Marc Schulze

Seit Mai 2018 ist Marc Schulze Teil der Leibniz-Nachwuchsgruppe „Constructing Transnational Spaces of Higher Education: International Branch Campus Development at the Interface of Network and Territorial Embeddedness“.

Marc Schulze studierte Geographie, Politikwissenschaft und Anglistik mit Auslandsaufenthalten an der University of Sheffield und der Université de Strasbourg. Er schloss sein Studium an der Universität Freiburg mit einer Arbeit über die Wechselwirkungen zwischen Universitätsentwicklung und regionalen Transformationsprozessen am Beispiel der englischen Stadt Sheffield ab. Während des Studiums war Marc Schulze als Studentische und Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie und Nachhaltige Entwicklung der Universität Freiburg und am Department für Geographie der LMU München tätig und arbeitete nach Studienabschluss als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Humangeographie der Universität Freiburg. Durch frühere Tätigkeiten, unter anderem in der Koordination des Erasmus-Programms, verfügt Marc Schulze auch über besondere praktische Erfahrung im Umgang mit Mobilitätsprogrammen, Kooperationen und Internationalisierung von Hochschulen. Sein aktueller Forschungsschwerpunkt liegt in der Wirtschaftsgeographie mit darüber hinausgehendem Interesse an der Politischen und Sozialgeographie.

Forschungsinteressen und Expertise

Forschungsschwerpunkte
Globalisierung
Wissensökonomie
Globale Produktionsnetzwerke
Fachdisziplinen
Geographie
Politische Geographie
Wirtschaftsgeographie
Sozialgeographie
Methodisch-konzeptionelle Schwerpunkte
Dokumentenanalysen
Experteninterviews
Leitfadeninterviews
Inhaltsanalysen

Projekte

Drittmittelprojekte

In den vergangenen zwanzig Jahren ist die Zahl der Studierenden, die ein Hochschulstudium nicht in ihrem Heimatland absolvieren, stetig gestiegen. Zudem investieren viele Hochschulen in internationale Campus (international branch campuses, IBC) im Ausland. Dies sind erste Indizien für eine parallele Globalisierung wissensintensiver Wirtschaftszweige und der Universitätslandschaft. Die Leibniz Junior Research Group „Constructing Transnational Spaces of Higher Education“ (TRANSEDU) befasst sich mit diesem Zusammenhang von globalisierten ökonomischen Prozessen und der Internationalisierung der akademischen Wissenschafts- und Forschungslandschaft. mehr Info

Qualifizierungsprojekte

Universitäten erhalten durch Investitionen in Offshore-Zweigstellen und internationale Partnerschaften Zugang zu nationalen Bildungsmärkten in Südostasien. Wie diese Marktzugänge reguliert sind und wie sich transnationale Netzwerke und regionale Kontexte miteinander verkoppeln, unterliegt nicht nur starkem zeitlichen Wandel. Es ist für die beteiligten Akteure auch von höchster wirtschaftlicher und soziokultureller Relevanz. Dieses Promotionsprojekt untersucht dies anhand von Hochschulbildungsanbietern in Malaysia und Singapur. mehr Info

Ausgewählte Vorträge

2018
Widersprüche und Aushandlungen von Mobilitätserfahrungen durch WissenschaftlerInnen in Räumen transnationaler Hochschulbildung

Praktiken des Umgangs mit Mobilitätsanforderungen in der Arbeitswelt

23. November | 2018
Universität Bremen, Bremen, Deutschland

Aktuelles
01. September | 2020

Zunehmend bieten Universitäten Lehre nicht nur am heimischen Campus oder online an, sondern auch in internationalen Zweigstandorten. Diese „Offshore Campuses“ sind oft als glamouröse Wissenschaftsstädte gestaltet, die kommerziell vermarktet werden. Mit den Namen bekannter Universitäten als Marken werben sie um Studierende. Einen wissenschaftlich fundierten Überblick über Zahl, Lage und Herkunft dieser Einrichtungen auf Stadtebene gab es bisher nicht. Nun hat die Junior Research Group „TRANSEDU“ des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung eine Gesamtdatenerhebung vorgelegt. mehr Info