Dr. Karina Böhm
Referentin für Internationales | Wissenschaftsmanagement und -kommunikation

Dr. Karina Böhm ist seit 2013 als „Referentin Internationales“ im Bereich Wissenschaftsmanagement und -kommunikation tätig. Zuvor war sie am Zentrum für Internationales und Sprachen der Technischen Hochschule Brandenburg beschäftigt. Sie studierte an der Universität Leipzig sowie an der Universidad Complutense de Madrid (Spanien) Kommunikations- und Medienwissenschaft, Erziehungswissenschaft und Psychologie (M. A.) und wurde im Jahr 2012 zum Dr. phil. für das Fachgebiet Kommunikations- und Medienwissenschaft promoviert.

Zu ihren Aufgabenbereichen am IRS gehören die Mitwirkung bei der Beantragung und Koordination von internationalen Forschungsprojekten und bei der Implementierung der IRS-Internationalisierungsstrategie. Dabei ist sie unter anderem für den Ausbau und die Pflege der Beziehungen zu nationalen und internationalen Kontaktstellen und Förderorganisationen zuständig sowie für die Information, Beratung und Unterstützung der Institutsleitung und der Wissenschaftler/innen des Instituts in allen Fragen der EU-Forschungsförderung.

Sie engagiert sich im AK Europa und AK Internationales der Leibniz-Gemeinschaft und nahm im Jahrgang 2014/15 am „EU-Mentoring“ der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) und des Bundesarbeitskreises der EU-Referenten an Hochschulen (BAK) teil.

Projekte

Drittmittelprojekte

In weiten Teilen Europas sind strukturschwache ländliche Regionen mit ähnlichen Problemen konfrontiert. Die wirtschaftliche Produktivität ist gering, ebenso das Angebot an qualifizierten Arbeitsplätzen. Bildungs- und kulturelle Angebote können in diesen Regionen nicht in dem Maße vorhanden sein wie in Agglomerationsräumen. RurInno setzt an dieser Stelle an. Es bringt Forscher und Praktiker aus zwei Forschungseinrichtungen und aus vier – in ländlichen Räumen arbeitenden – Sozialunternehmen zusammen, die gemeinsam drei Ziele verfolgen: Zum ersten den Wissensaustausch zwischen Forschung und Praxis zu fördern, zum zweiten das empirische Wissen über Bedingungen für soziale Innovationen im ländlichen Raum zu verbessern und zum dritten die Sichtbarkeit der Arbeit der sozialen Unternehmen in Politik und Gesellschaft zu erhöhen. mehr Info

Aktuelles
13. November | 2017
Spitzenforscher und Nachwuchswissenschaftler auf der IRS Spring Academy 2017

Vom 2. bis zum 5. Mai 2017 richtete das IRS in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin die erste „IRS Spring Academy: Investigating Space(s): Current Theoretical and Methodological Approaches“ aus. 26 Nachwuchswissenschaftler/-innen aus dem In- und Ausland, darunter Geographen, Politikwissenschaftler, Historiker und Soziologen, setzten sich vier Tage lang mit neueren theoretischen Konzepten und methodischen Ansätzen der raumbezogenen Forschung auseinander. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stand der Zusammenhang von Raum und Zeit. Gemeinsam mit renommierten Fachleuten diskutierten die Teilnehmer/-innen raumbezogene Theorien und Methoden, die den Faktor Zeit in unterschiedlicher Weise reflektieren – ob durch die Modellierung von raumwirksamen Prozessen oder durch die soziale Konstruktion von standardisierter Zeit. Für das IRS war die Veranstaltung zugleich eine Gelegenheit, die eigenen Forschungsarbeiten zu Raum-Zeit-Dynamiken weiter zu strukturieren und inhaltlich weiterzuentwickeln. mehr Info