Drittmittelprojekt

Reformansätze im DDR-Bauwesen? Zugänglichmachung und Vermittlung einschlägiger Archivbestände im IRS Erkner

Forschungsabteilung: Historische Forschungsstelle

Projektleitung im IRS: Prof. Dr. Christoph Bernhardt

Projektteam: Estefania Briglia Kathrin Meißner

Förderorganisation: Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur

Laufzeit: 04/2016 - 12/2016

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In dem Projekt wurden thematisch ergiebige, noch unerschlossene Bestände der Wissenschaftlichen Sammlungen des IRS Erkner zugänglich gemacht und damit für die künftige Forschung zu Bau- und Planungsprozessen in der DDR zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um Unterlagen, die Aufschlüsse über mögliche Reformdiskussionen im Bauwesen, vor allem in der Spätphase der DDR, gewähren. In Form digitaler Findbücher werden Archivbestände aus der Überlieferung des Instituts für Städtebau und Architektur (ISA) der DDR-Bauakademie und des Bundes der Architekten (BdA) der DDR erschlossen.

Aktuelles
12. Mai | 2017
Wissenschaftliche Sammlungen präsentieren Findbücher und kommentierte Quellen

SED-Herrschaft und Stasi-Überwachung können zu der falschen Annahme verleiten, die DDR sei ein in jeder Hinsicht hierarchisches und zentralistisches sowie geschlossenes System gewesen. Jüngere Forschungen z.B. im Bereich Planungsgeschichte haben dieses holzschnittartige Bild relativiert. Dass die Verhältnisse auch hinsichtlich der politisch so wichtigen Berufsgruppe der Architekten und Planer vielschichtig waren und auch prominente Fachleute in einem bestimmten Rahmen gegen den herrschenden Kurs im Bauwesen opponierten (vor allem, aber nicht nur in der Spätphase der DDR-Zeit), zeigen die Ergebnisse eines Drittmittelprojekts der Historischen Forschungsstelle. mehr Info