Eva Eichenauer

Eva Eichenauer ist seit Oktober 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „ReGerecht – Integrative Entwicklung eines gerechten Interessensausgleichs zwischen Stadt, städtischem Umland und ländlichem Raum“. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten Projekt untersucht sie Infrastruktur- und Landnutzungskonflikte in Westmecklenburg insbesondere im Hinblick auf Energiegerechtigkeit sowie räumliche und infrastrukturelle Gerechtigkeit.

Eva Eichenauer studierte Soziologie und Südostasienstudien in Berlin, Potsdam und Penang/Malaysia. In ihrer Abschlussarbeit untersuchte sie das Verhältnis von Massenmedien und Demokratie in Malaysia aus systemtheoretischer Perspektive. Während ihres Studiums war sie als studentische Hilfskraft in mehreren Drittmittelprojekten an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) tätig. Von 2014 – 2018 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung beschäftigt. Hier forschte sie vor allem zur Umsetzung der Energiewende auf lokaler Ebene und zu nachhaltigen Lebensstilen.

Weitere Forschungsschwerpunkte sind Demokratisierungsprozesse und nachhaltige Transformationen in Europa und Insel-Südostasien sowie feministische und postkoloniale Theorie.

Forschungsinteressen und Expertise

Forschungsschwerpunkte
Konfliktforschung
Energiewende
Demokratieforschung
Infrastrukturforschung
Nachhaltigkeitsforschung
Partizipation und Bürgerbeteiligung
Ländliche Räume und Landgemeinden
Fachdisziplinen
Soziologie
Umweltsoziologie
Politikwissenschaft
Methodisch-konzeptionelle Schwerpunkte
Leitfadeninterviews
Narrative Interviews
Experteninterviews
Dokumentenanalysen
Fallstudien-Methodik
Standardisierte Befragungen
Multivariate Analyseverfahren
Univariate Analyseverfahren

Projekte

Drittmittelprojekte

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt ReGerecht setzt sich zum Ziel, Lösungen für einen gerechten Interessenausgleich zwischen Stadt, städtischem Umland und ländlichem Raum zu erarbeiten und zu implementieren. Mit dem Verbundprojekt werden zwei zentrale Fragen beantwortet: Wie entstehen regionale Nutzungskonflikte? Und: Wie lassen sich gerechte Lösungen für diese Nutzungskonflikte finden? mehr Info