Neue Publikationen

20. Januar | 2023 | Publikation
Ein neues forschungsbasiertes Praxis-Handbuch zeigt, wie es gehen kann

Unter Beteiligung des IRS hat das Verbundprojekt StadtumMig zum Abschluss der ersten Projektphase ein Online-Handbuch veröffentlicht. Der Titel lautet: „Vom Stadtumbauschwerpunkt zum Einwanderungsquartier. Herausforderungen und Perspektiven für ostdeutsche Großwohnsiedlungen“. Das Handbuch vermittelt zentrale Forschungs- und Arbeitsergebnisse aus den drei Partnerkommunen Schwerin, Halle (Saale) und Cottbus. In erster Linie richtet es sich an Praktiker*innen in Kommunen mit vergleichbaren Problemstellungen. Es geht um die Weiterentwicklung und Qualifizierung von Stadtgebieten, die sich aus Stadtumbau- zu Einwanderungsquartieren entwickelt haben. mehr Info

13. November | 2022 | Publikation

Große Teile der Altbaubestände in der DDR befanden sich in den späten 1980er-Jahren in katastrophalem Zustand. Der Staatsführung gelang es nicht, diese innerstädtischen Altbauquartiere großflächig zu erhalten. Gegen diesen Verfall kämpften in den letzten Jahren der DDR Bürgergruppen, die zumeist unter dem Dach der Kirche oder des Kulturbundes agierten. Das Wirken dieser Bürgergruppen sowie weiterer Reformakteure, ihre Erfolge sowie der Umgang mit ihnen und den Altstädten in der Transformationszeit nach 1989 werden in einem Sammelband analysiert, der von Harald Engler mit herausgegeben wurde und bei dem weitere IRS-Mitarbeiter*innen des Projekts „Stadtwende“ beteiligt waren. mehr Info

22. September | 2022 | Publikation

Der Klimawandel wird nicht überall gleich wahrgenommen, verstanden und bewertet. Entsprechend unterscheiden sich die Praktiken des Umgangs damit erheblich. Solche klimakulturellen Unterschiede finden sich heute weniger zwischen Nationalstaaten als zwischen verschiedenen Akteursgruppen und sozio-politischen Koalitionen. Ein neuer Sammelband, der von Thorsten Heimann, Jamie Sommer, Margarethe Kusenbach und Gabriela Christmann herausgegeben wird, richtet den Blick auf solche „klimakulturellen Formationen“ sowie ihre große Vielfalt in Nordamerika und Europa: von Kulturen der Klimaanpassung in ländlichen Räumen Südeuropas und bei der indigenen Bevölkerung Nordeuropas zu kulturspezifischen Strategien für mehr Klimaschutz in deutschen Städten oder in den Südstaaten der USA. mehr Info

29. August | 2022 | Publikation
Zwei neue Artikel zeigen, wie Städte zu Vorreitern der Klimapolitik werden

Zwei neue Fachartikel aus der Forschungsgruppe Urbane Nachhaltigkeitstransformationen beleuchten, wie Städte zu Vorreitern der Klimapolitik werden, sowohl beim Klimaschutz als auch bei der Klimaanpassung. Statt der in dieser Rolle oft genannten Metropolen wie etwa Paris nehmen die Autor*innen kleinere Großstädte in Deutschland in den Blick. Dabei zeigen sie, dass auch Städte mit schwierigen Ausgangsbedingungen den Weg in die Spitzengruppe finden können. mehr Info

02. August | 2022 | Publikation
Dissertationsschrift von Henning Boeth veröffentlicht

Henning Boeth, IRS-Mitarbeiter bis Sommer 2021, untersuchte in seiner Dissertation anhand der Fallstudien Brandenburg/Havel und Bamberg, welche Möglichkeiten öffentliche Akteure in Politik und Planung zur kommunalen Steuerung von Reurbanisierung in Mittelstädten haben. Konzeptionell bezieht sich die Arbeit auf planungstheoretische Ansätze, denen ein Steuerungsverständnis im Sinne von Governance zugrunde liegt. Planung wird somit nicht nur als ein linearer Prozess gesehen. Stattdessen werden – vor dem Hintergrund der Besonderheiten der Steuerungs- und Planungspraxis in Mittelstädten – die zugrundeliegenden Aushandlungsprozesse und die Handlungslogiken der Akteure in den Fokus gerückt. Die Dissertation wurde im November 2021 im Rohn Verlag veröffentlicht. mehr Info

18. Juli | 2022 | Publikation

Der Band 80 Nr. 3 der Fachzeitschrift „Raumforschung und Raumordnung“ widmet sich „Chancen und Herausforderungen in ländlichen Räumen durch Digitalisierung“ und versammelt insgesamt acht aktuelle Beiträge zu theoretischen und konzeptionellen Perspektiven, methodischen Ansätzen sowie empirischen Forschungen, um Chancen und Herausforderungen von Digitalisierung in ländlichen Räumen zu diskutieren und zu systematisieren. Mit Ariane Sept und Gabriela Christmann als Gastherausgeberinnen und einem Beitrag von Nicole Zerrer, Ariane Sept und Gabriela Christmann bildet das Schwerpunktheft gleichzeitig den Abschluss des von 2019 bis 2021 durchgeführten Leitprojektes „Smart Villagers. Digitalisierungen und soziale Innovationen in ländlichen Räumen“. mehr Info

15. Juni | 2022 | Publikation

Matthias Bernt, kommissarischer Leiter des Forschungsschwerpunkts „Politik und Planung“, untersuchte in seinem Habilitationsprojekt „Gentrification und Wohnungspolitik“ vergleichend Gentrifizierungsprozesse in London, Berlin und St. Petersburg. Ein besonderes Augenmerk legte er hierbei auf die Auswirkungen verschiedener Regulationsformen und Politiken des Wohnungsmarktes, sowohl auf Investitionen in den Wohnungsbestand als auch auf die Verdrängung einkommensschwacher Haushalte. Aus seinen gewonnenen Erkenntnissen entwickelte Bernt das Konzept der „Komodifizierungslücke“, das eine institutionalistische Perspektive auf Gentrifizierung einnimmt. Nun wird seine Habilitationsschrift als Monographie bei Wiley veröffentlicht. mehr Info

09. Juni | 2022 | Publikation
Neues Paper analysiert die Strategien französischer Hochschulen in Afrika

In ihrem neu erschienenen Artikel „Choose France! Containment, Circulation and Postcolonial (Dis)Continuities in Transnational Education" zeigen Alice Bobée und Jana Kleibert, wie französische Offshore-Campusse im frankophonen Afrika einerseits die französische Migrations- und Hochschulpolitik umsetzen und sich andererseits zunehmend dem wirtschaftlichen Wettbewerbsdruck und den Mobilitätswünschen zahlender Studierender anpassen. Dabei ahmen sie „angelsächsische“ marktorientierte Strategien nach. Der Beitrag erschien in der Fachzeitschrift Globalisation, Societies and Education. mehr Info

19. Mai | 2022 | Publikation

IRS-Doktorandin Alica Repenning untersucht in ihrem Dissertationsprojekt im Forschungsschwerpunkt „Ökonomie und Zivilgesellschaft“ die Räume kreativer Arbeit im Modedesign. Nun ist ihr Paper „Workspaces of Mediation: How Digital Platforms Shape Practices, Spaces and Places of Creative Work“ in der Fachzeitschrift „Tijdschrift voor Economische en Sociale Geografie (TSEG)“ erschienen. Die Analyse von Berliner Modedesigner*innen zeigt, dass diese sich in einem komplexen Geflecht von digitalisierten Arbeitsräumen, Arbeitsorten und Arbeitspraktiken bewegen. Digitale Plattformen wie beispielsweise Instagram bestimmen dieses Geflecht durch ihre Strukturen und Mechanismen mit. mehr Info

Grafik: jan_S/stock.adobe.com
29. April | 2022 | Publikation

Kommunen fehlen oft die Ressourcen, um eine effektive Klimapolitik zu betreiben. Dabei ist der Handlungsdruck hoch: Gerade Stadtkommunen sind stark von der Klimaerwärmung betroffen, zugleich verursachen Städte einen Großteil der Treibhausgasemissionen. In einem neuen Policy Paper stellen Forschende des IRS drei erprobte Handlungsmodelle vor, die gut in die kommunale Praxis integrierbar sind: den kommunalen Klimarat (erprobt in Potsdam), den Klima-Check in der Bauleitplanung (Remscheid) und die Einrichtung einer Klima-Stabstelle (Würzburg). mehr Info

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