Drittmittelprojekt

Wohnungs- und städtebauliche Weichenstellungen in SBZ und DDR bis 1955

Forschungsabteilung: Historische Forschungsstelle

Projektleitung im IRS: Dr. Harald Engler

Förderorganisation: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Laufzeit: 01/2019 - 10/2020

Experimenteller Wohnungs- und Städtebau. Bauen und Planen im Nationalsozialismus. Voraussetzungen, Institutionen, Wirkungen
Wohnungs- und städtebauliche Weichenstellungen in SBZ und DDR bis 1955 (Projekt 11)
Die Gründung des Ministeriums für Aufbau 1949, seine Vorgeschichte und die Transformationen in den 1950er Jahren, kann zum Ausgangspunkt genommen werden, um die komplexen Bezüge zu den Traditionen des Planens und Bauens in Deutschland, zur unmittelbar vorausgegangenen NS-Zeit und zu internationalen Kontexten der Systemkonkurrenz vor und nach 45 herzustellen. Dabei sollen die entscheidenden Weichenstellungen und Paradigmenwechsel, das traditionelle Spannungsverhältnis von Dezentralität und Zentralismus sowie die Frage nach Brüchen oder Kontinuitäten, eingebettet in den internationalen Kontext von Gesellschaften der Moderne im 20. Jahrhundert, im Fokus dieses Forschungsprojekts stehen.

Aktuelles
29. April | 2019

Mehrere deutsche Ministerien haben in den letzten Jahren begonnen, ihre unheilvolle Vorgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus historisch aufarbeiten zu lassen. Über das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) schrieb das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im vergangenen Jahr ein Forschungsprojekt aus, das sich in insgesamt 12 Teilprojekten mit verschiedenen Dimensionen vom „Bauen und Planen im Nationalsozialismus. Voraussetzungen, Institutionen, Wirkungen“ befassen soll. Der Historischen Forschungsstelle des IRS ist es gelungen, zwei dieser Teilprojekte als Drittmittelprojekte zu akquirieren. mehr Info