltungsaufgaben und Förderoptionen | Mai 2018

Das vorliegende Paper markiert den Abschluss des zweijährigen Forschungsprojektes „Open Creative Labs in Deutschland: Typologisierung, Verbreitung, Entwicklungsbedingungen und politische Gestaltung“ (08/2015-10/2017). Das Projekt wurde im Rahmen der Innovation- und Technikanalyse des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Ziel der vorliegenden Ausführungen ist es, ausgehend von den zentralen Ergebnissen des Projektes politische Gestaltungsmöglichkeiten und Förderoptionen auszuleuchten. mehr Info