Kamil Bembnista

Kamil Bembnista ist seit Mai 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum" am IRS und promoviert im DFG-NCN „Beethoven" Forschungsprojekt „Socio-Cultural Constructions of Vulnerability and Resilience. German and Polish Perceptions of Threatening Aquatic Phenomena in Odra River Regions". Unter anderem untersucht er dabei polnische und deutsche Dokumentarfilme nach ihrem kulturellen Einfluss zu Vulnerabilitäts- und Resilienzkonstruktionen.

Er studierte Sozialökonomie im Bachelor an der Universität Hamburg und an der Universität für Wirtschaft (VŠE) in Prag, Tschechien, mit dem Schwerpunkt Soziologie. Sein Masterstudium „Soziologie - Europäische Gesellschaften" absolvierte er an der Freien Universität Berlin. Für seine Masterarbeit untersuchte er den Grad der transnationalen Raumnutzung der Bewohner der deutsch-polnischen Doppelstadt Görlitz/Zgorzelec anhand ihrer Alltagshandlungen. Die Arbeit wurde im Jahr 2014 mit dem Jan & Wojciech-Wawrzynek-Preis für die beste Masterarbeit zu gesellschaftlichen und politischen Themen um die Region Schlesien vom Schlesischen Institut in Oppeln, Polen, ausgezeichnet.

Nach dem Studium war er im Presse- und im Filmreferat am Polnischen Institut Berlin beschäftigt. Neben seinen Forschungsschwerpunkten der sozialwissenschaftlichen Transnationalisierungs- und Grenzraumforschung, insbesondere an der deutsch-polnischen Grenze, sowie der Europäischen Integration beschäftigt er sich mit Filmsoziologie.

Forschungsinteressen und Expertise

Forschungsschwerpunkte
Grenzraumforschung
Klimaforschung
Nachhaltigkeitsforschung
Netzwerkforschung
Resilienzforschung
Fachdisziplinen
Betriebswirtschaftslehre
Soziologie
Kultursoziologie
Stadt- und Regionalsoziologie
Methodisch-konzeptionelle Schwerpunkte
Dokumentenanalysen
Experteninterviews
Inhaltsanalysen
Leitfadeninterviews
Visuelle Datenanalyse
Grounded Theory-Verfahren

Projekte

Drittmittelprojekte

Das Ziel des Projekts ist es zu untersuchen, inwiefern Umgangsweisen mit aquatischen Phänomenen wie zum Beispiel Fluten in Flussregionen von kulturspezifischem Wissen beeinflusst werden. Dabei liegt der Untersuchungsschwerpunkt auf Wahrnehmungen potenzieller Verwundbarkeit (Vulnerabilitätskonstruktionen) und lokalen Praktiken zur Minderung von Risiken (Resilienzkonstruktionen). mehr Info