Nachwuchsförderung

Das IRS betreibt die Entwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses als eine abteilungsübergreifende Aufgabe, die eng in die Forschungsplanung sowie die Zusammenarbeit mit den Universitäten eingebunden ist. Zum wissenschaftlichen Nachwuchs gehören Doktorandinnen und Doktoranden mit dem Qualifikationsziel Promotion sowie Postdoktorandinnen und Postdoktoranden mit dem Qualifikationsziel der Berufungsfähigkeit auf eine Professur.

Die zentralen Formate der strukturierten Nachwuchsförderung am IRS für Doktorandinnen und Doktoranden sind das IRS-Doktorandenkolloquium sowie die IRS International PhD Seminars, in denen in regelmäßigen Abständen unter der Leitung von Senior-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern die Qualifikationsarbeiten diskutiert und zentrale Ansätze und Methoden Raumbezogener Sozialforschung vermittelt werden.

Darüber hinaus unterstützt das IRS seinen wissenschaftlichen Nachwuchs dabei, ihre Vernetzung mit der wissenschaftlichen Community im Rahmen von Aufenthalten an Forschungseinrichtungen oder Vortragsreisen im In- und Ausland sowie durch die Teilnahme an wissenschaftlichen Fortbildungen und Summer Schools zu intensivieren.

Derzeit führt das IRS zwei Forschungsprojekte mit besonderem Fokus auf die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch. Darüber hinaus arbeiten Doktorandinnen und Doktoranden sowie Habilitandinnen und Habilitanden in enger Anbindung an die Leitprojekt- oder Drittmittel-Forschung ihrer Forschungsabteilung an eigenen Qualifizierungsprojekten.

In dem abteilungsübergreifenden Drittmittelprojekt „MedPlan“ untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IRS, wie sich städtebauliche Planungsprozesse mit dem Einsatz neuer Medien verändern. Dazu integrieren sie kommunikations- und planungswissenschaftliche Forschungsansätze mit einer historischen Perspektive auf Mediatisierungsprozesse in der Planung im 20. Jahrhundert. Darüber hinaus erprobt das Projekt ein neues Format der Doktoranden- und Postdoktoranden-Ausbildung und wird daher in der Förderlinie „Nachwuchsförderung“ im Rahmen des SAW-Verfahrens der Leibniz-Gemeinschaft gefördert. Es startete im April 2017 und hat eine Laufzeit von drei Jahren. mehr info

Die Europäische Kommission konstatiert in ihrem Bericht „Social innovation research in the European Union“ (EU 2013) einen Mangel an Forschungen zu sozialen Innovationen in ländlichen Regionen. RurAction füllt diese Forschungslücke. Das Forschungs- und Ausbildungsnetzwerk bringt renommierte Wissenschaftler und erfahrene Praktiker aus Bereichen der sozialwissenschaftlichen Raumforschung, der sozialen Innovationsforschung und des sozialen Unternehmertums zusammen, um zu erforschen, wie in strukturschwachen ländlichen Regionen sozial-innovative Lösungen für bestehende Problemlagen entwickelt werden. mehr info

Aktuelle Qualifizierungsprojekte