Drittmittelprojekt

Open Region: Regionale Problemlagen als Ausgangspunkte von Innovationen (Innovation Hub13 – fast track to transfer)

Forschungsabteilung: Dynamiken von Wirtschaftsräumen

Forschungsthemen: Geteiltes Wissen - lokal und über Distanz Innovationsprozesse in raum-zeitlicher Perspektive Neue soziale Praktiken

Projektleitung: Prof. Dr. Suntje Schmidt

Projektteam: Julia Stadermann

Förderorganisation: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Laufzeit: 01/2018 - 12/2022

Logo von "InnoHub 13"
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Das IRS ist an dem im Rahmen der BMBF-Initiative „Innovative Hochschule“ geförderten Projekt „Innovation Hub13 – fast track to transfer“ beteiligt, das von der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg eingeworben wurde. Prof. Dr. Suntje Schmidt entwickelte das Teilprojekt „Open Region: Regionale Problemlagen als Ausgangspunkte von Innovationen“, welches am Schnittfeld von Innovationsförderung und Regionalentwicklung angesiedelt ist. Ziel des Projektes ist es, Voraussetzungen für die Integration von bisher unberücksichtigten Innovationsakteuren schaffen, um kooperativ Lösungen für regional relevante Problemlagen in Brandenburg zu entwickeln.

Die BMBF-Initiative fördert forschungsbasierten Wissens- und Technologietransfer von Fachhochschulen sowie kleinen und mittleren Universitäten mit dem Ziel, die regionale Verankerung von Hochschulen zu unterstützen und einen Beitrag zu Innovationen in Wirtschaft und Gesellschaft zu leisten. „Innovation Hub13 – fast track to transfer“ ist ein Forschungs- und Transfernetzwerk aus zwei Hochschulen und drei außeruniversitären Einrichtungen (darunter das IRS). Eines der vier Themenfelder des Netzwerks adressiert „Innovative Regionalentwicklung“, in dem auch das Teilprojekt des IRS angesiedelt ist.

Ziel des Teilprojekts mit dem Titel „Open Region: Regionale Problemlagen als Ausgangspunkte von Innovationen“ ist es, ein System zur Identifizierung von regionalen Innovationsanlässen (z.B. Leitfaden zur Durchführung von Policy Labs) aufzubauen und erste Lösungsansätze über den Innovation Hub und dessen Netzwerk anzustoßen. Das Projekt und die dabei zu entwickelnden Lösungsansätze bauen auf Ergebnisse vorangegangener IRS-Forschungsprojekte auf, bei denen herausgestellt wurde, dass Anpassungen regionaler Innovationspolitiken zur Förderung von problem- und nutzergetriebenen Innovationen notwendig seien. Regionale Innovationspolitiken müssten stärker auf den räumlich verteilten und hochmobilen Charakter von Innovationsprozessen Bezug nehmen und ein offenes System zur Schaffung und Nutzung von Gelegenheiten für viele Arten von Innovationen bieten. Dies macht Anpassungen regionaler Innovationspolitiken zur Förderung von problem- und nutzergetriebenen Innovationen notwendig, die Suntje Schmidt gemeinsam mit Kolleg/-innen in der Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ in dem Konzept „Open Region“ vorgelegt haben. Das Teilprojekt im Rahmen des „Innovation Hub13“-Netzwerks schließt an dieser Stelle an und fokussiert auf die praktische Umsetzung von Open-Region-basierten Politiken in Brandenburg.