Janne Lis Irmisch

Janne Irmisch arbeitet seit Januar 2021 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Projekt „Urbane Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen – Typologien und Transfer von Anpassungsstrategien in kleinen Großstädten und Mittelstädten (ExTrass)“. In dem Projekt beschäftigt sie sich mit kommunaler Klimaschutz- und Klimaanpassungspolitik, der klimapolitischen Pfadentwicklung in deutschen Mittel- und Großstädten sowie dem Transfer kommunaler Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen.

Ihr Studium der Urbanistik an der HafenCity Universität Hamburg und der Universität Göteborg, Schweden schloss Janne Irmisch mit dem B.A. „Kultur der Metropole“ ab. Den analytischen Blick auf Alltagskultur und Transformationen im urbanen Raum erweiterte sie im Masterstudium der „Nachhaltigkeitsgeographie“ an der Universität Greifswald, wo sie sich auf die integrierte nachhaltige Entwicklung von Zentren und Peripherien und Instrumente des lokalen wie internationalen Naturschutzes fokussierte. Einen thematischen Schwerpunkt bildeten dabei nachhaltige Ernährungssysteme. In ihrer Masterarbeit setzte sie sich im Rahmen einer Fallstudie zu einem autofreien Welterbe in Bamberg mit den Potentialen nachhaltiger Mobilitätskonzepte für historische Städte auseinander. Seit November 2019 war Janne Irmisch bereits als wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt ExTrass beschäftigt.

Forschungsinteressen und Expertise

Forschungsschwerpunkte
Stadtforschung
Stadtplanung und -entwicklung
Mobilitätsforschung
Nachhaltigkeitsforschung
Fachdisziplinen
Geographie
Urban Studies
Methodisch-konzeptionelle Schwerpunkte
Ethnographische Methodik
Experteninterviews
Teilnehmende Beobachtung

Projekte

Drittmittelprojekte

ExTrass möchte deutsche Groß- und Mittelstädte besser gegen Hitze und Starkregen wappnen. Hierzu werden hemmende und fördernde Faktoren der urbanen Klimaanpassung analysiert und erfolgreiche Maßnahmen identifiziert. Ein Schwerpunkt der Projekttätigkeit finden in drei Fallstudienstädten - Potsdam, Remscheid und Würzburg - statt. Hier werden u.a. Begrünungsmaßnahmen getestet, eine klimaangepasste Stadtplanung angestrebt, Daten zum Stadtklima ergänzt, die Bevölkerung durch Kommunikation für Risiken sensibilisiert und Notfallpläne verbessert. Zudem werden Austauschmöglichkeiten geschaffen, damit Städte besser voneinander lernen können. mehr Info