Dr. Ariane Götz

Dr. Ariane Götz ist seit Februar 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Leitprojekt „Kritische Infrastrukturen. Die politische Konstruktion, Räumlichkeit und Governance von Kritikalität“. Ihre Forschung beschäftigt sich mit der internationalen politischen Ökonomie von globaler Wirtschafts- und Investitionspolitik undNachhaltigkeitsgovernance. Der thematische Schwerpunkt liegt auf den Themenfeldern Land, Umwelt und Energie, der regionale Schwerpunkt auf Europa, Asien, und dem subsaharischen Afrika, der kontextuelle Schwerpunkt auf sozio-ökonomischen und ökologischen Transformationsprozessen.

Ariane Götz studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Germanistik in Berlin, Nanjing und Waterloo (Kanada). Ihre Dissertation zu Landnahme aus der Perspektive von chinesischen und britischen Investoren schloss sie 2015 an der Balsillie School of International Affairs ab. Von 2014-2018 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin (SDGs and Renewable Resources) und Projektleiterin (Governance und Partizipation) am Institut for Advanced Sustainability Studies in Potsdam beschäftigt. Vorherige Forschungserfahrungen sammelte sie am Centre for International Governance Innovation, an der Hertie School of Governance und in der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit.

Projekte

Leitprojekt

Ziel des Leitprojekts ist es, die politische Konstruktion und die Governance kritischer Infrastrukturen im Zusammenhang mit ihrer Räumlichkeit zu verstehen. Infrastrukturen werden zunehmend im Hinblick auf ihre Anfälligkeit für Störungen und die daraus resultierenden Sicherheitsrisiken betrachtet. Politische Ressourcen werden darauf verwendet, „kritische Infrastrukturen“ wie Kommunikations- und Energienetze angemessen zu sichern. Doch welche Infrastrukturen gelten als kritisch und warum? Welche Steuerungsansätze werden verfolgt, um mit Infrastrukturrisiken umzugehen? Städtische Klimaanpassung und die „Energiewende“ sind zwei Handlungsfelder, in welchen der Aspekt der Infrastruktur-Kritikalität zunehmende Aufmerksamkeit erhält. Sie stehen deshalb im Zentrum der Analyse dieses Leitprojekts. mehr Info