Dr. Andreas Butter
01. Januar 2012 -

Andreas Butter wurde 1963 in Dessau in Sachsen-Anhalt geboren. Nach mehreren Jahren Museumsarbeit im Schloss Mosigkau studierte er von 1986 bis 1992 Kunstgeschichte an der Berliner Humboldt-Universität.

Seit 1992 arbeitete er, zuerst in Gemeinschaft mit Prof. Ludwig Deiters, als freier Gutachter für verschiedene Landesdenkmalämter. Mit seinen Publikationen konzentrierte er sich auf die deutsche Architekturgeschichte sowie auf die Schwerpunkte DDR und Berlin.

Für das Institut für Auslandsbeziehungen (IFA) war er an der Erstellung einer Onlinedatenbank mit Architektenbiographien und für die Berlinische Galerie an der Inventarisierung des „Ostberliner Fotoarchivs" beteiligt. An beide Projekte schloss jeweils das Erscheinen eines Architekturbildbandes an. 2003 promovierte er an der TU Berlin bei Adrian von Buttlar über die Moderne in der Architektur der SBZ/DDR zwischen 1945 und 1951 (publiziert 2006). Im Jahr darauf konzipierte er gemeinsam mit Dr. Ulrich Hartung für den Deutschen Werkbund Berlin e.V. die Wanderausstellung „Ostmoderne" über die Architektur im Ostteil Berlins in den ersten beiden Nachkriegsjahrzehnten.

Seit 2007 ist Butter für das IES-Programm der Humboldt-Universität Berlin als freier Dozent tätig und unterrichtet dort u.a. zum Thema „Visual Culture and the Urban Landscape". Ein jüngerer Schwerpunkt seiner Arbeit ist außerdem das Bauen der 1920er-30er Jahre in Dessau, verbunden mit einer Rettungskampagne für bedrohte Junkersbauten und der kuratorischen Mitarbeit an der Ausstellung „Bauhausstadt" der Stiftung Bauhaus Dessau 2009. Seit Januar 2010 arbeitet er in den Wissenschaftlichen Sammlungen des IRS Erkner.

Portrait: © Thomas Ecke