IRS aktuell

Bereits seit 1993 publiziert das IRS das institutseigene Magazin "IRS aktuell". Darin werden, in immer wieder veränderter und modernen Lesegewohnheiten angepasster Form und Darstellung, Forschungsergebnisse für eine breite Öffentlichkeit aufgearbeitet. Darüber hinaus widmet sich das Magazin immer wieder auch strategischen und wissenschaftspolitischen Themen. Es erscheint drei bis vier mal im Jahr und richtet sich sowohl an die wissenschaftliche Community als auch an eine interessierte Fachöffentlichkeit in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Die Hefte können kostenlos bezogen werden und stehen online vollständig zum download bereit. Seit dem letzten größeren Relaunch des Magazins zu Beginn des Jahres 2013 erscheint das Magazin online zusätzlich in englischer Sprache.

Aktuelle Ausgaben

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Kalender und Uhren sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Sie erinnern uns ständig daran, dass die Zeit vergeht. Gleichförmig und immer in die gleiche Richtung gerichtet, so unerbittlich wie der griechische Gott Chronos. Zugleich können aber auch Uhren und Kalender nichts daran ändern, dass das Zeitempfinden ganz anders sein kann. Mal dehnen sich die Sekunden, werden gleichsam zur „langen Weile“. Mal scheint die Zeit für einen Moment stillzustehen, kurz bevor etwas ganz Wichtiges passiert. Und es gibt besondere Momente, Konstellationen, in denen Dinge möglich werden, die sonst unmöglich scheinen, den Kairos. Die physikalische Zeit, die dem Euklidischen Raum gleichsam als vierte Dimension zugefügt werden kann, wird also überlagert von sozialer Zeit: mit Bedeutung aufgeladenen Momenten, institutionell etablierten Rhythmen oder organisatorisch notwendigen Koordinierungen. mehr Info

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No 92 | März 2019

Mit dieser Ausgabe von „IRS aktuell“ wenden wir uns einem Gegenstand von besonders hoher gesellschaftlicher Aktualität zu. Weithin wird eine zunehmende soziale und kulturelle Spaltung der Gesellschaft konstatiert, die auch entlang räumlicher Trennlinien verläuft: zwischen Stadt und Land, zwischen Ost und West, zwischen prosperierenden und abgehängten Regionen. Die zunehmende Schärfe der Auseinandersetzung, wie sie etwa in den politischen Debatten rund um den beschlossenen EU-Austritt Großbritanniens (Brexit) sichtbar wird, verdeutlicht die Dringlichkeit, mit der neue Ansätze diskutiert werden müssen, die sozialräumlichen Polarisierungstendenzen begegnen könnten. mehr Info

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No 91 | Oktober 2018

„Arbeitswelten der Zukunft“ – das Thema des diesjährigen Wissenschaftsjahres hat uns angeregt, darüber nachzudenken, welchen Beitrag wir dazu aus der IRS-Forschung leisten können. Dass wir dabei fündig geworden sind, zeigen die Beiträge dieser Ausgabe von IRS aktuell. Unter der Überschrift „Was wir meinen, wenn wir von ‚Arbeit‘ sprechen“ berichten wir beispielsweise über unser „Brandenburger Regionalgespräch“, in dem wir Ende Juni dieses Jahres gemeinsam mit rund 30 Vertreter/-innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft darüber debattiert haben, welche Implikationen der Wandel der Arbeitswelten für die Region und den Raum haben. Ein anderes Beispiel: In einem Interview erläutern zwei IRS-Doktoranden wie sich die Dimensionen von räumlicher Nähe und Distanz unter dem Einfluss der Digitalisierung verändern und welche Folgen dies für die Organisation der Zusammenarbeit in Startups wie auch von Kreativität hat, die wir nicht nur als mentalen Prozess eines brillanten Individuums, sondern auch als kollaborative Leistung mehrerer Personen verstehen. mehr Info

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Die vorliegende Ausgabe von IRS aktuell widmet sich mit seinem Schwerpunktthema „Raumbezogene Forschung und Praxis im Dialog“ den Zielen, Strategien und Formaten des IRS-Wissenstransfers in die Gesellschaft. Dieser beruht auf einem Transferkonzept, das folgende Eckpunkte enthält: ein reflexives Verständnis von Wissenstransfer, Wissenstransfer als integraler Bestandteil der Forschungsplanung wie der Forschungspraxis des Instituts sowie ein beständiges Ineinandergreifen von Initiativen, die geplant ergriffen werden, und von Nachfragen nach der Expertise des IRS , die „von außen“ an die Wissenschaftler/-innen herangetragen werden. mehr Info