Drittmittelprojekt

Integrative Entwicklung eines gerechten Interessenausgleichs zwischen Stadt, städtischem Umland und ländlichem Raum (ReGerecht)

Forschungsabteilung: Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter

Projektleitung im IRS: Dr. Ludger Gailing

Projektteam: Eva Eichenauer

Verbundpartner: Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (Koordination) Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Technische Universität Dresden Landeshauptstadt Schwerin Amt für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH

Förderorganisation: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit: 09/2018 - 08/2023

ReGerecht
ReGerecht

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Fördermaßnahme Stadt-Land-Plus der Leitinitiative Zukunftsstadt geförderte Verbundprojekt ReGerecht setzt sich zum Ziel, Lösungen für einen gerechten Interessenausgleich zwischen Stadt, städtischem Umland und ländlichem Raum zu erarbeiten und zu implementieren. Mit dem Verbundprojekt werden zwei zentrale Fragen beantwortet: Wie entstehen regionale Nutzungskonflikte? Und: Wie lassen sich gerechte Lösungen für diese Nutzungskonflikte finden?
Das Teilprojekt des IRS ist auf die Lösung von Problemen regionaler Infrastrukturen, insbesondere des Energie-Infrastruktur-Nexus in der Stadt-Land-Verflechtung gerichtet. Im Vordergrund stehen handlungsräumliche und sozio-technische Konstellationen, wobei auf informelle Institutionen zu Fragen räumlicher Gerechtigkeit und zur Kritikalität von Infrastrukturen fokussiert wird. Das Teilprojekt verortet sich in internationalen Debatten z.B. um „energy justice“, „spatial justice“ und „infrastructural justice“. Das in der Region Schwerin/Westmecklenburg durchgeführte Verbundprojekt mit insgesamt sieben Kooperationspartnern wird vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg koordiniert.

Fotos: Rainer Fuhrmann/stock.adobe.com, Heino Pattschull/stock.adobe.com

Aktuelles
19. September | 2019

Zahlreiche Forscherinnen und Forscher an sieben Berlin-Brandenburger Wissenschaftsinstitutionen verpflichten sich, auf Kurzstrecken nicht mehr zu fliegen. Sie wollen damit einen Beitrag zu einem besseren Klimaschutz leisten. Am IRS beteiligt sich rund die Hälfte der Beschäftigten an der Aktion, die an der Technischen Universität Berlin ihren Ausgang nahm und über das Netzwerk Scientists4Future organisiert wurde. Auf diesem Weg soll auch eine vertiefte Diskussion über Nachhaltigkeit in der Forschung angestoßen werden. Denn die Wissenschaft braucht Austausch und Begegnung, Mobilität und Flexibilität. Die Frage ist, wie sie bewerkstelligt und organisiert werden. mehr Info

Publikationen

Eichenauer, E. (2018). Eine Frage der Glaubwürdigkeit: Interview. LandInForm , (4), 17.