Mandy Töppel

Mandy Töppel arbeitet seit April 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Sicherheitswahrnehmungen in urbanen Räumen. Best Practices für baulich-räumliche Gestaltungen und digitales Planen“ der Forschungsabteilung Kommunikations-und Wissensdynamiken im Raum. Sie studierte Soziologie in technikwissenschaftlicher Richtung an der Technischen Universität in Berlin. Ihre Diplomarbeit verfasste sie zum Thema „Wahrnehmung und Bewältigung von Barrieren für Elektrorollstuhlnutzende in Berlin.“ Hierbei untersuchte sie die Wege von Elektrorollstuhlnutzenden mit Hilfe von Geotagging. Während ihrer mehrjährigen Tätigkeit am Zentrum Technik und Gesellschaft beschäftigte sie sich mit der Usability von Technik, Technikakzeptanz und Technikentwicklung, insbesondere im Themenfeld der Resilienz bei kritischen Infrastrukturen und Behörden mit Sicherheitsaufgaben.

Forschungsinteressen und Expertise

Forschungsschwerpunkte
Demografischer Wandel
Partizipation und Bürgerbeteiligung
Resilienzforschung
Fachdisziplinen
Soziologie
Methodisch-konzeptionelle Schwerpunkte
Experteninterviews
Fokusgruppen-Methodik
Grounded Theory-Verfahren
Leitfadeninterviews
Ethnographische Methodik
Teilnehmende Beobachtung
Visuelle Datenanalyse

Projekte

Drittmittelprojekte

Sicherheit für die Bewohner/-innen und Besucher/-innen einer Stadt zu gewährleisten, ist eine zentrale Aufgabe für die Stadtpolitik und insbesondere für die baulich-räumliche Planung. Politik und Planung verfolgen daher das Ziel, als unsicher wahrgenommene Räume zu verbessern oder gar nicht erst entstehen zu lassen und Stigmatisierungen als „Angsträume“ oder „No-Go-Areas“ zu vermeiden. Das vom BMBF geförderte Verbundprojekt „Stadtsicherheit-3D“ systematisiert die Faktoren für räumliche Sicherheitsbewertungen, entwickelt Szenarien für die Intervention, katalogisiert bisherige Best Practices für Politik und Planung, entwickelt auf der Grundlage der empirischen Analysen neue Vorschläge für Best Practices und erarbeitet zugleich ein digitales Planungstool, das entsprechende Planungsprozesse über 3D-Stadtmodelle erleichtern soll. mehr Info

Ausgewählte Publikationen nach Erscheinungsjahr

2017
Töppel, M., Hahne, M., & Bartels, M. (2017). Informationsvorlagen für die interorganisationale Kommunikation im Krisenfall. Crisis prevention.
Töppel, M., Bartels, M., Nagel, C. (Hrsg.), & Hahne, M. (Hrsg.) (2017). A Social Network to Identify Responsibilities and Expertises in Crisis Scenarios. DOI: 10.1109/ICT-DM.2016.7857232
2016
Bartels, M., Töppel, M., & Hahne, M. (2016). Vom Katastrophenszenario zum Krisenplan: Organisationsübergreifende Abstimmung im Vorfeld extremer Lagen . Notfallvorsorge.
2012
Stubbe, J., & Töppel, M. (2012). Muster und Verläufe der Mensch- Technik-Interaktivität: Band zum gleichnamigen Workshop am 17./18. Juni 2011 in Berlin . (Technical University Technology Studies Working Papers; Band 2012, Nr. 2). Technische Universität Berlin.
2011
Töppel, M., Stubbe, J., & Schmidt, S. (2011). Technikgenerationen in der Mensch-Technik-Interaktion. 240-245.

Ausgewählte Publikationen nach Publikationstyp

Arbeits- oder Diskussionspapier
Stubbe, J., & Töppel, M. (2012). Muster und Verläufe der Mensch- Technik-Interaktivität: Band zum gleichnamigen Workshop am 17./18. Juni 2011 in Berlin . (Technical University Technology Studies Working Papers; Band 2012, Nr. 2). Technische Universität Berlin.
Aufsatz in Fachzeitschrift
Töppel, M., Hahne, M., & Bartels, M. (2017). Informationsvorlagen für die interorganisationale Kommunikation im Krisenfall. Crisis prevention.
Bartels, M., Töppel, M., & Hahne, M. (2016). Vom Katastrophenszenario zum Krisenplan: Organisationsübergreifende Abstimmung im Vorfeld extremer Lagen . Notfallvorsorge.
Konferenzpaper
Töppel, M., Bartels, M., Nagel, C. (Hrsg.), & Hahne, M. (Hrsg.) (2017). A Social Network to Identify Responsibilities and Expertises in Crisis Scenarios. DOI: 10.1109/ICT-DM.2016.7857232
Töppel, M., Stubbe, J., & Schmidt, S. (2011). Technikgenerationen in der Mensch-Technik-Interaktion. 240-245.

Ausgewählte Vorträge

2018
Digital planning tools to create resilience. Challenges and opportunities with the example of Berlin.

Social Constructions of Resiliencies. Theoretical Reflections and Empirical Analyses.

21. November | 2018

(Un)seen emotions of fear in (in)secure urban places

ESA Midterm-Conference (RN Qualitative Methods): Unspoken, Unseen, Unheard of. Unexplored Realities in Qualitative Research.

07. September | 2018

Aktuelles
28. Juni | 2019

Bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2019 am 15. Juni in Berlin konnte das IRS sich über reges Interesse freuen. Die Besucherresonanz lag dabei auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Rekordjahr 2018. Mit vier Angeboten zu den Themen Migration, Wohnungsbau, Planungsgeschichte und Sicherheitsempfinden in der Stadt war das Institut in der Leibniz-Geschäftsstelle in Berlin-Mitte prominent vertreten. Ein Projektteam nutzte die Gelegenheit sogar, um Daten zu sammeln. mehr Info

Mandy Töppel in den Medien