Alice Bobée
Wissenschaftlerin | Dynamiken von Wirtschaftsräumen

Alice Bobée arbeitet seit Juni 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Constructing Transnational Spaces of Higher Education. International Branch Campus development at the Interface of Network and Territorial Embeddedness (TRANSEDU)“ in der Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“.

Ihren Bachelor of Liberal Arts mit einem Fokus auf Kulturwissenschaften erwarb sie am University College Maastricht. Daran schloss sie ein Masterstudium in „Soziologie – Europäische Gesellschaften“ an der Freien Universität Berlin an. Besondere thematische Schwerpunkte legte sie auf Elitesoziologie, symbolische Grenzen und Distinktion. In ihrer Masterarbeit „#Hertielove: an elite bubble?“ untersuchte sie mit Hilfe quantitativer Methoden die kollektive Identitätskonstruktion von Studierenden einer zweitrangigen Elite-Universität in Berlin. Studienbegleitend arbeitete sie als studentische Hilfskraft zu den Themen Zukunft der Mobilität (Institut Futur), Islamistische Radikalisierung in Frankreich und Forschungspartnerschaften zwischen Afrika und Europa (Wissenschaftszentrum Berlin).

Projekte

Drittmittelprojekte

In den vergangenen zwanzig Jahren ist die Zahl der Studierenden, die ein Hochschulstudium nicht in ihrem Heimatland absolvieren, stetig gestiegen. Zudem investieren viele Hochschulen in internationale Campus (international branch campuses, IBC) im Ausland. Dies sind erste Indizien für eine parallele Globalisierung wissensintensiver Wirtschaftszweige und der Universitätslandschaft. Die Leibniz Junior Research Group „Constructing Transnational Spaces of Higher Education“ (TRANSEDU) befasst sich mit diesem Zusammenhang von globalisierten ökonomischen Prozessen und der Internationalisierung der akademischen Wissenschafts- und Forschungslandschaft. mehr Info