Gala Nettelbladt
Wissenschaftlerin | Regenerierung von Städten

Gala Nettelbladt ist seit Januar 2018 Doktorandin in der Abteilung „Regenerierung von Städten“, wo sie im DFG-Projekt „Zuwanderungsstrategien – Planungspolitiken der Regenerierung von Städten“ als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig ist.

Sie studierte European Studies (BA) am King’s College London und Inter-disciplinary Urban Design (MRes) an der Bartlett School of Planning, University College London, gefördert im Rahmen eines Stipendiums der Studienstiftung des deutschen Volkes. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie am Fall Mannheim die Implikationen der staatlichen Zuweisung von Asylbewerber*innen auf lokale Stadtentwicklungspolitiken anhand einer ethnographische Studie. Neben dem Studium war sie als Forschungsassistentin an der Development Planning Unit, University College London beschäftigt und arbeite außerdem als Projektassistentin am Haus der Kulturen der Welt.

Projekte

Drittmittelprojekte

Um nicht mehr zu schrumpfen, sondern wieder zu wachsen, sind viele Städte auf Zuwanderung angewiesen. Trotz des zunehmenden Wettbewerbs um junge Einwohner, Studierende und qualifizierte Fachkräfte sowie der verbreiteten Wachstumspolitiken entwickeln die Städte bisher kaum eigene Zuwanderungsstrategien, da die Steuerung der Zuwanderung bisher vielmehr als eine staatliche Aufgabe gilt. Mit ihren Integrationspolitiken reagieren die Städte lediglich auf den Zuzug von Migranten und die staatliche Zuweisung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Eine Verknüpfung von Stadtentwicklungs- und Integrationskonzepten erfolgt in der Planungspraxis kaum. mehr Info