Stefanie Brünenberg
Wissenschaftlerin | Historische Forschungsstelle

Stefanie Brünenberg ist Architekturhistorikerin und arbeitet seit April 2019 in der Historischen Forschungsstelle am DFG-Projekt „Architektur- und Planungskollektive der DDR“. Seit 2015 wird sie bei Werner Durth an der Technischen Universität Darmstadt zur Bedeutung der visuellen Raumwirkung historischer Stadtgrundrisse in nachkriegsmodernen Städtebautheorien promoviert. Der Fokus liegt hierbei auf den Publikationen des Dresdner Architekten, Städtebauers und Professors für Wohnungsbau Wolfgang Rauda, dessen Theorie eines künstlerischen Städtebaus eine Weiterentwicklung und gleichzeitig zeitgemäße Übertragung der grundlegenden Konzepte Camillo Sittes aus dem späten 19. Jahrhundert in die Nachkriegszeit bis 1970 darstellt.

Von 2007 bis 2013 studierte sie Architektur an der Bauhaus-Universität in Weimar. Ihre architekturtheoretische Abschlussarbeit behandelte rationale Entwurfsmethoden verschiedener Architekten der Neuzeit und der Moderne. Nach Beendigung des Studiums begann sie ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Architektur, Fachgebiet Geschichte und Theorie der Architektur, an der TU Darmstadt.

Ausgewählte Publikationen nach Erscheinungsjahr

2017
Müller, S. (2017). "Sollte dies etwa das Ende der historischen Stadt bedeuten?": Zum Umgang mit stadträumlicher Identifikation im Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. in Bericht über die 49. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung: vom 4. bis 8. Mai 2016 in Innsbruck (1 Aufl., Band 49, S. 272-278). Dresden: Thelem.

Ausgewählte Publikationen nach Publikationstyp

Beitrag in Sammelband/-werk
Müller, S. (2017). "Sollte dies etwa das Ende der historischen Stadt bedeuten?": Zum Umgang mit stadträumlicher Identifikation im Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. in Bericht über die 49. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung: vom 4. bis 8. Mai 2016 in Innsbruck (1 Aufl., Band 49, S. 272-278). Dresden: Thelem.

Ausgewählte Vorträge

2018
Wolfgang Rauda. Ein Städtebautheoretiker zwischen den Systemen

15. Werkstattgespräch zur DDR-Planungsgeschichte

18. Januar | 2018
Erkner, Deutschland

2017
Der Wiederaufbau deutscher Städte "im Spiegel städtebaulicher Raumkulturen". Zum Umgang mit historischen Stadtzentren nach 1945

Rekonstruktion von Stadt und Stadtbild

12. Mai | 2017
RWTH Aachen, Lehr- und Forschungsgebiet Denkmalpflege und Historische Bauforschung, Aachen, Deutschland

2016
"Sollte dies etwa das Ende der historischen Stadt bedeuten?" Zum Umgang mit stadträumlicher Identifikation im Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg

49. Tagung für Ausgrabungswissenschaften und Bauforschung der Koldewey-Gesellschaft

07. Mai | 2016
Innsbruck, Österreich

Aktuelles
25. September | 2019

„Das Gebaute ist [...] immer das Ergebnis eines kollektiven Zusammenwirkens vieler Menschen, die unterschiedliche Berufe ausüben und unterschiedliche Aufgaben haben. Der Architekt ist einer von ihnen!“ So heißt es in einer Broschüre des Bundes der Architekten der DDR aus dem Jahr 1980 zur Beschreibung des Architektenberufs und der Ausbildung zum Architekten bzw. zur Architektin. Wie dieses „kollektive Zusammenwirken“ im Bauwesen der DDR in Form der Architekten- und Planerkollektive aussah, welche Kontrollorgane es bestimmten und wie dabei kreative Architekturentwürfe entstehen konnten, wurde am 10. September 2019 bei einem eintägigen Workshop mit ausgewiesenen Fachleuten am IRS in Erkner besprochen. mehr Info