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Forschungsthema RÄUMLICHE PFADENTWICKLUNG UND INSTITUTIONELLER WANDEL

In der raumbezogenen Sozialforschung am IRS ist die Untersuchung der wechselseitigen Strukturierung von Institutionen und Governance ein grundlegendes Forschungsthema. Institutionen sind all diejenigen Phänomene, die verbindlich regelhafte Handlungen hervorbringen beziehungsweise aus denen sich relativ dauerhafte Handlungen ableiten lassen. Dazu gehören sowohl internalisierte Konventionen als auch gesellschaftliche Regeln und Normen. Die Institutionenforschung des IRS fokussiert auf Raumkonstrukte, die aufgrund der räumlichen Reichweite und Gültigkeit formeller und informeller Institutionen stabilisiert werden.

Das IRS befasst sich in mehreren Projekten und Forschungsabteilungen mit der Dynamik von Institutionen. Dabei spielen die Kreation und Verstetigung von räumlichen Entwicklungspfaden ebenso eine Rolle wie der raumbezogene Wandel institutioneller Systeme und Regime, der beispielsweise in der Transitionsforschung von Bedeutung ist.

Foto: © Andrei Korzhyts/shuttterstock.com

Aktuelles
21. November | 2018

Wie reagieren Städte in unterschiedlichen Regionen auf Einwanderung? Was unterscheidet dabei kleinere von größeren Städten, Universitäts- von Industriestädten? Die Forschungsabteilung „Regeneration von Städten“ erforscht derzeit sowohl proaktive Einwanderungsstrategien als auch Reaktionen auf Einwanderung in einer Vielzahl deutscher Städte. Zugleich sucht sie den Austausch mit internationalen Expertinnen und Experten. Im Rahmen der 13. IRS International Lecture sprach Prof. John Mollenkopf von der City University of New York (CUNY) am 15. November 2018 über den Zusammenhang zwischen Einwanderung und politischer Repräsentation in amerikanischen Städten. Er zog dabei auch Vergleiche zu Europa, insbesondere zu Deutschland. mehr Info

Aktuelles
19. November | 2018

Dr. Jana Kleibert wurde am 15. November 2018 in London mit dem RSA Routledge Early Career Award ausgezeichnet, der von der Regional Studies Association (RSA) vergeben wird. Sie erhielt die Auszeichnung für ihr Paper „Global Production Networks, Offshore Services and the Branch-Plant Syndrome“, das 2016 in Regional Studies veröffentlicht wurde. mehr Info