Julia Wigger
Wissenschaftlerin | Historische Forschungsstelle

Seit Februar 2019 ist Julia Wigger als wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Projekt „Stadterneuerung am Wendepunkt – die Bedeutung der Bürgerinitiativen gegen den Altstadtzerfall für die Wende in der DDR“ der Abteilung „Historische Forschungsstelle“ beschäftigt. Im Rahmen dieses Projekts erstellt sie ihre Dissertation über die Genese und Wirkung der Bürgerinitiativen gegen den Altstadtverfall und ihre Bedeutung für die friedliche Revolution.

Zuvor studierte Julia Wigger angewandte Kulturwissenschaften – mit dem Schwerpunkt Medien und Zeitgeschichte – an der Leuphana Universität in Lüneburg und den Masterstudiengang Public History an der Freien Universität Berlin. In ihrer Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit den Anfängen der lesbischen Emanzipationsbewegung in den 1970er Jahren in West-Berlin. Nach der Beendigung ihres Studiums arbeitete sie in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen an der Erstellung einer Sonderausstellung zum Wirken des Ministeriums für Staatssicherheit im geteilten Berlin.