13. Dezember | 2016

Open Region: Neue Perspektiven für die regionale Wirtschaftsförderung

Die Idee der Open Region basiert auf neuen Forschungsergebnissen zu raum-zeitlichen Dynamiken von und in Innovationsprozessen. In der raumbezogenen Sozialforschung wurde die Räumlichkeit von Innovationen über Jahrzehnte hinweg primär als eine territorial zu denkende Frage gedacht. So konzentrieren sich territoriale Innovationsmodelle auf die räumliche Ballung von innovativen Unternehmen und Organisationen. Sie fragen dabei nach den sozialen, wirtschaftlichen und funktionalen Interaktionen zwischen diesen Einheiten, beispielsweise mit Blick auf erfolgreiche Regionen, sowie nach (gestaltbaren) Ausstattungsmerkmalen der jeweiligen territorialen Raumeinheiten (z.B. Staaten, Regionen).

Grundsätzlich können wissenschaftliche Ideen auf zwei Arten gesellschaftliche Relevanz und Wirkung entfalten. Erstens, wenn aus der Gesellschaft Fragestellungen, Herausforderungen oder Probleme formuliert werden, die im wissenschaftlichen Raum aufgegriffen und in wissenschaftliche Erkenntnisziele übersetzt werden. Zweitens, wenn wissenschaftliche Neuorientierungen in der Grundlagenforschung zu einer anderen Art des praktischen Handelns einladen. Die Open Region Heuristik ist der zweiten Art zuzurechnen. Der lange Weg von der Grundlagenforschung in verschiedene Praxiskontexte ist dabei sowohl durch das Einbringen der Forschungsergebnisse und Schlussfolgerungen in regionale, nationale und auch europäische Diskurse sowie durch die proaktive Einbeziehung von Praktikern in die Konzeptentwicklung von Open Region vorangetrieben worden. Dies schließt auch ein reaktives Eingehen auf Nachfragen aus Politik und Verwaltung ein. Direkte Formen der Interaktion zwischen Wissenschaftler/-innen und Praktiker/-innen - vom informellen Gespräch unter vier Augen über informell gehaltene Workshops bis hin zu stärker formalisierten Vorträgen auf Konferenzen - werden ergänzt um indirekte Formen der Kommunikation wie Publikationen in der Öffentlichkeitsarbeit, Verfassen von Policy- und Working Papers und wissenschaftliche Artikel. Verfolgen Sie hier die dazugehörige Projektchronologie sowie ausgewählte Transfer-Stationen einer Idee vom Konzept in der Grundlagenforschung zu einer in verschiedenen Praxisarenen verhandelten Lösungsoption – immer verstanden als Dialog zwischen Forschung und Praxis.

Open Region: Idee und Konzept

Den konzeptionellen Ausgangspunkt für Open Region bildete ein Perspektivwechsel in der Forschung, der als einer von der Cluster- zur Prozessforschung umschrieben werden kann. Was lernen wir über die Räumlichkeit von Innovationen, wenn wir uns auf den Prozess von der Generierung einer Idee bis zu ihrer Umsetzung konzentrieren?

Die wesentlichen Erkenntnisse dieser Neuorientierung lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  1. Innovationen sind mobil, d.h. die Ideen wandern im Verlauf ihrer Entfaltung. Von Bedeutung ist dabei ihre Weiterentwicklung und Konkretisierung von ihrem Ursprungsort an andere wichtige Orte. Dabei überschreiten Innovationsprozesse oft territoriale Grenzen von Regionen und Nationen.
  2. Innovationen sind multilokal, d.h., es ist im Verlauf von Innovationsprozessen typisch, dass an mehreren Orten gleichzeitig an unterschiedlichen Aspekten der Innovation gearbeitet wird.
  3. Innovationen können sowohl nahe als auch distanzierte Beziehungen zu ihrem Vorteil nutzen. Typisch sind vielschichtige Beziehungen, die durch die Gleichzeitigkeit von Nähe und Distanz gekennzeichnet sind (z.B. kooperierende Fachkollegen, die für unterschiedliche Firmen arbeiten, sind sich fachlich nahe, aber organisational fern).

Vor diesem Hintergrund sind Territorien nicht mehr als dauerhafte Konstrukte zu verstehen, die Innovationsbeziehungen begrenzen. Vielmehr sind sie als Ausgangspunkte, Durchgangsstationen und (vorläufige) Endpunkte von mobilen, multilokalen Prozessen zu verstehen. Politikgestalter, die ja in ihrer Zuständigkeit und in ihrem Denken weiterhin der Territorialität verpflichtet bleiben, können ihre Einflussmöglichkeiten auf Innovationsprozesse am ehesten als das Schaffen und das Nutzen von Gelegenheiten zur Innovation in der Region begreifen.

Das Zitat: „Die Zukunft der Europäischen Regionalpolitik”

„Nach meinem Dafürhalten hat Ihr im IRS entwickelter Ansatz der Open Region das Potenzial, die Diskussion um die Zukunft der Europäischen Regionalpolitik zu bereichern“. Das sagte Eileen Schuldt am 19. Mai 2016 im IRS. Sie war vom Projektbüro Südniedersachsen angereist, das dem  Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig angegliedert ist. Eileen Schuldt gehört zu den 45 Gästen aus der administrativen und politischen Praxis, die an diesem Nachmittag der Einladung des IRS nach Erkner zum 41. Regionalgespräch gefolgt waren. Im Konferenzraum des IRS diskutierten sie die Frage, wie und ob eine zeitgemäße Innovationspolitik das in der Praxis allzu oft erkennbare Nebeneinander von Regional- und Förderpolitik überwinden kann.

 

Projektchronologie zur Open-Region-Forschung der Jahre 2010-2021

Grundlagenforschung im Kontext der Open Region über Innovationen und Raumentwicklung wird am IRS in Form von Leitprojekten und Drittmittelprojekten der Forschungsabteilung 1 Dynamiken von Wirtschaftsräumen betrieben. Diese Projekte ermöglichen es, Ideen im Dialog von Forschung und Praxis zu entwickeln und zu verfeinern – zum Beispiel über Ergebnispräsentationen,  Praktiker-Workshops, Transferveranstaltungen wie die Brandenburger Regionalgespräche, Gutachten, Einzel- sowie Gruppenberatungen.

Das Leitprojekt nimmt digitale Online-Plattformen sowie ihre Bedeutung für Designprozesse in der Modebranche in den Blick. Es widmet sich also der Frage, inwiefern kreative Kollaboration digitalisiert werden kann. Plattformen haben gemeinsam, dass sie jeweils eine spezifische Schnittstelle zwischen der „konkreten“ und der „virtuellen“ Welt schaffen, an welcher menschliches Handeln in Daten übersetzt wird und umgekehrt. Das Leitprojekt untersucht, wie unterschiedliche, spezialisierte Digitalplattformen in Designprozessen zum Einsatz kommen und welche Muster räumlicher Arbeitsteilung in der Kreativarbeit dadurch entstehen. Das Vordringen digitaler Plattformen in eine traditionell eher analoge Branche wie Mode hat das Potenzial, räumliche Arrangements kreativer Wertschöpfung grundlegend zu verändern, zu Gunsten oder Ungunsten etablierter Kreativzentren. mehr info

Das IRS ist an dem im Rahmen der BMBF-Initiative „Innovative Hochschule“ geförderten Projekt „Innovation Hub13 – fast track to transfer“ beteiligt, das von der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg eingeworben wurde. Prof. Dr. Suntje Schmidt entwickelte das Teilprojekt „Open Region: Regionale Problemlagen als Ausgangspunkte von Innovationen“, welches am Schnittfeld von Innovationsförderung und Regionalentwicklung angesiedelt ist. Ziel des Projektes ist es, Voraussetzungen für die Integration von bisher unberücksichtigten Innovationsakteuren schaffen, um kooperativ Lösungen für regional relevante Problemlagen in Brandenburg zu entwickeln. mehr info

In his dissertation project, Andreas Kuebart researches the phenomenon of seed accelerators from the perspective of relational economic geography. The project aims to study seed accelerators as interfaces between newly created business on the one hand and specialized expertise mobilized in dense local and trans-local communities, social capital that resides in strategic networks and sub-sequent venture capital investments on the other. The rapid spread of the concept of seed accelerators itself show the relevance of establishing new ventures for the digital age, while this topic has been missing on the radar of economic geography so far. mehr info

Während des letzten Jahrzehnts ist vor allem in westlichen Industrieländern aber auch drüber hinaus eine große Bandbreite von Orte für kreatives Arbeiten, Basteln und Experimentieren aber auch für freischaffendes Arbeiten gegründet worden. Ziel des 2015 gestarteten BMBF-Projekts „Open Creative Labs in Deutschland“ ist, diese Orte in den Metropolregionen Deutschlands zu identifizieren und hinsichtlich ihrer Typisierung, räumlichen Verteilung und Bedeutung für Städte und Regionen zu analysieren. mehr info

Gegenstand des Leitprojekts sind neue, offene Orte kreativer Wissensarbeit, die gegenwärtig unter verschiedenen Namen, wie z.B. Fab Labs, Coworking Spaces oder Maker Spaces, firmieren. Sie haben gemeinsam, dass sie dauerhafte Organisationen sind, die Arbeitsräume und technische Infrastrukturen temporär an Nutzer vergeben und dabei eine hohe soziale (und kuratierte) Offenheit aufweisen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen solche Orte als „lokale Anker“, da Ideen in ihnen für eine bestimmte Zeit weiterentwickelt werden, ohne diese zwangsläufig langfristig an den Ort zu binden. mehr info

Das DFG-Forschungsprojekt „Innovationen in der Planung: Wie kommt Neuartiges in die räumliche Planung?“ (InnoPlan) untersuchte den Prozess der Entstehung, Verbreitung und Durchsetzung neuer Planungsverfahren und -instrumente. Dabei übertrug es das sozialwissenschaftliche Konzept der „gesellschaftlichen Innovation“ auf Handlungsfelder der Stadt- und Regionalplanung. Die untersuchten Handlungsfelder waren „Planung und Bau neuer Stadtteile“, „Zwischennutzungen und Raumpioniere“, „Lernende Region“ sowie „Quartiersmanagement in benachteiligten Stadtgebieten“. mehr info

Große Forschungsinfrastrukturen, wie etwa ein Elektronensynchroton oder ein Forschungsreaktor, sind für viele experimentelle Zweige der Grundlageforschung notwendig. Ihre sehr kostspielige Unterhaltung lässt sich jedoch immer weniger allein durch ihren Nutzen für die Grundlagenforschung legitimieren, vielmehr wird vermehrt gefordert, sie sollen auch gesellschaftlichen Nutzen bringen, etwa indem sie Europäische Unternehmen dabei unterstützen, innovativer und damit wettbewerbsfähiger zu werden. In diesem Projekt evaluierte das IRS die Kooperationen von Großforschungseinrichtungen im Ostseeraum im Hinblick auf die dezentrale, verteilte Nutzung der Forschungsinfrastruktur. mehr info

Das IRS erstellte in Zusammenarbeit mit dem Geographischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung eine umfassende Aufstellung der Berliner Lab-Szene. mehr info

Dieses Leitprojekt zielte auf einen systematischen Vergleich von Innovationsverläufen ab, die unterschiedliche Quellen für Innovation in Wert setzen. Zur Erfassung unterschiedlicher Innovationsverläufe haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler qualitative Fallstudien in Form von Innovationsbiographien erhoben. Die Forschungen haben deutlich gezeigt, dass Innovationsprozesse einen ausgeprägt multi-lokalen Charakter haben. In keiner der Fallstudien ist der Prozess im Rahmen territorialer Grenzen geblieben. Vielmehr konnte gezeigt werden, dass unterschiedliche Phasen im Innovationsprozess unterschiedliche räumliche Anforderungen stellen. mehr info

Technologieparks wird heute eine wichtige Rolle für die Stadt- und Regionalentwicklung zugeschrieben. In ihnen sollen durch die räumliche Nachbarschaft zwischen Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen einerseits und wissensintensiven, technologisch orientierten Unternehmen andererseits wirtschaftlich relevante Synergien entstehen. Im Zentrum des vom IRS in Leadpartnerschaft durchgeführten Projektes stand die Verbesserung des Wissensnetzwerkmanagements in Technologieparks in sechs Europäischen Regionen. Durch den inter-regionalen Austausch und Vergleich von Konzepten, Erfahrungen, Politikinstrumenten sowie Ideen sollte sich das Management von Technologieparks in allen Regionen verbessern. mehr info

Mai 2019: 46. Brandenburger Regionalgespräch:
Was heißt hier Strukturwandel in der Lausitz?

Regionalgespräch
Foto: GuenterHH/CC BY-ND 2.0/flickr.com
22. Mai | 2019
46. Brandenburger Regionalgespräch

Die Kohlekommission hat mit ihren Beschlüssen einen Fahrplan für den Kohleausstieg bis 2038 und Strukturhilfen für die betroffenen Regionen vorgelegt. Für den Strukturwandel der Lausitz müssen daher in den kommenden Jahren neue Ideen entstehen und umgesetzt werden. Sie reichen von Industrie- und Managementlösungen für die Energiewende, über eine Verbesserung der Infrastruktur bis hin zu neuen Standorten für Wissenschaft und Forschung. mehr Info

Januar 2019: innoBB 2025: Gemeinsame Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg

Der Senat von Berlin und die Regierung des Landes Brandenburg beschlossen am 29. Januar 2019 die Gemeinsame Innovationsstrategie innoBB 2025. Die darin aufgenommenen Handlungsleitlinien und Themen wurden im Austausch mit nationalen und internationalen Expert/-innen entwickelt, darunter auch das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS). Das IRS fungierte hier zum Beispiel über zwei Expertenworkshops im Dezember 2016 und im November 2018 politikberatend als Dialogpartner für die an der Innovationsstrategie beteiligte Wirtschaftsförderung Brandenburg GmbH (WFBB) und die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung (SenWTF). Das länderübergreifende Strategiepapier innoBB 2025 lässt Bezugspunkte zur Open Region Heuristik erkennen, beispielsweise durch sein explizit offenes und  ganzheitliches  Innovationsverständnis. Die Gemeinsame Innovationsstrategie nimmt dabei den im Open Region Konzept empfohlenen Aspekt nicht-technischer Innovationen ausdrücklich mit in den Blick. Zudem wird auf eine notwendige Internationalisierung  zur Wettbewerbsfähigkeit von Innovationssystemen als integraler Bestandteil eingegangen, was im Open-Region-Konzept ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

Download der Broschüre: innoBB 2025

November 2018: Expertenworkshop mit der Wirtschaftsförderung Brandenburg GmbH (WFBB)

In dem Workshop Nachhaltigkeit des Clusterprozesses in der regionalen Umsetzung tauschten sich am 19. November 2019 im IRS erneut Vertreter/-innen der Wirtschaftsförderung Brandenburg GmbH (WFBB) und des  Ministeriums für Wirtschaft und Technologie des Landes Brandenburg  (MWE) mit Wissenschaftler/-innen der IRS-Forschungsabteilung  Dynamiken von Wirtschafträumen sowie der Forschungsabteilung Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum aus. Die Veranstaltung stand in Zusammenhang mit der Gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg und knüpfte an einen Workshop vom Dezember 2016 an zum Thema Regionale Umsetzung des Clusterprozesses in Brandenburg: Stand, Erfahrungen, Perspektiven.

September 2018: Praktikerworkshop Open Creative Labs - A New Panacea for Regional Development in a Globalizing World?

In dem Leitprojekt „Lokale Anker translokaler Wissensgemeinschaften (2015-2018)” verfolgte die Forschungsabteilung  Dynamiken von Wirtschafträumen unter anderem die Frage, wie Labs in ihre regionale und lokale Umgebung eingebettet sind und welche Wirkungen sie etwa über Innovation und Unternehmensgründungen für diese haben. Am 21. September 2018 veranstaltete die Forschungsabteilung in Berlin dazu einen ganztägigen internationalen Praktikerworkshop mit Vertreter/-innen der Untersuchungsstädte Berlin, Amsterdam und Detroit. Ziel war es, Ergebnisse des Projekts aus praktischer Sicht noch einmal kritisch zu reflektieren und zu qualifizieren. Was sich im Verlauf von vier Panels – eines für jede Stadt sowie  ein Abschlusspanel – zeigte, war, dass Labs zwar Ausdruck einer globalen Dynamik sind, sich aber überall anders manifestieren, je nach ortstypischer Stadtentwicklungsdynamik.

Mit dieser Ausgabe von „IRS aktuell“ wenden wir uns einem Gegenstand von besonders hoher gesellschaftlicher Aktualität zu. Weithin wird eine zunehmende soziale und kulturelle Spaltung der Gesellschaft konstatiert, die auch entlang räumlicher Trennlinien verläuft: zwischen Stadt und Land, zwischen Ost und West, zwischen prosperierenden und abgehängten Regionen. Die zunehmende Schärfe der Auseinandersetzung, wie sie etwa in den politischen Debatten rund um den beschlossenen EU-Austritt Großbritanniens (Brexit) sichtbar wird, verdeutlicht die Dringlichkeit, mit der neue Ansätze diskutiert werden müssen, die sozialräumlichen Polarisierungstendenzen begegnen könnten. mehr Info

Juni 2018: Policy Paper: Do-It! Partizipation und Innovation durch „Machen“ in Open Creative Labs

Das vorliegende Paper markiert den Abschluss des zweijährigen Forschungsprojektes „Open Creative Labs in Deutschland: Typologisierung, Verbreitung, Entwicklungsbedingungen und politische Gestaltung“ (08/2015-10/2017). Das Projekt wurde im Rahmen der Innovation- und Technikanalyse des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Ziel der vorliegenden Ausführungen ist es, ausgehend von den zentralen Ergebnissen des Projektes politische Gestaltungsmöglichkeiten und Förderoptionen auszuleuchten. mehr Info

Juni 2018: 44. Brandenburger Regionalgespräch:
Arbeitswelten im Wandel – Widersprüchliche Entwicklungslinien in der Region Berlin-Brandenburg

Regionalgespräch
Fotos von li. nach re.: Thomas Söllner/fotolia.com; Stefan Fussan/commons.wikimedia.org; Photographee.eu/fotolia.com
27. Juni | 2018

Die Arbeitswelt befindet sich in einem grundlegenden Wandel, der sich mit seinen Widersprüchlichkeiten schwer auf einen Nenner bringen lässt: Industriearbeit in der Version 4.0 wird digital. Freiberufliche Tätigkeiten werden über Online-Plattformen vermittelt und organisiert. Dabei erweitert sich die räumliche Ausdehnung des Arbeitsmarktes mit mehr Auftraggebern und neuen Konkurrenten auch aus dem globalen Süden. In Coworking Spaces arbeiten Kreativarbeiter mal eher neben und mal auch miteinander. Während Pioniere neue Möglichkeiten erkunden, wird gleichzeitig um bestehende Industrie- und Gewerbearbeitsplätze gerungen. Und in offenen kreativen Laboren entstehen immer neue Projekte, manchmal mehr zur Sinnsuche als zum Einkommenserwerb. mehr Info

Mai 2018: Vorstellung des Konzepts der Offenen Region an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW)

Am 25. Mai 2018 präsentierte Dr. Felix Mueller das Konzept der Offenen Region auf einer Fach- und Feierveranstaltung anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Studien- und Ausbildungsgangs Wirtschaftsförderung an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mannheim. Gemeinsam mit dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim und unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Werner bietet die DHBW das bislang einzige Ausbildungsprogramm speziell für kommunale Wirtschaftsförderer an. Seitens der Wirtschaftsförderung bestand großes Interesse an neuen konzeptionellen Entwicklungen in der Innovationspolitik, welche die bestehenden Cluster-basierten Ansätze entweder ersetzen oder sinnvoll erweitern können. Entsprechend traf der Vortrag an der Schnittstelle von Wissenschaft, Ausbildung und Praxis auf hohes Interesse.

Januar 2018: Projektstart Innovation Hub 13 – fast track to transfer startet

Das IRS ist an dem im Rahmen der BMBF-Initiative „Innovative Hochschule“ geförderten Projekt „Innovation Hub13 – fast track to transfer“ beteiligt, das von der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg eingeworben wurde. Prof. Dr. Suntje Schmidt entwickelte das Teilprojekt „Open Region: Regionale Problemlagen als Ausgangspunkte von Innovationen“, welches am Schnittfeld von Innovationsförderung und Regionalentwicklung angesiedelt ist. Ziel des Projektes ist es, Voraussetzungen für die Integration von bisher unberücksichtigten Innovationsakteuren schaffen, um kooperativ Lösungen für regional relevante Problemlagen in Brandenburg zu entwickeln. mehr info

Dezember 2017: Beratung im Bundeskanzleramt

Prof. Dr. Oliver Ibert und Prof. Dr. Suntje Schmidt haben am 18. Dezember 2017 ein Beratungsgespräch im Bundeskanzleramt in Berlin durchgeführt. Gegenstand waren die Potentiale von Open Creative Labs zur Verbesserung von Gesetzgebungsverfahren.

Oktober 2017: Prof. Dr. Oliver Ibert beim ITAFORUM im Gespräch zu Open Creative Labs

Mit der digitalen Revolution sind Innovationen in Gesellschaft und Arbeitswelt verbunden. Gleichzeitig ändern sich globale Innovationsprozesse. Neue Konsum- und Eigentumsmodelle gewinnen an Bedeutung, Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich an Forschung und Innovation. Mit den Chancen und Risiken dieser und weiterer zukünftiger Entwicklungen beschäftigte sich das ITAFORUM 2017. Vertreter/-innen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft diskutierten am 5. und 6. Oktober 2017 in Berlin, wie sich mit neuen Technologien auch Gesellschaft und Alltag verändern könnten. Die Konferenz stand unter dem Motto „Zukünfte erforschen und gestalten”.

 

 

August 2017: Beitrag in der Publikation Unternehmen Region des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Der Begriff Strukturwandel weckt unterschiedliche Assoziationen. Strukturelle Veränderungen finden in vielen Regionen Deutschlands statt, mal mehr, mal weniger sichtbar. Die Ausgangsbedingungen, Ausprägungen und Auswirkungen sind sehr unterschiedlich. Eines gilt jedoch immer: Es kann keinen erfolgreichen Strukturwandel ohne Innovation geben, egal ob in Brandenburg an der Havel, in Zittau oder im Ruhrgebiet. Deshalb stärkt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Innovationsgeschehen in Regionen, die vor besonderen Herausforderungen im Strukturwandel stehen. In der Publikation werden Erfahrungen und Ideen präsentiert, wie Strukturwandel gestaltet werden kann. Der Beitrag „Offene Region” von Oliver Ibert, Verena Brinks, Felix C. Müller und Suntje Schmidt aus dem IRS befasst sich damit, wie sich regionale Gelegenheiten zur Innovation schaffen und nutzen lassen.

Download der Broschüre: Innovation & Strukturwandel

Juni 2017: Konferenz Partizipation durch Machen –
Open Creative Labs als Zwischenorte für Innovationen

Open Creative Labs wie Coworking Spaces, Fab Labs oder Maker Spaces öffnen seit einigen Jahren weltweit ihre Türen für kreative Zusammenarbeit und werben mit Offenheit, dem Teilen von Wissen und dem Zugang zu Ressourcen und Technologien. Das vom BMBF geförderte Projekt Open Creative Labs in Deutschland. Typologisierung, Verbreitung, Entwicklungsbedingungen und politische Gestaltung befasste sich mit dem partizipativen Potenzial dieser Orte und ihrer Bedeutung für nutzergetriebene Innovationsprozesse. Ergebnisse des Projektes wurden am 23. Juni 2017 in Berlin vorgestellt und mit Politikgestaltern und Politikadressaten diskutiert.

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Februar 2017: Keynote-Vortrag auf dem Jahrestag des Südniedersachsenprogramms

Prof. Dr. Oliver Ibert hat am 9. Februar 2017 auf Einladung von Dr. Ulrike Witt, Leiterin des Projektbüros Südniedersachsen, den Keynote-Vortrag auf dem Jahrestag des Südniedersachsenprogramms zum Thema „Open Region in Südniedersachsen -  Wie Digitalisierung Regionalentwicklung verändert“. An der Veranstaltung nahmen rund 250 Gäste teil, darunter Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies. Dieser zog dabei Bilanz des 2015 aufgelegten Programms, das 17 innovative Projekte zur regionalen Wirtschaftsförderung finanziert hat. Ibert wies in seinem Vortrag „Open Region in Südniedersachsen. Wie die Digitalisierung Regionalentwicklung verändert!” auf die Auswirkungen eines digitalen Wandels auf Prozesse der Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung hin und stellte den Nutzen des "Open-Region"-Konzepts für die Förderung von Innovationen vor.

Weitere Informationen

Dezember 2016: Expertenworkshop Regionale Umsetzung des Clusterprozesses in Brandenburg: Stand, Erfahrungen, Perspektiven

13. Dezember | 2016 | Veranstaltung
Wirtschaftsförderer im Dialog mit IRS-Wissenschaftlern

Während eines informellen Workshops tauschten sich am 5. Dezember 2016 in Erkner Vertreterinnen und Vertreter der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) und des Ministeriums für Wirtschaft und Technologie des Landes Brandenburg (MWE) mit Forschenden des IRS aus. Das Thema lautete: „Regionale Umsetzung des Clusterprozesses in Brandenburg: Stand, Erfahrungen, Perspektiven.“ Mit dieser Veranstaltung kam das IRS dem Wunsch der ZAB nach, ein Regionalgespräch vom Mai 2016 mit dem Fokus Open Region unter der Federführung der IRS-Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschafträumen“ zu vertiefen. mehr Info

Oktober 2016: Expertengespräch im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin

Prof. Dr. Oliver Ibert nahm auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an dem Expertengespräch „Entwicklung eines deutschlandweiten Innovationsförderkonzeptes ‘Strukturwandel‘”  teil. In dem Gespräch, an dem Wissenschaftler und Repräsentanten aus der Innovationsförder- und Regionalentwicklungspolitik verschiedener Regionen teilnahmen, wurde Expertise zu den Themen „Die regionale Dimension von Innovationspolitik” und „Neue innovationsorientierte Strategien zum regionalen Strukturwandel” ausgetauscht mit dem Ziel, Erfahrungen aus dem Programm Unternehmen Region auf den gesamtdeutschen Raum zu übertragen.

Oktober 2016: Broschüre „Open Creative Labs in Deutschland”

In jüngerer Vergangenheit haben sich in vielen Städten weltweit neue Orte für kreative Wissensarbeit herausgebildet, mit denen sehr starke Hoffnungen auf eine gesteigerte Partizipation von Bürger/-innen und Zivilgesellschaft an Forschung und Innovation verknüpft sind. Über allgemeine Aussagen hinaus existiert für Entscheider/-innen städtischer und regionaler Entwicklungspolitiken lediglich fragmentiertes Wissen darüber, was eigentlich genau Open Creative Labs ausmacht und welche unterschiedlichen Typen von Labs entstanden sind. Auch ist nur ausschnitthaft, aber nicht umfassend bekannt, wie viele Labs existieren, wie sie sich differenziert nach Typen räumlich verteilen und welche sozial-strukturellen lokalen Bedingungen die Entstehung von Labs besonders fördern. Ziel dieser Broschüre war es, erstmals für elf Metropolregionen in Deutschland eine Kompletterhebung von Labs zum Stichtag 31.03.2016 zu liefern, eine aus dieser Grundgesamtheit entwickelte Typologie vorzustellen und mit Hilfe kartographischer Analysen die Standortmuster dieser neuen Orte partizipativer Innovationsprozesse auf der nationalen wie regionalen Ebene aufzuzeigen.

Download der Broschüre

September 2016: Präsentation auf der „1st SMARTER Conference on Smart
Specialisation and Territorial Development”, Seville

Prof. Dr. Suntje Schmidt präsentierte am 29. September 2016 das Open Region Konzept auf der internationalen Konferenz  Smart Specialisation and Territorial Development. Die Konferenz adressierte sowohl Praktiker/-innen als auch Wissenschaftler/-innen und Vertreter /-innen von Europäischen Institutionen (z.B. Smart Specialisation Platform, DG Regional Policy, DG Research and Innovation), die in die Entwicklung, Evaluierung und konzeptionelle Weiterentwicklung von Smart-Specialisation-Strategien eingebunden sind.

September 2016: Beratungsgespräch im Rahmen von „Leibniz im Bundestag”, Berlin

Im Rahmen des Transfer Formats Leibniz im Bundestag wurde Prof. Dr. Oliver Ibert für den 9. September zu einem Beratungsgespräch mit der stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, MdB Dr. Simone Raatz (SPD),  eingeladen. In dem Gespräch wurden neue Ansätze der Innovationsförderung und regionalen Entwicklungspolitik erörtert.

September 2016: Positionspapier der Bundes-SPD

Im September 2016 veröffentlichte die Bundes-SPD ein Positionspapier zu sozialer Innovationspolitik. Darin fand eine Kommentierung des IRS Eingang, die wiederum auf Politikberatungen des IRS in den Jahren 2015 und 2016 in der Reihe Leibniz im Bundestag zurückgehen. Hier werden dem Open-Region-Ansatz folgend Innovationen nicht nur als technologische Neuerungen gesehen, die sich am Markt durchsetzen, sondern auch soziale Innovationen, also neue Geschäftsmodelle, Verfahren und Lösungsstrategien für sämtliche gesellschaftliche Bereiche, von der Wirtschaft über das Arbeitsleben bis hin zum Umweltschutz.

 Positionspapier zu sozialer Innovationspolitik

Juni 2016: Präsentation auf dem „19th Uddevalla Symposium on Geography, Open Innovation, Diversity and Entrepreneurship”, London

Dr. Felix Müller präsentierte am 30. Juni 2016 das Konzept „Open Region” beim Uddevalla „Symposium on Geography, Open Innovation, Diversity and Entrepreneurship” in London. Das Symposium vereinte Vertreter/-innen der Lokalpolitik mit Forschern aus der Business- und Managementforschung sowie aus der Wirtschaftsgeographie und der Ökonomie.

 

Mai 2016: Beratungsgespräch im Rahmen von „Leibniz im Bundestag”, Berlin

Am 31. Mai fand ein Gespräch zwischen MdB Xaver Jung (CDU), Mitglied des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, und Suntje Schmidt zum Thema „Open Creative Labs in Deutschland“ statt. Gegenstand des Gespräches waren offene kreative Orte als dauerhafte Organisationen, die Werkstätten und Werkzeuge, Arbeitsräume, technologische Ausstattungen und Know-How für eine begrenzte Zeit für Nutzer aller Art zur Verfügung stellen. Dabei diskutierten die Gesprächsteilnehmer den Umgang mit Temporalität, partizipativen Innovationsprozessen, der Teilhabe an Wissen und dem Zugang zu Technologien in diesen Orten sowie das daraus erwachsende Entwicklungschancen für ländliche Räume.

Mai 2016: 41. Regionalgespräch: Neue Perspektiven auf regionale Innovationspolitik

01. Juni | 2016 | Veranstaltung
Neue Perspektiven auf regionale Innovationspolitik im 41. Regionalgespräch

Innovationen gelten im Rahmen von Regionalpolitiken nach wie vor als Treiber für Wachstum. Mit Innovationen lassen sich sozial- und wirtschaftsräumliche Wettbewerbsvorteile erzielen. Doch braucht es inzwischen eine neue Sicht auf die Eckpfeiler einer zeitgemäßen Innovationspolitik. Seit mindestens zwei Jahrzehnten steht nämlich schon das Clustermodell Pate für Politiken der Innovationsförderung. Und das mit bestenfalls gemischtem Erfolg. Während des 41. Regionalgesprächs des IRS am 19. Mai 2016 diskutierten in Erkner Forschende und Praktiker deshalb unter dem Begriff ‚Open Region‘ aktuelle Schwerpunkte, Erweiterungen aber auch Probleme des Clusteransatzes. mehr Info

März 2016: Innovation Policy Lab Speaker Series „Frontiers of Research in Global Innovation”, Toronto

Auf Einladung von Professor Shiri Breznitz, von der Munk School of Global Affairs der University of Toronto, stellt Suntje Schmidt Open Region als „Challenges for Innovation Policies from Time-Spatial Innovation Processes”. Der Vortrag fand im Rahmen der Innovation Lab Speakers Series statt und adressiert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität ebenso wie Vertreterinnen und Vertreter der Stadt sowie nationaler Ministerien, die für wirtschaftliche Entwicklungen und Strategien verantwortlich sind.

Oktober 2015: 10th Regional Innovation Policies Conference, Karlsruhe

Auf der Regional Innovation Policies Conference stellt Suntje Schmidt Open Region als ein „Concept for Regional Innovation Policies that creates and utilizes Opportunities for Innovations” vor. Die Konferenz hat sich über zehn Jahre als wichtige Plattform in der regionalen Innovationsforschung etabliert und spricht Praktiker wie auch Wissenschaftler an. Organisiert wurde diese Veranstaltung vom KIT (Karlsruhe Institute of Technology), dem Fraunhofer ISI (Institut für System- und Innovationsforschung) und dem BETA (Bureau d'Economie Théorique et Appliquée).

Oktober 2015: Beiträge auf dem Deutschen Kongress für Geographie, Berlin

Auf dem Deutschen Kongress für Geographie (DKG) in Berlin stellte Prof. Dr. Suntje Schmidt im Rahmen der Fachsitzung „Zur Steuerungsfähigkeit der Raumentwicklung” Open Region als Leitbild für eine raumentwicklungsbezogene Innovationspolitik vor. Dr. Felix Müller präsentierte die Dialektik von Verankerung und Mobilisierung, die das Konzept Open Region kennzeichnet, am 1. Oktober 2015 auf der Fachsitzung „Lokal situiert, global” vernetzt: Wissen, Ausbildung und Lernen in globaler Arbeitsteilung.  Am Deutschen Kongress für Geographie nehmen regelmäßig Geographinnen und Geographen aus akademischen Einrichtungen, Schulen und der Praxis räumlicher Planung teil.

September 2015: Veröffentlichung des Working Papers „Open Region”

Mit der Veröffentlichung des Working Papers bündelten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsabteilung "Dynamiken von Wirtschaftsräumen" Forschungsergebnisse und Erfahrungen im Dialog mit der Praxis und formulierten ein erneuertes Leitbild für eine innovationsorientierte regionale Entwicklung. Das Working Paper adressiert sowohl die Fachcommunity als auch die Praxis: Neben konzeptionellen Grundlagen steht vor allem "Open Region" als Leitbild für die Politik und die Planung und deren Umsetzung in die Praxis im Mittelpunkt des Papers. In vier emblematischen Thesen formulieren die Autorinnen und Autoren konkrete Handlungsempfehlunge.

Juli 2015: Vortrag auf dem Humangeographischen Kolloquium an der Universität Jena

Prof. Dr. Oliver Ibert hielt auf Einladung von Prof. Dr. Sebastian Henn, Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie, vor Mitarbeitern des Instituts für Geographie und Studierenden der Geographie der Friedrich Schiller Universität Jena einen Vortrag zum Thema Open Region. Damit brachte er das Konzept, welches sich durch eine Weiterentwicklung und teilweise Abkehr von cluster-orientierten Innovations- und Wirtschaftsförderungsstrategien auszeichnet, in die Diskussion mit der Wissenschaftlichen Community. Darüber hinaus reflektierte er gemeinsam mit Fachkolleginnen und -kollegen auch Feedbacks und Anregungen aus der Praxis.

Juni 2015: Gutachten zum Regionen-Begriff

In einem im Juni 2015 im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung finalisierten Gutachten zum Regionen-Begriff befasst sich das Kapitel 6 darin mit der Frage, welche Ansätze das im IRS entwickelte Open-Region-Konzept für das Themenfeld Unternehmensengagement und Regionalentwicklung bietet.

Mai 2015: 39. Brandenburger Regionalgespräch: Urbane Experimente und kreative Räume

Regionalgespräch
04. Mai | 2015
39. Brandenburger Regionalgespräch

November 2014: Praktiker-Workshop zur Organisation von räumlich verteilten Innovationsprozessen

10. November | 2014 | Veranstaltung

Auf einem Workshop mit (zum Teil internationalen) Vertretern aus Regionalpolitik, Innovationsförderung und Wirtschaft am 07. November 2014 haben Wissenschaftler der Forschungsabteilung "Dynamiken von Wirtschaftsräumen" diskutiert, wie sich ihre Forschungsergebnisse nutzbar machen lassen für eine innovationsorientierte Regionalpolitik oder eine regionsbezogene Innovationspolitik. Abteilungsleiter Prof. Dr. Oliver Ibert und seine Mitarbeiter stellten ein Thesenpapier zur Diskussion, das genau auf dieses Spannungsfeld fokussiert: Wie können Innovationen, die immer weniger räumlich fixiert sind, organisiert und gefördert werden von Akteuren, die an ein bestimmtes Territorium wie eine Kommune, einen Landkreis oder ein Bundesland gebunden sind? mehr Info

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