Brückenprojekt

Disruption und räumliche Entwicklung: Konzepte zu raum-zeitlichen Dynamiken, Wahrnehmungsweisen und Handlungsstrategien

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Das Brückenprojekt „Disruption und räumliche Entwicklung: Konzepte zu raum-zeitlichen Dynamiken, Wahrnehmungsweisen und Handlungsstrategien“ setzt die konzeptionelle Ausarbeitung der Disruptionsheuristik fort, nutzt diese zur Interpretation von empirischen Befunden in der Leitprojektforschung (und darüber hinaus) und nimmt umgekehrt Anregungen aus der Empirie der Leitprojekte in die konzeptionelle Weiterentwicklung auf.
Bei IRS-Brückenprojekten handelt sich um institutsfinanzierte Forschungsprojekte, die für eine bestimmte – quer zu den Leitprojekten liegende – Thematik gemeinsame konzeptionelle Grundlagen entwickeln und empirische Bündelungen vornehmen. Sie dienen dazu, die Expertisen der Forschungsschwerpunkte zu einem Gegenstand zusammenzuführen und kollaborativ weiterzuentwickeln. Das kollaborative Format „Brückenprojekt“ verstehen wir jedoch nicht nur als eine strukturierte Gelegenheit zur forschungsschwerpunkt-übergreifenden Zusammenarbeit, sondern auch als ein wichtiges Instrument, mit dem wir neue Themen aufgreifen, auf neuartige Weise konzeptualisieren und damit das IRS gemeinsam als Ganzes profilieren.

Im Brückenprojekt werden folgende Fragestellungen in den Mittelpunkt gerückt:
• Welche räumlichen Reichweiten und raum-zeitliche Ausbreitungen von Disruptionen lassen sich beobachten?
• Inwiefern zeigen sich räumlich und zeitlich ungleich verteilte Wahrnehmungen von disruptiven Ereignissen?
• Welche Handlungsstrategien verfolgen Akteure im Kontext von Disruptionen, bzw. welche Handlungslogiken etablieren sich im Umgang mit Disruptionen?
• Wie können Überlegungen zu Disruption für den Wissenstransfer in Wert gesetzt werden?
Dazu werden bisherige konzeptionelle Ansätze und empirische Befunde aufgearbeitet und neue konzeptionelle Beiträge erarbeitet.

Foto: Nuthawut/stock.adobe.com