Drittmittelprojekt

Potenziale ländlicher Kleinstädte in peripheren Lagen

Forschungsabteilung: Regenerierung von Städten

Forschungsthemen: Formen und Implikationen raumbezogener Governance

Projektleitung: Dr. Manfred Kühn

Projektteam: Christopher Knappe

Förderorganisation: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Laufzeit: 10/2013 - 03/2014

Kleinstädte in peripheren Lagen stellen einen besonderen Städtetyp in Deutschland dar. Ihre Lage hat einen deutlichen Einfluss auf die Entwicklungsdynamiken: Je peripherer die Lage, desto stärker schrumpft zumeist die Bevölkerung. Auch im Hinblick auf die Beschäftigungsentwicklung sind diese Städte im Vergleich zu zentral gelegenen häufig benachteiligt. Der Umgang mit komplexen Problemlagen und Folgen der Schrumpfung ist dabei eine enorme Herausforderung für die Stadtpolitik: Bevölkerungs- und Beschäftigungsrückgang, Arbeitslosigkeit, strukturschwache Wirtschaft, niedrige Realsteuereinkommen und Kaufkraft, zentralörtliche Funktionsverluste, Abbau von nicht ausgelasteten sozialen und technischen Infrastrukturen und kommunale Finanznot engen die Handlungsspielräume der Kommunen stark ein.

Die Studie „Potenziale ländlicher Kleinstädte in peripheren Lagen“ hatte zum Ziel, anhand von Recherchen und Fallstudien wesentliche Herausforderungen, denen sich periphere Kleinstädte in Deutschland aktuell und perspektivisch gegenüber sehen, differenziert darzustellen. Dabei wurden wirtschaftliche, soziale, demographische, finanzielle und kulturelle Entwicklungstrends sowie lokale Handlungsstrukturen berücksichtigt und die unterschiedlichen Potenziale peripherer Kleinstädte zur Stabilisierung ländlicher Räume herausgearbeitet.

Publikationen

Kühn, M. (2015). Kleinstädte in ländlichen Regionen: Potenziale der Peripherie. Ländlicher Raum, (1), 17-19.