Aya Isabel Kleine
Wissenschaftlerin | Regenerierung von Städten

Aya Isabel Kleine arbeitet seit Januar 2020 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung „Regenerierung von Städten“, wo sie im BMBF-Projekt „Städtische Ko-Produktion von Teilhabe und Gemeinwohl: Aushandlungsprozesse zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren und städtischen Verwaltungen“ den Prozess um das Dragonerareal in Berlin-Kreuzberg untersucht und begleitet.

Aya Isabel Kleine studierte Politikwissenschaften und Soziologie in Hamburg, Kopenhagen (B.A.) und Berlin (M.A.). In ihrer Masterarbeit untersuchte sie Entstehungs- und Gelingensfaktoren, Akteurskonstellationen und die Ko-Produktionsprozesse in zwei Varianten von Bürger*innenhaushalten – Berlin-Lichtenberg und Reykjavik.

Neben dem Studium arbeitete sie zunächst als wissenschaftliche Hilfskraft am Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. und ab 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin zu Themen der sozialen Innovationen, der räumlichen Verteilung von rechtsextremen Einstellungsmustern sowie zur Partizipation in Ost- und Westdeutschland.

Neben ihrer Tätigkeit am IRS arbeitet Aya Isabel Kleine in verschiedenen Projekten der politischen Bildungsarbeit.

Projekte

Drittmittelprojekte

Das Forschungsprojekt Städtische Ko‑Produktion von Teilhabe und Gemeinwohl, finanziert auf Basis der Ausschreibung „Gemeinwohl und Teilhabe“ des BMBF, betrachtet Aushandlungsprozesse um Teilhabeansprüche auf städtischer Ebene zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren und kommunalen Verwaltungen. Die Frage, wie die Teilhabevorstellungen und bedingungen durch diese Aushandlungen verändert werden, wird anhand dreier Fallstudien, in denen zivilgesellschaftliche und kommunale Akteuren in Berlin kooperieren, nachgegangen. Das Forschungsprojekt wird im Verbund mit dem Institut für Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar (IfEU) durchgeführt. Die Fallstudie Wohnen ist am IRS angesiedelt, die Fallstudien Migration und Umwelt am IfEU. mehr Info