Dr. Stefan Niederhafner

Dr. Stefan Niederhafner ist seit August 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“. Er arbeitet für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Projekt „ExTrass - Urbane Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen“. Des Weiteren ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fachgebiets „Internationale Klimaschutzprojekte“ der Deutschen Emissionshandelsstelle beim Umweltbundesamt.

Der Politikwissenschaftler war zuvor von 2015-2017 in Paris als selbstständiger Berater (www.sudeco.eu) in den Bereichen erneuerbare Energien, Klimawandel und glokale Nachhaltigkeitskonzepte sowie als Dozent für Politikwissenschaft an der SciencePo am Campus LeHavre tätig. Von 2010 bis 2015 war er Assistant Professor am Department Political Science & International Relations der Seoul National University, wo er sich auf die Felder Europäische Integration sowie globale Energie- und Klimapolitik konzentrierte. Er arbeitete als Gastwissenschaftler unter anderem an der UC Berkeley, der KU Löwen und der Hitotsubashi Universität Tokyo, sowie von 2001-2005 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.

Stefan Niederhafner studierte an der Philipps-Universität Marburg und der FU Berlin. Er erhielt ein Promotionsstipendium der Hans-Böckler-Stiftung und promovierte 2007 an der TU Darmstadt zum Thema „Städte als politische Akteure im Mehrebenensystem der EU“.

Seine Forschungsschwerpunkte sind glokale Lösungskonzepte im Bereich Energie und Klimawandel, Emissionshandelssysteme, nachhaltige Strategieentwicklung sowie Governance in Mehrebenensystemen.

Forschungsinteressen und Expertise

Forschungsschwerpunkte
Energiepolitik
Energiewende
Globalisierung
Governanceforschung
Infrastrukturpolitik
Innovationsforschung
Institutionenforschung
Klimaforschung
Politikanalyse
Resilienzforschung
Stadtforschung
Fachdisziplinen
Politikwissenschaft
Europastudien
Internationale Beziehungen
Urban Studies
Methodisch-konzeptionelle Schwerpunkte
Experteninterviews
Dokumentenanalysen
Fallstudien-Methodik
Komparistik
Leitfadeninterviews
Netzwerkanalysen
Historische Komparatistik
Standardisierte Befragungen
Teilnehmende Beobachtung

Projekte

Drittmittelprojekte

Städte verursachen weltweit etwa 70 Prozent der Treibhausgasemissionen, sind aber auch besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Insbesondere extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwässer und Hitzewellen haben hohe Sachschäden zur Folge und wirken sich – aufgrund inadäquater Verhaltensweisen in Gefahrenlagen und mangelnder Vorsorge – negativ auf die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner aus. Das BMBF-Forschungsprojekt „Urbane Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen - Typologien und Transfer von Anpassungsstrategien in kleinen Großstädten und Mittelstädten“ (ExTrass) verfolgt das Ziel, die Resilienz der Städte in enger Zusammenarbeit mit Stadtverwaltungen, Strukturen des Bevölkerungsschutzes und der Zivilgesellschaft messbar zu stärken. mehr Info