Hendrikje Alpermann
Wissenschaftlerin | Regenerierung von Städten

Hendrikje Alpermann ist seit Juli 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsabteilung  "Regenerierung von Städten" beschäftigt und bearbeitet die Studie „Kulturelle Vielfalt in Städten“, finanziert durch die Bertelsmann Stiftung. Im Fokus der Studie steht eine Systematisierung des Forschungsstands zu den Herausforderungen und Chancen im Umgang der Städte mit kultureller Vielfalt.

Sie studierte im Bachelor Ethnologie und Religionswissenschaften an der Universität Leipzig, der Martin-Luther Universität Halle (Saale) und der Staatlichen Universität Tiflis, Georgien. Hieran schloß sich ein Masterstudium Soziokulturelle Studien mit dem Schwerpunkt Urban Studies an der Europa Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und der École d’Urbanisme de Paris (Marne-la-Vallée) an. Seitdem bilden Migrations- und Stadtforschung die Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Arbeit. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie Problematisierungs- und Legitimierungsdiskurse bezüglich der Regenerierungsstrategien in einem städtischen Randgebiet von Lyon, Frankreich.

Während ihres Studiums war sie u.a. journalistisch und im Museumsbereich tätig und arbeitete als studentische Hilfskraft in der Forschungsbteilung "Regenerierung von Städten" des IRS.   

Projekte

Drittmittelprojekte

In einer Studie für die Bertelsmann-Stiftung systematisieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ ab Juli 2017 den Forschungsstand zum Umgang mit kultureller Vielfalt im Kontext internationaler Migration mit einem Fokus auf städtische Gesellschaften. Ziel der Studie ist es, die Bedingungen einer gelingenden Vielfalt zu eruieren und damit das Verständnis für die Stärken der Vielfalt in der Gesellschaft zu vertiefen. mehr Info

Aktuelles
14. Juli | 2017
Neue Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung

Die Dynamik der internationalen Migration nach Europa hat in Deutschland, wie in vielen weiteren Staaten, in den vergangenen Jahren zu einer Steigerung der Einwanderungszahlen in Städten und Gemeinden geführt. In Deutschland hat diese Zuwanderung Prozesse der verstärkten kulturellen Diversifizierung zusätzlich befeuert. Vor allem in den Städten mit ihren unterschiedlichen Milieus und ihrer heterogenen Bevölkerungszusammensetzung, werden daher die Ambivalenzen und Herausforderungen im Umgang mit Vielfalt sichtbar. In einer Studie für die Bertelsmann-Stiftung systematisieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ ab Juli 2017 den Forschungsstand zum Umgang mit kultureller Vielfalt mit einem Fokus auf städtische Gesellschaften. Ziel der Studie ist es, die Bedingungen einer gelingenden Vielfalt zu eruieren und damit das Verständnis für die Stärken der Vielfalt in der Gesellschaft zu vertiefen. mehr Info