Henning Boeth
Wissenschaftler | Regenerierung von Städten

Henning Boeth ist seit Januar 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“. Als Doktorand ist er im DFG-geförderten Projekt „Zuwanderungsstrategien – Planungspolitiken der Regenerierung von Städten“ beschäftigt.

Der gelernte Reiseverkehrskaufmann studierte von 2011-2014 im Bachelor zunächst Angewandte Geographie (Schwerpunkt: Räumliche Planung und Entwicklung) an der Universität Trier. Hieran schloss sich das Masterstudium „Geographie der Großstadt“ an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Arizona State University (USA) an. Im Rahmen seiner Masterarbeit erforschte er in vergleichenden Fallstudien den Einfluss von Interessensgruppen auf lokale Stadtentwicklungspolitiken in der Megaregion Arizona Sun Corridor. An der Schnittstelle zwischen geographischer und planerischer Forschung, liegen seine Arbeitsschwerpunkte im Zusammenspiel von Zuwanderung, Wachstumsmanagement und stadtregionaler Planung und Entwicklung. Durch seine langjährige studienbegleitende Tätigkeit beim Deutschen Institut für Urbanistik wurde ihm zudem der Einblick in anwendungsorientierte Forschungsprojekte der Stadtentwicklung ermöglicht.

Forschungsinteressen und Expertise

Forschungsschwerpunkte
Governanceforschung
Klein- und Mittelstädte
Migrationsforschung
Stadtforschung
Stadtplanung und -entwicklung
Fachdisziplinen
Stadtgeographie
Raumplanung
Methodisch-konzeptionelle Schwerpunkte
Fallstudien-Methodik
Dokumentenanalysen
Experteninterviews
Sekundärdatenanalysen

Projekte

Drittmittelprojekte

Um nicht mehr zu schrumpfen, sondern wieder zu wachsen, sind viele Städte auf Zuwanderung angewiesen. Trotz des zunehmenden Wettbewerbs um junge Einwohner, Studierende und qualifizierte Fachkräfte sowie der verbreiteten Wachstumspolitiken entwickeln die Städte bisher kaum eigene Zuwanderungsstrategien, da die Steuerung der Zuwanderung bisher vielmehr als eine staatliche Aufgabe gilt. Mit ihren Integrationspolitiken reagieren die Städte lediglich auf den Zuzug von Migranten und die staatliche Zuweisung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Eine Verknüpfung von Stadtentwicklungs- und Integrationskonzepten erfolgt in der Planungspraxis kaum. mehr Info

Ausgewählte Vorträge

2018
Reurbanisierungspolitiken in Mittelstädten

Dezembertagung des DGD-Arbeitskreises Städte und Regionen in Kooperation mit dem BBSR

07. Dezember | 2018

(Planned) Reurbanization and local politics in medium-sized cities

ARL International Summer School 2018

06. September | 2018

Aktuelles
19. Dezember | 2018

Im Hintergrund spielt gefühlvolle Gitarrenmusik. Saftiges Grün ist zu sehen, spielende Kinder, ein vor Frische strotzender Wochenmarkt, eine herausgeputzte Innenstadt und Menschen, die in diesem Idyll ihr Glück gefunden haben. Wer die Imagevideo-Reihe „Schön hier zu sein“ der Stadt Eberswalde sieht, möchte am liebsten sofort selbst dorthin. Die auftretenden Personen – Alleinstehende, Familien, Paare – sind keine Schauspieler, sondern echte Neu-Eberswalder, deren persönliche Sichten auf ihren neuen Wohnort in den Kurzfilmen erzählt werden. Doch, von Einzelbeispielen abgesehen, wer zieht eigentlich nach Eberswalde und in die anderen brandenburgischen Städte in mittlerer Distanz von Berlin? Kommt alles Wachstum aus Berlin? Und entscheiden sich die Zuzügler wirklich frei, oder werden sie schlicht verdrängt? Über diese Fragen diskutierten die Teilnehmenden des 45. Brandenburger Regionalgesprächs am 27. November 2018 im IRS in Erkner. mehr Info

Henning Boeth in den Medien

Berliner zieht es in die Kleinstädte
(Tagesspiegel, 07.02.2019)