Neue Publikationen

11. März | 2021 | Publikation

Der neu erschienene Sammelband „Stadtsoziologie und Stadtentwicklung: Handbuch für Wissenschaft und Praxis“, herausgegeben von Ingrid Breckner, Albrecht Göschel und Ulf Matthiesen, blickt aus sozialwissenschaftlicher Perspektive auf Stadtentwicklung und -planung, wobei er urbane Akteure, Prozesse und Strukturen in Deutschland und im deutschsprachigen Raum fokussiert. Aktuelle und ehemalige Forschende des IRS sind in dem Band vertreten. mehr Info

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25. Januar | 2021 | Publikation

Über mehrere Jahre hinweg hat die Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ erforscht, wie soziale Innovationen in ländlichen Räumen vorangetrieben werden, welche Probleme sie lösen können und wie sie politisch unterstützt werden können. Nun veröffentlicht sie Empfehlungen für die Praxis; zum einen in Form eines deutschsprachigen Policy Papers, zum anderen in Form eines englischsprachigen Praxishandbuchs. mehr Info

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09. Oktober | 2020 | Publikation
Neues Policy Paper gibt Empfehlungen für Gemeindebeteiligung an Windkraft

Die Novelle des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) sieht vor, dass Kommunen, in deren Gebiet Windkraftanlagen errichtet werden, wirtschaftlich an diesen Anlagen beteiligt werden sollen. Mecklenburg-Vorpommern hat bereits seit 2016 ein entsprechendes Landesgesetz. Eva Eichenauer (IRS) und Ludger Gailing (Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg) erforschen, wie gut derartige Beteiligungslösungen in der Praxis funktionieren. In einem neuen Policy Paper sprechen sie sich für transparente, einheitliche Standards, mehr Beratung für Kommunen sowie die Stärkung wirtschaftsschwacher Kommunen aus. mehr Info

24. September | 2020 | Publikation

Durch die soziale Polarisierung und Pluralisierung unserer Gesellschaft nehmen Konflikte in der Planung zu. Es gibt heute kaum ein Projekt, gegen das nicht protestiert wird. Bekannte Beispiele sind Stuttgart 21, die Bebauung des Tempelhofer Feldes in Berlin, Bürgerinitiativen gegen Windkraft - und aktuell auch die besagte Tesla-Ansiedlung in Grünheide in Brandenburg. Wie kann Planung mit diesen Konflikten umgehen? Die agonistische Planungstheorie sieht Konflikte in einer pluralistischen Demokratie als immanent an und betrachtet sie als Motoren für Wandel. Ein neues Paper von Manfred Kühn, das nun in der renommierten Zeitschrift Planning Theory erschienen ist, setzt sich kritisch mit der agonistischen Planungstheorie auseinander und beschreibt einige Dilemmata, die sich in der Planungspraxis daraus ergeben. mehr Info

25. August | 2020 | Publikation

Um Wirtschaft und Gesellschaft aus dem Kohlenstoffzeitalter in eine klimafreundliche Zukunft zu führen braucht es mehr als eine Transformation der Energieerzeugung hin zu erneuerbaren Energieträgern. Wie beispielsweise die aktuelle Debatte über einen „Green New Deal“ zeigt, geht es um eine grundlegend neue Art, menschliche Arbeit, Technologie und Investitionskapital produktiv einzusetzen. Geographische Forschung kann zeigen, wie solche Transformationen sich im Raum vollziehen – wie sie geprägt werden von vorhandenen Strukturen und wie auf verschiedenen Ebenen Neues entsteht. In dem neuen Themenheft „New Energy Spaces“ in der Fachzeitschrift „Environment and Planning A: Economy and Space“, das unter maßgeblicher Beteiligung aus dem IRS entstand, wird eine solche Forschungsperspektive entwickelt. Erste Forschungsergebnisse, auch aus dem IRS werden vorgestellt. mehr Info

26. Juli | 2020 | Publikation

Die Ausbreitung von Covid-19 ist ein räumliches Phänomen. Karten und Statistiken erfassen die Betroffenheitsgrade unterschiedlicher Länder und Regionen, Hotspots werden identifiziert und die Einflüsse von Mobilitätspraktiken wie Urlaubsreisen werden kritisch geprüft. Somit kann die Geographie Wesentliches zum Verständnis und zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie beitragen. In einem neuen Sonderheft der Tijdschrift voor Economische en Sociale Geografie haben die Gastherausgeber Manuel B. Aalbers (KU Leuven), Niels Beerepoot und Martijn Gerritsen (beide Universiteit van Amsterdam) 26 Beiträge aus verschiedenen Teilbereichen der Geographie zusammengetragen. Das IRS ist mit zwei Beiträgen vertreten. mehr Info

19. Juli | 2020 | Publikation

Digitale Visualisierungen sind aus der Stadtplanung nicht mehr wegzudenken. Bauprojekte werden teils schon Jahre vor dem ersten Spatenstich mit immer realistischer erscheinenden 3D-Simulationen angekündigt. Doch was ist wirklich neu daran, wie heute, mit Hilfe digitaler Technologien, Zukunftsbilder von Städten erschaffen werden? Funktioniert Planung deshalb grundsätzlich anders? Mit diesen Fragen setzt sich das Special Issue “Visual Communication in Urban Design and Planning: The Impact of Mediatisation(s) on the Construction of Urban Futures” auseinander, das in der Fachzeitschrift “Urban Planning” (Open Access) erschienen ist. Als Guest Editors fungieren Gabriela Christmann, Christoph Bernhardt und Jörg Stollmann. mehr Info

26. Juni | 2020 | Publikation

Unsere Wahrnehmung der Welt wird seit geraumer Zeit von Krisen und Krisendiagnosen geprägt. Hochkonjunktur für die Krisenforschung also – doch welche Art von Forschung ist gefragt? Keine Wissenschaftsdisziplin allein kann die komplexe Dynamik von Krisen beleuchten. Deshalb arbeitet der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, an dem auch das IRS mitwirkt, seit 2013 an interdisziplinären Ansätzen der Krisenforschung. Mit dem Handbuch Krisenforschung ist nun ein zentrales gemeinsames Produkt des Forschungsverbundes erschienen. mehr Info

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24. Juni | 2020 | Publikation
Neuer IRS Dialog Forschungsbericht gibt Experteneinschätzungen zur Zukunft der Stadtlogistik wieder

Über 300 Expertinnen und Experten zum Thema Stadtlogistik haben sich in einer deutschlandweiten Befragung dafür ausgesprochen, zur Verringerung von Lieferverkehrsströmen in Städten neue Wege zu gehen. Beispielsweise sollen anbieteroffene Mikrodepots und Lastenräder die Zustellfahrten konkurrierender Anbieter auf der „letzten Meile“ ersetzen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Logistik und Mobilität in der Stadt von morgen“, welche im Rahmen des BMBF-finanzierten Forschungsprojekts „Stadtquartier 4.0“ erstellt und jetzt in der neuen Reihe „IRS Dialog“ veröffentlicht wurde. mehr Info

18. Juni | 2020 | Publikation

Neue Windkraftprojekte rufen mittlerweile regelmäßig lokalen Widerstand hervor. Doch woran liegt es, ob Widerstand sich formiert und wie Anti-Windkraft-Bewegungen agieren? Geben nur lokale Bedingungen und die Umstände des konkreten Projekts den Ausschlag, oder spielt der jeweilige nationale Kontext – die politische Debatte etwa, oder die jeweiligen Regelungssysteme – eine Rolle? Andrea Bues ist dieser Frage nachgegangen. Sie stellte einen Vergleich zwischen Anti-Windkraft- Bewegungen in Brandenburg und der kanadischen Provinz Ontario an. Nun ist bei Routledge ihr Buch “Social Movements against Wind Power in Canada and Germany: Energy Policy and Contention” erschienen. mehr Info

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