Drittmittelprojekt

Vom Stadtumbauschwerpunkt zum Einwandererquartier? Neue Perspektiven für periphere Großwohnsiedlungen (StadtumMig)

Forschungsabteilung: Regenerierung von Städten

Projektleitung im IRS: PD Dr. Matthias Bernt

Projektteam: Dr. Madlen Pilz

Verbundpartner: Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (Koordination) Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung Brandenburgische Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH Stadt Schwerin Stadt Halle (Saale) Stadt Cottbus

Förderorganisation: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit: 05/2019 - 04/2022

StadtumMig
StadtumMig

Das Verbundprojekt untersucht Potentiale und Probleme von ehemaligen Stadtumbauquartieren im Wandel zum Einwanderungsquartier. Das Verbundprojekt ist in fünf Teilprojekte gegliedert. Das Teilprojekt 1 „Governance” soll am IRS bearbeitet werden. Es untersucht Planungsgrundlagen und Akteurskonstellationen in den Städten Cottbus, Schwerin und Halle (Saale), um eine bessere Steuerung des Wandels durch kommunale Akteure zu ermöglichen. Die Konzeption, die Durchführung und die Ergebnisverwertung werden dabei eng mit den anderen Teilprojekten des Forschungsverbundes verzahnt und sollen dazu beitragen, Handlungsempfehlungen zu entwickeln, die den jeweils vor Ort herrschenden Kontexten angepasst und umsetzbar sind.

Aktuelles
21. August | 2019

In den 2000er Jahren verloren viele ostdeutsche Großwohnsiedlungen massiv Einwohner. Im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost wurden ganze Quartiere um- oder rückgebaut. Die Zuwanderung Geflüchteter, besonders seit dem Jahr 2015, verwandelte nun etliche dieser Wohnsiedlungen nach und nach in Ankunftsquartiere. Hierdurch ergeben sich heute ganz neue Perspektiven für viele dieser Wohngebiete – zugleich jedoch auch Herausforderungen in Bezug auf das Wohnungsangebot, hinsichtlich der Nutzung und Gestaltung von Freiflächen und was die Versorgung mit sozialen Infrastruktureinrichtungen anbelangt. Auch die Bewohnerschaft muss sich umstellen, weil sich die Bedingungen des Zusammenlebens verändern. Das Projekt „Vom Stadtumbauschwerpunkt zum Einwandererquartier? Neue Perspektiven für periphere Großwohnsiedlungen“ (StadtumMig) untersucht deshalb die planerischen und stadtpolitischen Herausforderungen beispielhaft in ausgewählten Quartieren. Eine Zielstellung ist die Entwicklung praktischer Hilfestellungen für die Planungspraxis. mehr Info