Monika Motylinska
Wissenschaftlerin | Historische Forschungsstelle

Monika Motylinska wurde 1986 in Polen geboren. Von 2005 bis 2009 absolvierte sie das Magisterstudium der Denkmalpflege und Denkmalkunde, mit den Nebenfächern Philosophie und internationale Beziehungen an der Nikolaus-Kopernikus-Universität in Torun/Thorn (Polen). Daran schloss sie ihr Masterstudium an der TU Berlin in Kunstwissenschaft und Kunsttechnologie an, welches 2009-2011 vom DAAD gefördert wurde.

Von 2012 bis 2016 promovierte sie unter der Betreuung von Prof. Dr. Adrian von Buttlar im Fach Kunstgeschichte, gefördert im Rahmen eines Promotionsstipendiums der Studienstiftung des deutschen Volkes. In ihrer Arbeit verknüpfte sie Ansätze aus den Bereichen Architekturgeschichte, Denkmalpflege sowie historische Urbanistik. Sie  untersuchte den Umgang mit dem Architekturerbe der Nachkriegszeit in Deutschland anhand einer Diskursanalyse der fachlichen und öffentlichen Debatten.

Seit Oktober 2016 forscht sie im Rahmen eines Postdoc-Stipendiums der Gerda-Henkel-Stiftung im Projekt "Architekturprojekte der DDR im Ausland. Bauten, Akteure und kulturelle Transferprozesse zum Export der DDR-Architektur ins Ausland".

Forschungsinteressen und Expertise

Forschungsschwerpunkte
DDR-Bau- und Planungsgeschichte
Kulturelle Globalisierung
Fachdisziplinen
Architekturgeschichte
Historische Urbanistik
Methodisch-konzeptionelle Schwerpunkte
Architekturgeschichtlich-ikonographische Analysen
Bildanalysen
Fallstudien-Methodik
Textanalyse

Projekte

Drittmittelprojekte

Anhand vieler Beispiele untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Varianten des Architekturexports der DDR und die Wechselwirkungen mit Entwicklungen in Westdeutschland. Neben der Erfassung von ausgeführten Objekten stehen die Gestaltungsparadigmen der Bauten, die Anpassungsleistungen und Konflikte im Verhältnis zu den Partnerländern sowie die Rückwirkungen der Auslandsvorhaben auf DDR-Akteure und –debatten im Fokus. mehr Info

Ausgewählte Publikationen nach Erscheinungsjahr

2016
Motylinska, M. (2016). ‚Ape Rock’ or an Icon of Brutalist Architecture in Germany?. in A. Tostoes, & Z. Ferreira (Hrsg.), Adaptive Reuse: The Modern Movement towards the Future. (S. 444-450). Docomomo International.
Motylinska, M. (2016). A „Concrete Ghetto“ or a „Prime Example with Blemishes“?: On Reputation of the Housing Estate Emmertsgrund in Germany. in: Section M33 “At Home in the “Concrete Jungle”: : Lived Experience and Reputation in Twentieth-century Mass Housing

Ausgewählte Publikationen nach Publikationstyp

Beiträge in Sammelwerken
Motylinska, M. (2016). ‚Ape Rock’ or an Icon of Brutalist Architecture in Germany?. in A. Tostoes, & Z. Ferreira (Hrsg.), Adaptive Reuse: The Modern Movement towards the Future. (S. 444-450). Docomomo International.
Konferenz-Papers
Motylinska, M. (2016). A „Concrete Ghetto“ or a „Prime Example with Blemishes“?: On Reputation of the Housing Estate Emmertsgrund in Germany. in: Section M33 “At Home in the “Concrete Jungle”: : Lived Experience and Reputation in Twentieth-century Mass Housing

Ausgewählte Vorträge

2017
Wie viel Umbau darf es sein?

Umbauten zwischen Funktionswandel und weltanschaulicher Anpassung

18. März | 2017 Cottbus

Communicating Unwanted Heritage?

Urban Heritage Activism

17. März | 2017 Berlin

2016
Unterwegs zum „Weltniveau“.

Migration und Baukultur von der Antike bis zur Gegenwart

24. November | 2016 Erkner

‚Ape Rock’ or an Icon of Brutalist Architecture in Germany?

Adaptive Re-use. The Modern Movement Towards the Future

08. September | 2016 Lissabon, Portugal

A „Concrete Ghetto“ or a „Prime Example with Blemishes“?

Reinterpreting Cities. 13th International Conference on Urban History

26. August | 2016 Helsinki

Mitgliedschaften

  • European Association for Urban History

Aktuelles
15. Dezember | 2016

Vom 23. bis 25. November 2016 veranstaltete das DFG-Graduiertenkolleg 1913 „Kulturelle und technische Werte historischer Bauten“ sein zweites Querschnittskolloquium „Migration und Baukultur von der Antike bis zur Gegenwart“ am IRS. Es widmete sich den Auswirkungen von Migrationsbewegungen auf Architektur, Bautechnik und Städtebau. An Beispielen aus dem gesamten Spektrum der Geschichte wurde untersucht, wie sich das Bauwesen durch individuelle und kollektive Einwanderung, aber auch Eroberung und Unterwerfung verändert. Das IRS ist in Person von PD. Dr. Christoph Bernhardt Mit-Antragssteller des Graduiertenkollegs an der BTU Cottbus, das sich seit 2014 mit historischen Bauten im Spannungsfeld zwischen Kunst, Technik und Gesellschaft in unterschiedlichen Zeithorizonten und Kulturkreisen befasst. mehr Info

Monika Motylinska in den Medien